
Vom Self-Publishing zum Bestseller
Nach dem großen Erfolg ihres Kriminalromans Der 7. Tag, den die Autorin Nika Lubitsch als E-Book selbst veröffentlicht hat, eroberte auch ihr zweiter Kriminalroman Das 5. Gebot innerhalb kürzester Zeit den ersten Platz der Krimi-Bestsellerliste. Inzwischen ist er auch als Taschenbuch erhältlich.
Vicky zwischen Kinderwunsch und Albträumen
Victoria McIntosh lebt seit über fünf Monaten mit ihrem Mann George, der die Leitung einer Niederlassung in Deutschland übernommen hat, in Berlin. Sie hat ihren Job als Rechtsanwältin bei einer Gesellschaft für Opferschutz in London aufgegeben, um endlich ein Kind zu bekommen. Mit ihren siebenunddreißig Jahren fürchtet sie, bald zu alt für ein Baby zu sein. George wünscht sich eine „richtige Familie“, und Vicky hat sich widerstrebend darauf eingelassen – bisher jedoch ohne Erfolg.
weiterlesenDoppeltes Spiel: Nika Lubitsch und ihr Thriller „Das 5. Gebot“
In seinem Buch „Schau Liebling, der Mond nimmt auch zu!“ erklärt David Leukert dem Leser auf eine amüsante Weise den Schwachsinn einiger Bonusprogramme und wie es bei einem Speed-Dating abläuft. Mit einem vollautomatischen Handtuchkasten auf einer Toilette ereilt ihn ein Malheur und beim rheinischen Karneval bekommt er einen Kulturschock. Lustig macht er sich über die Carglas-Werbung sowie über ein Paar, das wie Kletten aneinander hängt, und er nimmt die Multitasking-Fähigkeit der Frauen aufs Korn. Ihm stoßen unsinnige Namensgebungen auf Speisekarten und schwachsinnige Dialoge in neuen Fernsehserien unangenehm auf, er geht Anglizismen auf den Leim und ärgert sich über Blumen, die anstelle von Freude nur Arbeit machen.
Nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten zieht Sophie Kaiser von Berlin auf die Insel Usedom, wo ihre Tante Berta im Ortsteil Bansin lebt. Sophie wird stolze Besitzerin der Pension „Kehr wieder“, die schon lange im Familienbesitz ist. Doch „Die Toten von Bansin“ halten die Bewohner in Atem: Gerd Töpfer steht mit seinem Auto auf einem Bahnübergang und wird von einem Zug überrollt. War es Selbstmord? Der Bankangestellte Manfred Jahn stürzt einen Steilhang herunter, woran seine alkoholsüchtige Frau Christine Schuld sein könnte. Schließlich gibt es mit dem schwulen Sören Mager einen dritten Toten innerhalb von zwei Monaten zu beklagen. Er wird überfahren und man spekuliert, ob es nur ein bedauerlicher Unfall gewesen ist.
Eigentlich haben sich Greta und ihre Freundin Lissy in dem Krimi „Der Mond ist kalt und dunkel“ von Pola Kayser nur von Hamburg nach Binz auf Rügen aufgemacht, um an der Beerdigung von Gretas verstorbener Tante Frieda teilzunehmen. Die beiden Frauen steigen ausgerechnet im Hotel „Strandgold“ ab, in dem die ehemalige Besitzerin Renate Goldmann zunächst ihren Ehemann Ferdinand und danach sich selbst ermordet haben soll. Allgemeine Unruhe bricht aus, als die Rezeptionistin Marie behauptet, im Gartenhaus die Tote gesehen zu haben. So halten viele diese Erscheinung für das Auftauchen einer „Wiedergängerin“, einer „Untoten“. Gretas kriminalistische Neugier ist geweckt, denn ihre verstorbenen Ehemänner und auch ihr Vater waren bei der Kriminalpolizei beschäftigt.
Jahrelang hat eine erfolgreiche Berliner Sachbuchautorin vergeblich versucht einen Verlag für ihren Kriminalroman „Der 7. Tag“ zu finden. Unter dem Pseudonym Nika Lubitsch hat sie schließlich ihren Roman als E-Book selbst veröffentlicht, der innerhalb weniger Tage die Kindle-Bestsellerliste eroberte und monatelang anführte. Aufgrund dieses großen Erfolgs ist der Titel nun auch als Taschenbuch erhältlich.
Für den sechzehnjährigen Andi und seine Mitschüler dreht sich alles nur noch um Mädchen und das Hormon Testosteron hat sie voll im Griff. Andi hat es besonders Katja aus der Parallelklasse angetan und um den enormen sexuellen Druck aushalten zu können, muss er häufig masturbieren. Selbst der Anblick seiner zwei Jahre älteren Schwester Christine in Unterwäsche stimuliert ihn so, dass er davon einen „Ständer“ bekommt. Wegen einer Auslandsreise ihrer Eltern soll die gleichaltrige Lilli für zwei Wochen während der Ferien bei Andis Familie aufgenommen werden. Für Andi ist der Gedanke daran der blanke Horror, denn mit ihr hat er als Siebenjähriger „Doktorspiele“ veranstaltet und sie wollte damals von ihm wissen, ob alle so einen Kleinen haben wie er. Seitdem hat ihn die Sorge um sein bestes Stück nicht mehr losgelassen. Ausgerechnet diese Lilli soll nun zu ihnen kommen und er fiebert dem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat Volker Plauschenat von den Piraten heute Frederikes Partei, den Grünen, die Wähler geraubt, nachdem er bereits vor ein paar Jahren ihre Idee zu dem Kurzkrimi „Der Facebook Mörder“ gestohlen hatte. An zahllosen Samstagvormittagen hatte sie am Infostand der Grünen versucht Passanten zu überzeugen und doppelt so viel Zeit und Energie investiert, wie Volker Plauschenat in seine Kandidatur. Aber nun darf dieser Nerd in Berlin Politik machen! Nach allen Kräften will sie nun diese Freibeuterpartei torpedieren, damit die Piraten den Grünen nicht auch noch die Bundestagswahl versauen. Doch weil es unmöglich ist, es mit einer ganzen Partei aufzunehmen, wird sie sich ganz auf Volker Plauschenat konzentrieren.
Isabelle ist unterwegs, um mit der S-Bahn zum Züricher Flughafen zu fahren. Nach einer Operation will sie noch zwei Wochen in Stromboli verbringen und hat einen Flug nach Neapel gebucht. Erst vor den Stufen der Bahnhofstreppe merkt sie, wie schwer ihr Koffer eigentlich ist. Da bietet sich ein älterer Herr an, ihren Koffer die Treppe hochzutragen. Er rollt den Koffer bis zum Bahnsteig an Gleis 4 und bricht dann plötzlich zusammen. Als Isabelle neben ihm kniet, öffnet er noch einmal die Augen, sagt leise „Bitte…“ und stirbt. Eine herbeigerufene Ärztin stellt den Tod des Mannes fest. Die inzwischen eingetroffenen Streifenpolizisten finden keine Papiere bei dem Toten und befragen Isabelle, was vorgefallen ist. In den Verwirrungen vergisst sie völlig die kleine Mappe, die der Mann bei sich trug. Für eine Befragung soll sie sich weiterhin zur Verfügung halten. Doch da sie ihren Flug inzwischen verpasst hat, lässt sie sich von einem Taxi nach Hause bringen.
Dass es nicht immer ein Pauschalurlaub in einem Fünf-Sterne-Hotel sein muss, beweist Brigitte Vollenberg in ihrem Reiseroman „Wolkenlos chaotisch²“. Erste Ausflüge führten sie bereits 1961 mit den Eltern an die Nordsee und ins Sauerland, was jedoch für die Autorin nicht mit einem Urlaub zu vergleichen war, den sie 1971 im eigenen PKW mit einer Freundin nach Zandvoort unternahm und der ihr ganz neue Perspektiven eröffnete. Mit ihrem späteren Ehemann Peter zog es sie nach London, wo die Gastfamilie allerdings streng auf getrennte Zimmer achtete.
Nach fünf gemeinsamen Jahren ist die Beziehung zwischen der Schmuckdesignerin Kate Clark und dem Maler Henry auf dem absoluten Tiefpunkt. Der Künstler befindet sich in einer Schaffenskrise, denn er ist seit vier Monaten unfähig zu malen. Wenn Kate ihn am Wochenende in dem Cottage auf dem Land besucht, verbringt er die Zeit in seinem Atelier ohne ihr die geringste Beachtung zu schenken. Sie fährt oft frustriert in die Stadt nach Palo Alto zurück, wo sie einen Ladenshop mit einer Werkstatt betreibt.