Da fällt mir noch was ein … von Dora Heldt

Da fällt mir noch was ein …Den meisten Menschen ist die Kolumne durch eine einzeilige Zeitungsspalte bekannt, in der ein Journalist in kurzer, knapper Form seine Meinung zu einem alltäglichen Thema äußert. Dieses Motto greift Dora Heldt auch in dem Band Da fällt mir noch was ein … mit dreiundfünfzig Kolumnen auf, in denen, von ihr selbst als Handlungsperson einmal abgesehen, ihr Liebster, ihre Freundinnen Nele, Anna, Barbara, Luise und Karola sowie Annas Tochter Lena, Dora Heldts Patenkind, die Hauptakteure sind.

So erfährt der Leser, dass die Autorin fast jeden Ferientag auf Sylt verbringt, wo sie geboren wurde, und sich dort mit einer Jeans gut angezogen fühlt. Ganz anders war das bei einer Preisverleihung: Für diesen Anlass hat sie sich extra ein neues Kleid gekauft, das sie dann aber doch nicht getragen und es kurzerhand gegen einen Hosenanzug getauscht hat. Zufrieden ist sie mit dem Kauf einer Lederjacke, doch von einem anprobierten gepunkteten Kleid lässt sie doch besser die Finger.

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Fremdland von Philipp Reinartz

FremdlandDer Leiter der neu gegründeten Neunten Berliner Mordkommission für außergewöhnliche Fälle, Jerusalem Schmitt, kurz Jay genannt, wird von seinem Stellvertreter Marcel telefonisch über einen Mord informiert. Beide fahren daraufhin zur Seniorenresidenz Gregorhof, in der eine Bewohnerin erstickt aufgefunden wurde. Lediglich die im Zimmer hinterlassenen Zeilen alter Volkslieder deuten darauf hin, dass ein Mörder den Ermittlern eine Botschaft hinterlassen wollte. Obwohl Jay und seine Kollegen fieberhaft an der Entschlüsselung der Liederverse arbeiten, die ihnen immer neue Rätsel aufgeben, und natürlich auch sämtliche Hausbewohner befragen, kann sich Jay nur schwer auf den Fall konzentrieren.

Jay lässt ein alter Fall nicht zur Ruhe kommen, in den sein Vater als ehemaliger Streifenpolizist vor zwanzig Jahren verwickelt war: Offensichtlich erlag er einem Irrtum und musste Fehler eingestehen, die ihm peinlich waren. Um die Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, deckte er einen Kollegen, den er unter Alkoholeinfluss am Steuer aufgegriffen hat.

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Im Schatten des Mangrovenbaums von Liv Winterberg

Im Schatten des MangrovenbaumsAnfang des 19. Jahrhunderts lernt Lillian während eines Aufenthalts in der Sommerfrische den Witwer Joseph Markers kennen und verliebt sich zum ersten Mal in ihrem Leben. Als Handelsagent soll er im Auftrag der East India Company nach Singapur reisen und lehnt den Wunsch seiner frisch Vermählten kategorisch ab, ihn auf der gefährlichen Reise zu begleiten. Lillian ist fassungslos, doch kennt sie nicht den Grund: Joseph hat seine erste Frau Alice in Ostindien verloren, deren Tod er noch nicht verschmerzt hat. Sein Freund Elliot, der ihn als Biologe und Forschungsreisender begleiten soll, kann ihn allerdings umstimmen. Nach einer von schwerem Sturm begleiteten Überfahrt erreichen sie Singapur. Doch Lillian hat sich das Leben dort ganz anders vorgestellt und fühlt sich einsam. Für ihren Mann scheint sie kaum zu existieren, weshalb sie viel Zeit mit Elliot verbringt und ihn bei seiner Arbeit unterstützt.

Auf dem Rückweg nach England bricht auf dem Schiff plötzlich ein Feuer aus. Lillian rutscht bei dem Versuch, das Rettungsboot zu erreichen, ab und kann sich, an ein Stück Treibholz klammernd, auf eine Insel retten, wohin es auch die übrige Besatzung verschlägt.

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Triathlon Total von Roy Hinnen

Triathlon TotalRoy Hinnen hat dreißig Jahre lang Erfahrungen im Bereich Triathlon gesammelt. Vier Jahre in Folge war er Schweizermeister, hat Mark Allen, den sechsmaligen Sieger des Ironman Hawaii, trainiert und sich mit fünfzig Jahren vom aktiven Sport verabschiedet. In seinem Buch Triathlon Total erklärt er in der Swim-Formel, wie jeder seinen eigenen Schwimmstil perfektionieren kann und koordinative Fähigkeiten geschult werden. Die Bike-Formel dient der Leistungssteigerung und dem Training im richtigen Belastungsbereich, wobei alle Trainingseinheiten in Wattzahlen gemessen werden. Unterschiedliche Stoffwechselbereiche sollen in der Run-Formel, die auf Variation und dem Erkennen von Fehlern setzt, zum schneller werden führen. Mit der Race-Formel gilt es, den Laktatabbau beim Wechseln der Disziplinen durch ein gezieltes Training zu optimieren und so einer Übersäuerung vorzubeugen, die einen zeitlichen Verlust bedeuten würde.

Bis zu dieser Stelle sind die Ausführungen des Autors hauptsächlich für aktive Triathleten interessant, was sich allerdings mit der Auflistung von Hauptfehlern beim Schwimmen, Radfahren und Laufen ändert, die dazu noch mit Fotos verdeutlicht werden.

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Cookie der kleine Keks – Die Anderswelt von Zuzana & René Folie

Cookie der kleine Keks – Die AndersweltCookie, ein kleiner Keks, wohnt mit seinen Eltern in einem Kekshaus. Das Morgenrotland, in dem sie leben, ist ein friedlicher Ort, in dem jeder jedem hilft und wo es überwiegend schönes Wetter gibt. Ein Nachbar ist Herr Kartoffel, der in einem Kartoffelhaus wohnt und neben seinem Haus wohnen Frau Karotte sowie Frau Zwiebel.

Eines Tages will Cookie seine kluge Freundin Cupcake besuchen, bei der sich alle einen Rat holen. Auf dem Weg zu ihr trifft er auf den Gnom Emilio, der mit seinen Freunden der selbsternannte Hüter des Waldes ist. Er erzählt Cookie von der Anderswelt, die jedoch nicht alle sehen können. Nachdem Cookie bei Cupcake angekommen ist, lernt er dort ihre Freundin kennen, die Erdfee Amea aus der Anderswelt. Cookie ist überglücklich, weil er endlich auch die Bewohner der Anderswelt sehen kann.

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Der Weg zu Ihrem Seelenpartner von Zuzana Folie

Der Weg zu Ihrem SeelenpartnerBereits die Definition des Begriffs „Seelenpartner“ verdeutlicht, dass sich der Ratgeber Der Weg zu Ihrem Seelenpartner an Leser wendet, die an die Inkarnation, beziehungsweise an ein früheres Leben glauben. Zuzana Folie zeigt Wege auf, wie das Höhere Selbst trainiert und erlangt werden kann und ergänzt diese durch eine Anleitung zur Meditation. Sie listet schädliche Einflüsse wie Zigaretten, Alkohol und Drogen für unseren Körper auf, die sich besonders auf den energetischen Körper sowie die Chakren auswirken, wobei sie auf die sieben Hauptchakren ein besonderes Augenmerk richtet.

Ein erster Schritt zur Auffindung des Seelenpartners besteht nach den Ausführungen der Autorin in der Bereitschaft zur Veränderung, was eventuell zu Freundschaftsaufkündigungen oder einem Arbeitsplatzwechsel führen kann. Mittels Feng-Shui rät sie, den Fluss natürlicher Energieströme in der unmittelbaren Umgebung auszugleichen.

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Das Herrenhaus im Moor von Felicity Whitmore

Das Herrenhaus im MoorLaura und Frank Milton sind seit zwölf Jahren verheiratet, als er nach einem Streit an ihrem Geburtstag tödlich verunglückt. In seinen Unterlagen findet sie einen an ihn gerichteten Brief aus der Zeit, bevor sie sich kannten, in dem eine Unbekannte ihm ihre Liebe beteuert. Doch in dem Brief ist auch die Rede von jemandem, der ihn töten will. Da Laura deshalb nicht von einem Unfall ausgeht, die Polizei aber nicht an Mord glaubt, ist sie fest entschlossen, die Briefschreiberin zu finden. Sie reist nach Exmoor in Südengland, da der Brief seinerzeit dort aufgegeben wurde. Der einzige Hinweis führt Laura nach Lynbrook Hall, in Das Herrenhaus im Moor, das einst eine psychiatrische Klinik beherbergte. Sie sucht den gegenwärtigen Besitzer auf und ist überrascht, dass Nicholas Milton ihren Mann nicht nur kannte, sondern ein guter Freund von ihm war. Er kann ihr viel über Frank erzählen, und sie nimmt erstaunt zur Kenntnis, dass er in Milton Castle, einem Schloss, aufgewachsen ist. Auf der Suche nach seiner früheren Geliebten und dem Grund seines mysteriösen Unfalltodes stößt sie auf ein über hundert Jahre gehütetes Geheimnis.

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Der Berg, der nie bestiegen wurde von Gabor Laczko

Der Berg, der nie bestiegen wurdeBéla wird inmitten der Kriegswirren im Zweiten Weltkrieg in Budapest geboren. Nach der Geburt seines Bruders Istvàn müssen die Geschwister mit ihrer Mutter vorübergehend in einer Obdachlosenunterkunft wohnen, da ihr Haus von den Kommunisten enteignet wurde. Für ein paar Wochen holt sie ihre Tante aufs Land, bevor sie sich wieder in Budapest durchschlagen müssen. Als der Vater aus der Gefangenschaft kommt, währt das Familienglück nur kurz. Um dem Tod durch den Strang zu entgehen, muss er fliehen. Durch die verminte Todeszone gelingt ihm die Flucht in die sowjetische Besatzungszone nach Österreich. Unterdessen wird Béla eingeschult und steigt in seiner freien Zeit gerne mit Istvàn und einem alten Mann auf Berggipfel, wo er dessen Worten lauscht. Demnach soll er, Béla, später einen Gipfel besteigen, der ihm den Blick auf die Welt eröffnet. Er wird „Zusammenhänge erkennen, dem Sinn begegnen und Zuversicht verspüren“. Doch Zeit seines Lebens bleibt das für Béla Der Berg, der nie bestiegen wurde.

Im Oktober 1956 wird Budapest tagelang durch die Geheimpolizei belagert. Eine zunächst friedliche Demonstration mündet in einem Aufstand, der mit dem Einmarsch russischer Truppen niedergeschlagen wird. Herr Vass, ein Nachbar, kann Bélas Mutter zur gefahrvollen Flucht mit den beiden kleinen Kindern nach Österreich überreden.

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Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet von Rosa Schmidt

Mein Mann, der Rentner, und dieses InternetFür viele Menschen steht alle Jahre wieder ganz plötzlich das Weihnachtsfest vor der Tür. Und obwohl die meisten von ihnen in freudiger Erwartung die Jahre bis zum Renteneintritt zählen, ist auch dieser Zeitpunkt ganz plötzlich präsent und es stellt sich die Frage, wie die freien Tage und Wochen ausgefüllt werden können, wenn sich unvermittelt ein „großes Loch“ in puncto Freizeit auftut. Genau diese Erfahrung macht auch das Ehepaar Rosa und Günther Schmidt, das nunmehr seit zweiundvierzig Jahren verheiratet ist. Rosa schreibt in ihrem Tagebuch Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet, dass Günther seit zwei Jahren Rentner ist. Im ersten Jahr haben sie noch die unterschiedlichsten Kurse besucht, doch mittlerweile hat das Interesse daran nachgelassen.

Das ändert sich schlagartig mit der Zustellung eines Paketes von Tochter Julia, in dem sich ein Tablet befindet. Während Rosa dem „Tablett“, wie sie es nennt, skeptisch gegenübersteht, zumal sie das in ihrem bisherigen Leben nicht brauchte, ist Günther sofort „Feuer und Flamme“. Er richtet sich nicht nur umgehend eine E-Mail-Adresse ein und lädt das Programm zum Skypen herunter, sondern wird Mitglied in einem Computerclub.

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Frau Wolle und der Duft von Schokolade von Jutta Richter

Frau Wolle und der Duft von SchokoladeDie elfjährige Merle und ihr drei Jahre jüngerer Bruder Moritz wohnen mit ihrer alleinerziehenden Mutter im Hasenweg. Als ihr Vater noch bei ihnen lebte, hat er ihnen „Geschichten aus der Murkelei“ erzählt und ihnen einen Weltempfänger geschenkt. Abends lauschen die Kinder heimlich seinen Worten, wenn er auf Sendung geht. Weil ihre Mutter in der Klinik für den Nachtdienst eingeteilt ist, sucht sie für Merle und Moritz eine Nachtfrau. Doch Mutters Wahl fällt ausgerechnet auf Gesine Wolkenstein, die Besitzerin des schwarzen Ladens, der nachgesagt wird, dass sie Kinder verschluckt. Merle und Moritz zeigen sich bei ihrem Besuch wenig begeistert, aber immerhin bekommen beide von ihr eine Eisvogelfeder.

Nachdem Gesine Wolkenstein die Kinder eines Abends ins Bett gebracht hat, wacht Merle plötzlich auf und auch Moritz kann nicht schlafen. Die Zimmertür sieht ganz anders aus, ist nicht mehr weiß, sondern schwarz und trägt die Aufschrift „Murkelei“. Neugierig treten die Geschwister ein und begegnen Spitzzahntrollen, die sie zum Schokolade-Essen verführen wollen, damit sie ebenfalls zu Spitzzahntrollen werden.

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