Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnte von Tanja Langer

Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnteSeit fast zehn Jahren ist die neununddreißigjährige Eva mit Stefan, einem Klarinettisten, verheiratet, mit dem sie drei Kinder hat. Ihrem Mann kann sie nicht treu sein und schläft mit anderen, woraus sie kein Geheimnis macht. Mit Sibylle und Ludwig, sie hat eine eigene Praxis, er ist Onkologe, und deren beiden Kindern, verbringen sie die Osterferien auf Sizilien. Eines Tages soll Eva, die Kunstgeschichte studiert hat und für ein Auktionshaus in Berlin arbeitet, für den Opernsänger Wilhelm von Herzberg einen Holzschnitt von Edvard Munch in Bergen ersteigern. Doch als sie eines seiner Bilder, „Die Frau in drei Stadien“, erblickt, erschrickt sie und nichts ist in ihrem Leben mehr so wie es war.

Tanja Langer hat ihren Roman „Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnte“ zeitlich im Jahr 2002 angesiedelt, worauf der im Plot erwähnte und auf Schwanenwerder wütende Orkan sowie die wenig später eintreffende Jahrhundertflut der Elbe hindeuten.

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Relaxed Cities – Städtetrips zum Entspannen von Juliane Schader

Relaxed Cities - Städtetrips zum EntspannenBei der Frage, was unter dem Begriff Entspannung zu verstehen ist, gehen die Meinungen wohl weit auseinander: Für den einen kann das nur ein Strandurlaub bedeuten, für einen anderen wandern in der Natur. Der Reiseführer „Relaxed Cities – Städtetrips zum Entspannen“ von Juliane Schader macht die unterschiedlichsten Vorschläge zum Entspannen rund um den Globus. Los geht es in Budapest mit über einhundert heißen Quellen, die dort für die Thermalbäder genutzt werden, wovon eines der zur Auswahl stehenden fünfzig das größte Heilbad in Europa ist. Leipzig lockt mit fast zweihundert Kilometern Flussarmen und Kanälen, die zwecks Erholung mit dem Kanu erkundet werden können. Wer glaubt, Entspannung im Nigiri-Formen, wobei mit Fisch belegter Reis speziell gerollt zu Sushi verarbeitet wird, oder im Origami Kaikan, dem Falten von Papier erlangen kann, für den ist Tokio genau die richtige Adresse.

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Das Corona-Syndrom von Dr. med. Michael Nehls

Das Corona-SyndromWie es jeder einzelne in der Hand hat, sich vor viralen Angriffen wie dem Corona-Virus mit einem intakten Immunsystem zu schützen, erklärt Dr. med. Michael Nehls in seinem Sachbuch „Das Corona-Syndrom“. Als Ursache für eine schwere oder gar tödlich verlaufende COVID-19 Erkrankung nennt er die Überreaktion des Immunsystems, wie es vielen von einer Erdnussallergie bekannt ist. Denn auch in dem Fall ist bekanntlich die Erdnuss selbst nicht gefährlich. Obwohl er sich nicht zu den Impfgegner zählt, setzt er wegen weiterhin auftretenden Mutationen des Corona-Virus nicht auf eine Impfung, sondern auf eine Ernährungsumstellung, die nicht nur vor einem schweren COVID-19 Verlauf schützt, sondern auch vor einer Reihe von Zivilisationskrankheiten.

Der Autor macht deutlich, dass bereits seit längerer Zeit verschiedene Coronaviren bekannt sind und nennt mögliche Übertragungswege. In diesem Zusammenhang ist seine Feststellung interessant, dass es bereits nach einem halben Jahr nach Ausbruch von COVID-19 über zehntausend Mutationen gab.

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Wir sind füreinander da von Louise Spilsbury

Wir sind füreinander daPädagogisch ist es sinnvoll, wenn schon den Kleinsten Grenzen aufgezeigt werden, denn nur so kann ihnen bewusst werden, dass sie von ihren Eltern geliebt werden. Lässt man ihnen alles durchgehen, entwickelt sich das Gefühl, dem anderen egal, nicht wichtig genug zu sein. Grenzen müssen gesteckt werden, doch sie müssen genau definiert werden, dürfen nicht „schwammig“ sein. Das Kind muss wissen, was es darf und was nicht. Und genau dafür gibt es Regeln, die das Sachbilderbuch „Wir sind füreinander da“ von Louise Spilsbury zu Beginn erklärt. Am Beispiel eines neuen Spieles wird erläutert, wie wichtig Regeln sind, und auch zu Hause, in der Familie, in der Schule oder im Schwimmbad geht es nicht ohne Regeln, wobei nicht überall dieselben gelten.

Nachdem den Kindern die unterschiedlichsten Regeln vor Augen geführt wurden, werden sie im Weiteren mit den Konsequenzen vertraut gemacht, wenn Regeln gebrochen werden. Sie erfahren, dass Regeln nicht nur für Kinder, sondern ebenso für Erwachsene gelten, beispielsweise im Straßenverkehr, und dass auch ihnen bei Nichtbefolgung empfindliche Strafen drohen.

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Bella Musica von Stefanie Gerstenberger

Bella MusicaLuna ist Köchin in dem von ihrem Bruder Lorenzo geführten Restaurant La Piccola in München. Ungewollt wird sie schwanger, zu einer Zeit, als sie für Diamantino, den Küchenchef des Restaurants, nichts mehr empfindet. Nach einer Fehlgeburt wird sie noch unzufriedener. Sie weiß nicht was sie will, ist niedergeschlagen und gefällt sich selbst nicht. Bei einem Besuch ihrer Mutter Isabell Kreutzner in Mittenwald erfährt Luna, dass ihr Vater, den sie seit dem Tag ihres Schuleintritts nicht mehr gesehen hat, ihr gerne den Namen seiner Mutter Battisti gegeben hätte. Isabell überreicht ihrer Tochter eine Sechzehntelvioline, Lunas Kindergeige, deren Inschrift den Namen Anna Battisti ziert. Luna soll eine Reise ins italienische Cremona, wo die Geige von ihrer Großmutter angefertigt wurde, unternehmen und so ihre Wurzeln aufspüren.

Obwohl Luna von dem Vorschlag alles andere als begeistert ist, kann ihre Freundin Gitta mit ihrer einzigartigen Art, die keine Widerrede zulässt, sie zu der Reise überreden. Unbarmherzig graben die Frauen immer tiefer in der Vergangenheit.

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Simple Travel von Jens Bey und Yvonne Weik

Simple TravelMit einer Rundreise zu den Färöern startet der Bildband „Simple Travel“ von Jens Bey und Yvonne Weik, der 35 überraschende Trips durch Europa vorstellt, wobei weniger klassische, als vielmehr Urlaubsziele für Individualisten präsentiert werden. Wer glaubt, für weißen Sand in die Karibik reisen zu müssen, wird in Nordirland, nur wenig abseits der vorgeschlagenen Route, eines Besseren belehrt. Erstaunlich ist auch, dass es in Polen bis zu 40 Meter hohe Wanderdünen gibt, denn wer vermutet dort Dünen solchen Ausmaßes? Oder wer denkt bei einem Fjord an Montenegro?

Abenteuer pur versprechen Stromschnellen in Frankreich, Wellenreiten an der südlichsten Spitze von Spanien und wildes Zelten (erlaubt!) in Norwegen, wo es zudem „eine der steilsten Bahnstrecken der Welt“ an der vorgeschlagenen Etappe gibt. Als Pendant bietet Schweden „die längste Schrägseilbrücke der Welt“ und Lettland immerhin den breitesten Wasserfall Europas.

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Luzerner Totentanz von Monika Mansour

Luzerner TotentanzAm Heiligabend wird im Luzerner Männliturm, einem der neun Türme der Museggmauer, ein kleines Mädchen mit lockigen blonden Haaren aufgefunden, das mit einem Engelskostüm bekleidet ist. An den Mauern des Turms sind überall mystische Symbole zu finden, die mit Blut aufgemalt wurden. Das Mädchen wurde offenbar mit einem Schlafmittel betäubt, um sie in einem Bett aus Stroh zu drapieren. Obwohl die Kleine unverletzt ist, weigert sie sich beharrlich zu sprechen, denn eine Hexe mit roten Haaren hat es ihr verboten. Die leitende Ermittlerin Barbara Amato und ihr Kollege Cem Cengiz stehen vor einem Rätsel.

Während seiner weiteren Ermittlungen erhält Cem unerwartete Unterstützung durch den Journalisten Marius van Roijen, der sich mit der Luzerner Geschichte und der Sage um die Sträggele von Luzern bestens auskennt. So erfährt er, dass die Sträggele im Mittelalter ein wildes Weib war, die auf ihrem Pferd durch die Wälder jagte und in den Nächten vor Weihnachten kleine Mädchen aus den Häusern entführte. Gemeinsam mit Marius begibt sich Cem auf die Spur der Hexe, da sie weitere Taten der Sträggele befürchten.

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Foodie Cities – Städtetrips für Hungrige von Juliane Schader

Foodie Cities - Städtetrips für HungrigeWelche Zubereitung macht die in Brüssel hergestellten Fritten so einzigartig? Diese Antwort liefert der Reiseführer „Foodie Cities – Städtetrips für Hungrige“ von Marco Polo als erstes. Weiter geht es mit der Frage, warum die in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf lebenden Japaner die Ramen, eine aus Weizennudeln hergestellte Suppe, schlürfend verzehren. Zu New York folgt die Entstehungsgeschichte des Donut von der ersten überlieferten Erwähnung bis zu den aktuellen Experimenten zur Verschmelzung mit einem Croissant. Um bei Süßem zu bleiben: In Dresden schwören die Sachsen auf ihre „Oierschegge“, eine Eierschecke, bei deren Zubereitung sich ein Bäckermeister sogar über die Schulter schauen lässt.

Istanbul, so erfährt der Leser, hat neben Döner noch den Kumpir zu bieten, hinter dem sich nichts anderes als eine halbierte und gefüllte Kartoffel verbirgt, während Madrid mit den bei uns häufig auf Jahrmärkten angebotenen Churros lockt, die dort vornehmlich mit einer Tasse Kakao verzehrt werden.

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Die Unsterblichen von Chloe Benjamin

Die UnsterblichenMehr oder weniger aus Langeweile gehen die zwischen sieben und dreizehn Jahre alten Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon Gold im Jahr 1969 zu einer Wahrsagerin, von der behauptet wird, dass sie sogar das Todesdatum weissagt. Obwohl die Kinder einerseits wissen, dass niemand ihren Todeszeitpunkt vorhersagen kann, hat keiner von ihnen den angekündigten Tag aus seinem Gedächtnis gelöscht. Als Varya und Daniel später das Elternhaus für ein Studium verlassen haben, kommen die Geschwister zur Beerdigung ihres Vaters Saul wieder in New York zusammen. Allen ist klar, dass Klara, die es in die Welt zieht, sich nicht um ihre Mutter Gertie kümmern wird. Das soll neben der Übernahme der väterlichen Schneiderei Simons Aufgabe werden. Doch sein größter Wunsch ist es, seine schwule Veranlagung in San Francisco auszuleben und so folgt er als erst Sechzehnjähriger seiner Schwester Klara in den Westen von Amerika.

Während sich Simon zunächst erfolglos um einen Job bemüht, erhält er schließlich als Tänzer in einem Schwulenviertel ein Angebot und lernt beim Ballettunterricht den schwarzen Robert kennen.

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Action Cities – Städtetrips für Mutige von Jens Bey

Action Cities - Städtetrips für MutigeUrlauber besuchen in der Regel eine Weltstadt, wenn es die dortigen Baudenkmäler sowie weitere touristische Attraktionen zu besichtigen gilt oder auch, um einer Musicalaufführung beizuwohnen. Um keine Sehenswürdigkeit zu verpassen, gibt es eine Vielzahl Reiseführer auf dem deutschen Buchmarkt. Was jedoch den Reiseführer „Action Cities – Städtetrips für Mutige“ von Marco Polo von ihnen unterscheidet, ist die Auswahl der Highlights, die den Leser bereits bei der Lektüre die Luft anhalten lassen. Ausgewählt wurden zwölf Städte weltweit. So verspricht Amsterdam auf einer Schaukel Schmetterlinge im Bauch, die garantiert über das Maß aus Kindheitserinnerungen hinausgehen. Das Trainingscamp Muay Thai in Bangkok gewährt Einblicke in den Kampfsport, und in London kann man in Begleitung eines Guides in wasserfester Kleidung mit einem Boot über die Themse fahren – nein, hüpfen ist der passendere Ausdruck!

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