Interview mit der Autorin Margit Kruse

Margit KruseMargit Kruse ist 1957 in Gelsenkirchen geboren und damit ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Die gelernte Bürokauffrau hat erst mit Mitte 40 mit dem Schreiben begonnen. Zunächst hat sie zahlreiche Beiträge in Anthologien veröffentlicht und mittlerweile hat sie sich mit den Revier-Krimis um ihre Ermittlerin Margareta Sommerfeld einen Namen gemacht. Ein Roman war sogar für den Literaturpreis Ruhr 2009 nominiert. Die Mutter eines Kindes, die sich auch schon über eine Enkelin freut, ist seit 2004 als freiberufliche Autorin tätig und ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Mit ihrem Mann und Hündin Enja, die selbstverständlich mit ihrem Frauchen auf Recherche-Tour geht, wohnt sie in Buer-Hassel.

Ich grüße dich, liebe Margit, kurz und schmerzlos mit einem Hallo, wie es bei uns im Ruhrgebiet heißt. Es freut mich, dass du die Zeit für ein Interview gefunden hast, denn immerhin sind auf unserer Webseite mittlerweile schon neun Rezensionen deiner Bücher zu finden. Wie unschwer zu erkennen ist, bist du in deinem Schreibeifer kaum zu bremsen und nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Du kannst, wenn ich das mal so sagen darf, gut zwischen den unterschiedlichen Richtungen hin- und herswitchen.

weiterlesenInterview mit der Autorin Margit Kruse

Interview mit der Autorin Stefanie Ross

Stefanie RossStefanie Ross ist in Lübeck geboren und hat in Kiel ein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolviert. Anschließend arbeitete sie bei verschiedenen Banken in leitenden Positionen und veröffentlichte seit 2012 sowohl bei Verlagen, wie auch als Self-Publisherin verschiedene Thriller-Reihen.

Moin Stefanie, so sagt man doch bei euch im Norden! Es freut mich, dass ich dich für ein Interview gewinnen konnte! In deiner neuen Reihe, von der bisher Das Schweigen von Brodersby und Jagdsaison in Brodersby erschienen sind, geht es um den Landarzt Jan. Dein Protagonist hat ein aufregendes Leben geführt, denn er gehörte dem KSK, Kommando Spezialkräfte an, von dem ich – ehrlich gesagt – vor der Lektüre noch nie gehört habe. Deshalb musste ich auch erst einmal im Internet diesbezüglich recherchieren und möchte kurz meine Erkenntnisse an unsere Leser weitergeben: Die im Jahr 1996 gegründete Eliteeinheit der Bundeswehr gilt als so geheim, dass nicht offiziell ist, wie viele Soldaten ihr angehören. Um das Leben anderer zu retten, begeben sie sich in Krisengebieten selbst in Lebensgefahr. Entstanden ist die KSK als Antwort auf den Völkermord in Ruanda.

weiterlesenInterview mit der Autorin Stefanie Ross

Interview mit Lizbeth Khiel über ihr Buch „Drei Farben: Gold – Aurelia“

Lizbeth Khiel hat das Schlimmste durchgemacht, was einer Mutter passieren kann, nämlich ein Kind zu verlieren. Bei ihrer dritten Schwangerschaft hatte sie von Anfang an ein ungutes Gefühl. In der 36. Woche ist sie auf den Bauch gestürzt. Weil sich das Kind nicht mehr bewegt hat, fuhr sie sofort in eine Klinik und hat um eine Ultraschallaufnahme gebeten. Schließlich wurde Aurelia klinisch tot geboren und musste reanimiert werden. Nach einem lebensgefährlichen Unfall kämpfte Lizbeth Khiel mit letzter Kraft darum, ihr sterbendes Kind noch zu sehen, bevor es in eine andere Klinik gebracht wurde. Sie hat drei schwere Notoperationen überstanden und wurde auf die Intensivstation verlegt. Ein Nahtoderlebnis kehrte für sie in dieser Situation plötzlich alle ihre bisherigen Haltungen und Werte um. Es geht ihr um die letzten Fragen der Menschheit: Leben und Tod. Freiheit und Bestimmung. Schuld und Sühne. Gott und Mensch. Vater und Mutter. Eltern und Kind. Sie gelangte zu unerwarteten Schlussfolgerungen, die ihr Weltbild vollkommen veränderten und auch ihr Gottesbild von Grund auf revolutionierten. „Eine Liebeserklärung an das Leben!“, wie sie es nennt. Letztlich hat Aurelia den Kampf ums Überleben verloren und ist wenig später verstorben.

weiterlesenInterview mit Lizbeth Khiel über ihr Buch „Drei Farben: Gold – Aurelia“

Interview mit der Autorin Irene Matt

Irene MattIrene Matt wurde 1964 in Bad Säckingen geboren. Auf einem Bauernhof aufgewachsen, engagiert sich die hauptberuflich als Versicherungskauffrau Tätige ehrenamtlich als Telefon- und Krisenseelsorgerin sowie als Mediatorin. Mit ihrem Mann und zwei Katzen lebt sie in Wittnau. Bisher sind von ihr das eBook Fremdbestimmt erschienen, dem im Jahr 2017 der Krimi Nichts drin? und 2018 der Roman Der Augenblick folgten. Demnächst erscheinen „Schonungslos offen“ und „Florapis“.

Guten Tag Frau Matt, wann haben Sie den Wunsch verspürt zu schreiben? Schlummerte in Ihnen immer schon eine Schriftstellerin? Immerhin weiß ich aus Ihren Erzählungen, dass sich Ihr Urgroßvater auf diesem Gebiet betätigt hat. Ist er für Sie ein Vorbild?

weiterlesenInterview mit der Autorin Irene Matt

Interview mit der Autorin Silke Ziegler

Silke ZieglerSilke Ziegler wurde 1975 in Weinheim geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Finanzassistentin und arbeitete bis zur Geburt ihrer beiden Kinder bei diversen Kreditinstituten. Mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern, einer Tochter und einem Sohn, verbringt sie ihre Urlaube gerne an der französischen Mittelmeerküste, die sie vor einigen Jahren auch zum Schreiben inspiriert haben. Bisher hat die mit ihrer Familie in Weinheim lebende Autorin fünf Kriminalromane veröffentlicht.

Hallo und guten Tag Silke! Ich freue mich, dass du dich zu einem Interview bereit erklärt hast. Wenn ich gleich mit der Tür ins Haus fallen darf, dann lautet meine ehrliche Meinung zu deinem letzten Kriminalroman Im Angesicht der Wahrheit , dass du dich damit selbst übertroffen hast. Siehst du das selbst auch so?

weiterlesenInterview mit der Autorin Silke Ziegler

Interview mit der Autorin Petra Mattfeldt

Petra MattfeldtPetra Mattfeldt wurde 1971 geboren und neben einer Tätigkeit als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeitet sie auch noch als freie Journalistin. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Norddeutschland, wo sie bereits ihre Kindheit verbrachte.

Frau Mattfeldt, Sie…

    Darf ich kurz unterbrechen? Wenn es recht ist, möchte ich das persönlichere „Du“ vorschlagen.

Immer gerne! Also wenn ich das richtig sehe, präsentierst du mit dem Kriminalroman Sekundentod deinen Debütroman.

    Das ist nicht ganz richtig. Denn unter meinem Pseudonym Caren Benedikt habe ich bereits drei historische Romane geschrieben: Die Feinde der Tuchhändlerin ist im Club Bertelsmann im Jahr 2010 erschienen und dann als Taschenbuch 2012 bei Piper. Die Duftnäherin kam 2011 bei Weltbild in den Handel und im September 2013 als Taschenbuch bei Droemer Knaur. Etwa zeitgleich kam dann mein dritter Roman Die Kerzenzieherin bei Weltbild heraus. Hierzu wird das Taschenbuch dieses Jahr im September bei Droemer Knaur erscheinen. Außerdem habe ich noch an dem Gemeinschaftsroman Die vierte Zeugin und der Anthologie Bitterer Nachgeschmack mitgewirkt. Auch hieran hatte ich viel Spaß.

In diesen Romanen, vermute ich, sind die Protagonisten Frauen. In dem Kriminalroman Sekundentod ist Falko Cornelsen als ermittelnder Kommissar die Hauptperson. Wenn ein Roman von einer Frau geschrieben wird, sind die Ermittler meist weiblich und betreiben ein Detektivbüro. Ist es dir nicht schwer gefallen, dich in die Rolle des männlichen Profilers zu versetzen?

weiterlesenInterview mit der Autorin Petra Mattfeldt

Interview mit der Ostseekrimi Autorin Elke Pupke

Die Autorin Elke Pupke wurde im Jahr 1954 in dem Seeheilbad Bansin auf der Insel Usedom geboren, das mit Heringsdorf und Ahlbeck zu den „drei Kaiserbädern“ zählt. Zunächst hat sie eine Ausbildung als Bibliothekarin absolviert und führte viele Jahre ein eigenes Hotel auf der Insel. Mittlerweile ist sie auf Usedom als Reiseleiterin tätig, hält Vorträge und verfasst Broschüren für Touristen.

Einen schönen guten Tag, Frau Pupke, mich interessiert als erstes, wann Ihnen die Idee zu Ihrem ersten Kriminalroman Die Toten von Bansin kam? Ist der Gedanke, ein Buch über Usedom zu schreiben, über Jahre gereift? Denn immerhin haben Sie bereits durch Ihre Ausbildung zur Bibliothekarin einen Bezug zu Büchern gehabt und genügend eigene Erfahrungen konnten Sie auch in dem Roman verarbeiten.

weiterlesenInterview mit der Ostseekrimi Autorin Elke Pupke

Interview mit der Autorin Stefanie Philipp

Stefanie Philipp
Stefanie Philipp
Stefanie Philipp wurde 1970 in Kiel geboren. Nach ihrem Abitur hat sie ein Studium der Volkswirtschaftslehre absolviert und sich zeitweise in Frankreich und der Volksrepublik China aufgehalten. Sie konnte sich über Stipendien der Konrad-Adenauer-Stifung und der Europäischen Union sowie der Heinz-Nixdorf-Stiftung freuen. Bis vor neun Jahren hat sie als Unternehmens- und Aktienanalystin gearbeitet. Seit ihrer frühesten Kindheit zählt das Schreiben zu ihren Leidenschaften und so hat sie bereits mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. In diesem Jahr folgte die Veröffentlichung eines ersten Romans Der Sohn der Amazone. Seit 2008 ist sie Mitglied im Literaturkreis ERA e.V. in Ratingen und außerdem greift sie mit ihren „Schauerliedern“ gerne zur Gitarre. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Mülheim an der Ruhr.

Hallo Frau Philipp, in Ihrem ersten Roman Der Sohn der Amazone haben Sie das Leben der Amazonen geschildert. Im Nachwort „Die Wahrheit über die Steppen-Amazonen“ empfehlen Sie zur Vertiefung das Buch Amazonen – Geheimnisvolle Kriegerinnen. Haben Sie sich von diesem Werk bezüglich der von Ihnen geschilderten Sitten und Gebräuche inspirieren lassen?

weiterlesenInterview mit der Autorin Stefanie Philipp

Interview mit Marina Heib über ihren neuen Thriller Parasiten

Marina Heib
Foto ©Thomas Leidig
Marina Heib ist im Saarland geboren und lebt seit 1988 in Hamburg. Nach ihrem Abitur hat sie Orientalistik und Philosophie studiert und schreibt heute Kriminalromane und Drehbücher. Außerdem hält sie Lesungen aus ihren bereits erschienenen Werken. Nach ihren Kriminalromanen Der Bestatter, (vormals unter dem Titel Weißes Licht erschienen), Eisblut, Tödliches Ritual und Puppenspiele ist Parasiten der fünfte Fall für die Sonderermittler um Christian Beyer.

Einen schönen guten Tag Frau Heib! In Ihrem neuesten Thriller Parasiten geht es unter anderem auch um diese für uns Menschen lästigen Tierchen. Wie konnten Sie die Empfindungen so detailliert beschreiben, die ein davon befallener Mensch hat? Sie haben für Krankenhausserien Drehbücher geschrieben. Haben Sie aus dieser Quelle vielleicht Informationen geschöpft?

Nein, da habe ich andere Quellen benutzt. Ich recherchiere immer sehr viel, um präzise zu schreiben. Als Quellen nutze ich das Internet, Fachliteratur und je nach Thema auch Gespräche mit Betroffenen und Fachleuten, damit ich ein möglichst realistisches Bild habe.

In dem Buch geht es ja in erster Linie um die Machenschaften der Schlepperbanden, die Frauen in die Prostitution zwingen.

weiterlesenInterview mit Marina Heib über ihren neuen Thriller Parasiten

Interview mit Autorin Christine Fehér

Christine Fehér
Foto © Giebel Berlin
Christine Fehér ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur evangelischen Religionslehrerin am Pädagogisch-Theologischen Institut in Berlin und unterrichtet seit 1984 evangelische Religion an verschiedenen Berliner Schulen. 2001 erschien ihr erstes Kinderbuch Komm mit zum Ballett. Seitdem hat sie sich mit Büchern wie Dann bin ich eben weg einen Namen als Autorin authentischer Themenbücher gemacht. Sie lebt heute mit ihrer Familie am nördlichen Stadtrand von Berlin.

Frau Fehér, Sie schreiben schon seit vielen Jahren Kinder- und Jugendbücher. Ihrer sehr umfangreichen und gut gegliederten Homepage kann ich entnehmen, dass Sie in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet haben. Sie interessieren sich auch heute noch sehr für die Themengebiete rund um die Psychiatrie, was der Glaubwürdigkeit Ihrer Bücher natürlich zugute kommt.

Wenn ich Sie nun frage, ob ihren Protagonisten authentische Personen zugrunde liegen, dann haben Sie die Frage im Falle Ihres Buches Dann bin ich eben weg insofern schon beantwortet, als dass Sie selbst einmal fast an der Magersucht erkrankten. Haben Sie sich bei den anderen geschilderten Fällen auch inspirieren lassen? Oder hat Ihnen für ein neues Buch die Theorie gereicht? Denn Sie schreiben, dass Sie viel Fachliteratur lesen.

weiterlesenInterview mit Autorin Christine Fehér