
Einleitung: Von Lemberg ans Schwarze Meer
Nach ihren Reiselesebüchern über die Ukraine und Lemberg stellt Brigitte Schulze mit Odessa* ein weiteres Werk vor, das Leserinnen und Leser auf eine ebenso informative wie atmosphärische Entdeckungsreise mitnimmt. Die südlich gelegene Stadt am Schwarzen Meer ist über eine monumentale Treppe direkt vom Hafen aus erreichbar. Wer die vielen Stufen erklimmt, wird laut Schulze mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.
Historische und geologische Einblicke
Errichtet wurde Odessa aus Muschelkalkstein – einem Material, das sich bildete, als das Meer noch die gesamte Region bedeckte. Beim Abbau des Gesteins entstanden Hohlräume, die heutigen Katakomben, auf denen die Stadt steht. Dieses unterirdische Labyrinth erstreckt sich über mehrere Ebenen und soll eine Länge von rund 2.000 Kilometern erreichen.






Annette Vowinckel schreibt in ihrem Prolog zu „Flugzeugentführungen“, dass aus diesem Thema eine Geschichte der Kulturen geworden ist. Im Vordergrund einer Flugzeugentführung stehen häufig politische Forderungen, in denen die Entführer die Weltöffentlichkeit auf die politische Lage aufmerksam machen wollen. In einigen Fällen haben die Entführungen einen militärischen oder kriminellen Hintergrund. Die erste Flugzeugentführung hat 1931 stattgefunden, doch bis 1958 hat man nur wenige verzeichnen können. Ab 1959 hat es eine Welle von Entführungen, besonders vor dem Hintergrund der kubanischen Revolution, gegeben. Den Höhepunkt kann man in den 70er Jahren suchen und erst ab diesem Zeitpunkt gab es Geiselnahmen Krimineller mit Lösegelderpressung. Ab den 80er Jahren ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen, der Grund hierfür sind die in den 70er Jahren eingeführten Kontrollen durch Detektoren.
Katrin Unterreiner lässt mit ihrem Buch
In dem Buch „Vampire“ von Hagen Schaub geht es zunächst einmal um die Definition, was ein Vampir überhaupt ist. Die als lebende Leichname verstandenen Vampire haben ihren Ursprung in Südosteuropa. Anhand von Fallschilderungen geht der Autor der Frage nach Ursprung dieses Aberglaubens nach. Die Menschen hatten im Mittelalter u. a. Angst vor Seuchen, Hungersnöten und Kriegen. Die wenig oder gar nicht gebildeten Leute, zumeist Analphabeten, haben natürlich einen Grund für diese unerklärlichen Ereignisse gesucht. Oftmals trat auch ein vermehrtes Sterben ohne erkennbaren Grund innerhalb einer Gemeinschaft auf, das sie der Existenz von Geistern, Dämonen und Göttern zuschrieben. Wenn nicht ein Vampir, ein Untoter, der Kern allen Übels war, dann mussten Hexen als Übeltäter herhalten, die von den kirchlichen Würdenträgern verfolgt wurden.