Tina geht in ihrer Pause in die Bistro-Ecke einer Tankstelle, um sich etwas zum Essen zu holen. Plötzlich hört sie, wie ein Mann von der Kassiererin die Herausgabe des Geldes fordert. Als Tina einen Blick auf den Mann wirft, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen, denn es handelt sich bei dem Räuber um ihren Mann Markus. Noch bevor sie ihn zur Rede stellen kann, zerrt er sie in das nächstbeste Auto, wo er Tina ihre katastrophale finanzielle Lage gesteht. Erschrocken drehen sich beide um, als sie hinter sich eine Stimme hören und erst jetzt merken sie, dass sie einen Krankenwagen als Fluchtfahrzeug benutzen. Zu allem Überfluss haben sie ab jetzt „Oskar an Bord“, einen siebenundachtzigjährigen Mann im Rollstuhl, der in ein Pflegeheim gebracht werden sollte. Noch ahnen sie nichts von der kriminellen Vergangenheit des alten Mannes.
Ganz anders, als von den beiden erwartet, ist Oskar von der Idee, entführt zu werden, begeistert. Er kann sie überreden, mit ihm an die Nordsee zu fahren, da er vorgibt, dort ein Haus zu besitzen, das sein Schwiegersohn verkaufen will.
Nach zwei gescheiterten Beziehungen lebt Victoria, die vom Land nach Düsseldorf gezogen ist, seit fast drei Jahren wieder als Single. Als Vorstandsmitglied einer Privatbank muss sie sich aktuell um neue Geschäftspartner aus Russland kümmern, da ein Vertragsabschluss unmittelbar bevorsteht. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erwartet ihre noch im Dorf lebende Mutter von ihr, dass sie an einer Beerdigung eines entfernten Verwandten teilnimmt, weil das auf dem Land so üblich ist. Und wenn Victoria schon mal zu Besuch kommt, so könnte sie doch auch gleich zu dem Klassentreffen gehen, das am selben Wochenende stattfindet. Obwohl sie bereits abgesagt hat, ändert sie ihre Meinung während des Aufenthaltes bei ihrer Mutter, nachdem sie überraschend auf Michael trifft, für den sie schon in der Schule geschwärmt hat.
Philipp ist nun schon seit drei Jahren mit seiner Nina zusammen, die vor drei Monaten bei ihm in Köln eingezogen ist. Er ahnt nicht, dass sie bereits seit einem Jahr auf seinen Heiratsantrag wartet. Unverhofft fragt sie ihn nach dem Besuch einer Sauna in einem Entspannungsbad, als seine Gedanken gerade um Sex kreisen, ob er sie heiraten möchte, und prompt gibt Philipp die falsche Antwort. Enttäuscht zieht Nina daraufhin zu ihrer besten Freundin Simone, während sich Philipp von Chris, seinem besten Freund, Hilfe erhofft. Wenn er Nina nicht für immer verlieren will, ist guter Rat teuer, denn eine Idee für einen ganz besonderen Heiratsantrag muss her.
Der Psychotherapeut Jakob Jakobi will sich mit seiner Exfrau Ellen auf einem Weihnachtsmarkt treffen. Auf dem Weg dorthin wird er in einer Seitengasse von zwei Ganoven, die sich als Nikolaus und Knecht Ruprecht verkleidet haben, ausgeraubt. Sie nehmen ihm seine Brieftasche, das Handy und eine teure Uhr ab, die ein Geschenk von Ellen war. Kurz nach dem Überfall trifft er auf den Obdachlosen Franz, der die Tat beobachtet hat, aber niemanden verpfeifen will. Aus Mitleid schenkt ihm Jakob seine Mütze, einen Schal und seine Handschuhe und kommt zu spät zu seiner Verabredung mit Ellen. Sie überzeugt Jakob, den Diebstahl sofort bei der Polizei zu melden, da die wertvolle Uhr registriert ist. Währenddessen erblickt Jakob seinen ehemaligen Patienten Abel Baumann, der sich höchstpersönlich für Gott gehalten hat, in einer vorbeifahrenden Straßenbahn. Doch wie ist das möglich? Denn Abel Baumann ist seit mehr als vier Jahren tot.
Die Enthüllungen durch Edward Snowden im Zusammenhang mit den Ausspähaktionen der NSA lassen vermuten, dass streng vertrauliche Mitteilungen von einigen Staaten nur noch in analoger Form weitergereicht werden. Hinter vorgehaltener Hand, so wird gemunkelt, soll der russische Geheimdienst bereits Schreibmaschinen geordert haben, damit im Internet keine Spuren brisanter Dokumente gefunden werden. Um etwaigen Hackern die Möglichkeit einer Entschlüsselung zu nehmen, ist der bei IBT im Vorstand arbeitende Richard Westermann in dem Roman „Westermann & Fräulein Gabriele“ mit der Entwicklung einer ausspähsicheren Krypto-Box beauftragt. Sein Leben ist beherrscht von der digitalen Welt, die Teilnehmer bei Videokonferenzen nur noch zuschaltet. Doch als er durch ein Versehen an der Beerdigung des Schriftstellers Rupertus Höfer teilnimmt, sieht er auf dessen Sarg eine Schreibmaschine der Marke Olympia. Da er sie unbedingt in seinen Besitz bringen will, wendet er sich an Matthias Höfer, den Sohn des Verstorbenen.
Als Frida ihrem Bruder Ole auf dem Totenbett verspricht, für seine Frau Luise zu sorgen, ahnt sie noch nicht, worauf sie sich einlässt. Nur unwillig gibt Frida dem Drängen ihrer Schwägerin nach, auf ihr Landgut zu ziehen, obwohl ihr die Lehrerkollegen davon abraten und sie ihre Möbel gar nicht alle unterbringen kann. Auch für einen Webstuhl ist kein Platz, so dass auch er zwischengelagert werden muss. Beim Transport kann ihr glücklicherweise Fritz, der Bruder von Luise, helfen. Ein gemütlich ausklingender Abend weckt bei ihm Hoffnungen, so dass er wenig erfreut ist, als er Frida in Begleitung von Tom, einem Untermieter auf dem Landgut, sieht.
Nachdem Torsten Brettschneider, der Protagonist aus den beiden Romanen
Wenn zwei Freundinnen mit der Mätresse des Ehemannes und der verhassten Schwiegermutter aufeinander treffen, kann es eigentlich nur im Chaos enden. Genau das erfährt Annemie Pfeffer, die seit achtzehn Jahren mit Wolfgang verheiratet ist, am eigenen Leib. Der Tumult beginnt in dem Moment, in dem Annemie versehentlich den Tod ihres Mannes, einen Kriminalhauptkommissar, durch einen Unfall herbeiführt. Nicht, dass sie darüber besonders traurig wäre, denn ihr Liebesleben ist schon lange auf einem Tiefpunkt angelangt, aber ins Gefängnis will sie natürlich auch nicht und die Witwenrente möchte sie ebenfalls kassieren. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als alle Spuren zu beseitigen, wobei ihr der kriminalistische Ratgeber ihres Mannes gute Dienste leistet. Nach getaner Arbeit steht sie allerdings vor der größten Herausforderung, denn Wolfgang muss weg!
Welche Gedanken gehen einem Menschen wohl während eines Überfalls im Angesicht des Todes durch den Kopf? Und welche Auswirkungen mögen die auf sein späteres Leben haben? Genau diese Fragen muss sich Joshilyn Jackson gestellt haben, bevor sie den Roman „Nicht nur eine Liebesgeschichte“ geschrieben hat, wobei die Betonung des Titels auf dem Wort „eine“ liegt. In der Geschichte will ihre Protagonistin Shandie mit ihrem dreijährigen Sohn Natty zu ihrem Dad, der von ihrer Mutter geschieden ist, nach Atlanta ziehen und wird dabei von ihrem besten Freund Walcott begleitet. Unterwegs legen sie einen Stopp an einer Tankstelle ein. Während Shandie im Shop nur noch Augen für einen gut aussehenden Mann hat, werden plötzlich alle von einem Gangster mit einer Waffe bedroht und schließlich als Geiseln festgehalten. Als sich im weiteren Verlauf der von ihr angehimmelte Mann bedenkenlos für die Rettung ihres Sohnes einsetzt, kann sie das nur als Liebe deuten.
Elsa Neubauer hat von ihrem Mann Erich, der in den Krieg gezogen ist, lange nichts gehört. Als sogenannte Hausschwangere soll sie in der Klinik zu Lehrzwecken vor Studenten und Hebammen unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Kind gebären und flieht deshalb in das Privatzimmer zu Hilde Lemberg. Beide Frauen bringen am 7. Mai 1945 in München eine Tochter zur Welt. Die aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Hilde kann ihren Mann Friedrich überreden, die obdachlose Elsa in ihrem Haus aufzunehmen. Die beiden Kinder Marion und Hannelore wachsen gemeinsam auf und schwören sich ewige Freundschaft. Nach jahrelangem Hoffen kommt Elsas Mann aus russischer Gefangenschaft zurück, doch hat er sich verändert und findet nur schwer eine Arbeit.