Kurz vor drei Uhr in der Nacht wird Markus Steinfelder von einem Anruf seines Bruders Thomas geweckt, der vor fast zwei Jahren den Kontakt zu ihm abgebrochen hatte. Seitdem hat er von Thomas und dessen Frau Tanja nichts mehr gehört. Nun teilt ihm sein Bruder mit, dass Tanja nach einem Selbstmordversuch in die Notfallambulanz eingeliefert wurde. Und weil Thomas in den Augen von Markus immer noch der kleine, zehn Jahre jüngere Bruder ist, steht Markus sofort auf, zieht sich an und macht sich mit dem Auto auf den Weg zur Klinik. Am Abend zuvor war in der Wettervorhersage eine arktische Kaltfront angekündigt worden. Nach einem nächtlichen Regenschauer und dem darauf folgenden Temperatursturz sind die Straßen spiegelglatt. Bereits nach der ersten abschüssigen Kurve hat Markus seinen Wagen nicht mehr unter Kontrolle und landet selber als „Eispatient zweihundertvier“ in der Unfallchirurgie.

Tanja liegt im künstlichen Koma auf der Intensivstation und die Ärzte wissen nicht, ob sie durchkommt. Ihr Mann Thomas glaubt, dass sie vor einiger Zeit vergewaltigt wurde, und sie das Geschehene verdrängt hat. Er will den Dreckskerl finden, der ihr das angetan hat und bittet seinen Bruder Markus ihm dabei zu helfen. Weiterlesen »

Die Welt des Aktienmarktes bleibt auch für Experten unkalkulierbar und selbst sie können bei Spekulationen eine böse Überraschung erleben, die sie ein Vermögen kosten kann. Der Wirtschaftskrimi von Claudio Cantele handelt von einflussreichen Personen, die Das schnelle Geld machen wollen.

Der frühere Banker Flavio Contarini trifft auf einer Beerdigung in Wien seinen alten Freund Vincent Sobieski, der die Beratungsfirma F&M überprüfen soll, die Risikopositionen über Zweckgesellschaften auf die Cayman Inseln auslagert. Wegen zu großer Risiken und Unsicherheiten kann er kein positives Urteil abgeben und so vertraut er Flavio Contarini an, dass er seitdem erpresst wird. Contarini ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er von Tancredi Falconari und Violetta Moretti auf die gleiche Weise wie sein Freund erpresst werden soll, denn bei einer Briefübergabe wird er, wie zuvor Sobieski, unbemerkt fotografiert. Die Fotos könnten als Beweis für eine Bestechung ausgelegt werden und Contarini soll Einfluss auf das Urteil seines Freundes nehmen.

Contarini und Sobieski wollen sich weder erpressen, noch ihre Karriere ruinieren lassen und sehen keine andere Möglichkeit, als den Privatdetektiv Imre Schwarz und seinen Assistenten Thadeusz Galgant zu beauftragen, im Arbeitszimmer von Guelfo Caselli, einem der Geschäftsführer von F&M, nach Dokumenten zu suchen. Weiterlesen »

Ein unbekannter Anrufer rät dem Journalisten Jan Breuer, in vier Todesfällen zu recherchieren und dabei mit äußerster Vorsicht zu agieren. Schnell sucht Jan im Zeitungsarchiv und erfährt, dass es sich bei den Toten um Männer handelt, die sich an Minderjährigen vergangen haben. Doch wurden sie mangels Beweisen von Richter Schreiber freigesprochen und kamen kurze Zeit später auf mysteriöse Weise ums Leben. Neben seinem Vorgesetzten Helge Helmbrecht und dem Chefredakteur Felix Breitenbach vertraut sich Jan auch seinem Freund, Kriminalhauptkommissar Alexander Schrader an. Als dieser von den Zusammenhängen erfährt und hört, dass Jan alleine weitere Nachforschungen im Umfeld der toten Täter plant, rät er ihm dringend davon ab, wenn er nicht mit seinem Leben spielen will. Doch Jan möchte unbedingt als Reporter Karriere machen, schlägt sämtliche Warnungen in den Wind und weckt „schlafende Hunde“.

Staatsanwalt Robert Seibold gefällt die Weigerung von Richter Schreiber nicht, in einigen Fällen kein Hauptverfahren zu eröffnen und fordert mit den beteiligten Staatsanwälten in einer Resolution die Versetzung des Richters in den vorzeitigen Ruhestand. Unterdessen fürchtet Alexander Schrader aufgrund seiner Recherchen, dass sich inmitten der Berliner Polizei eine Mörderbande befindet. Weiterlesen »

In dem Krimi Das dunkle Geld von Claudio Cantele geht es um Steuerhinterziehungen, die sich am Rande der Legalität bewegen. Antonio Santini ist der Begründer einer bedeutenden Verlagsgruppe in Italien und hat vor zwei Jahren die Leitung an seinen Sohn Emilio übergeben. Da Antonio den Verdacht hegt, Emilio könnte Gesetze missachtet haben, bittet er seinen Vertrauten Flavio Contarini um Unterstützung. Flavio scheint ihm der geeignete Mann zu sein, da er die Stiftung leitet, die Antonio zugunsten seiner Kinder gegründet hat. Flavio gibt in einem Gespräch mit Emilio als Grund für seine Fragen an, dass er lediglich über die Finanztransaktionen informiert sein will, die dieser tätigt und die offensichtlich nichts mit der Firma zu tun haben.

Flavio erfährt schnell, dass es sich um Überweisungen an einen Anwalt auf Zypern handelt und dass Emilio nicht mehr die langjährige Steuerberaterfirma beschäftigt, sondern die attraktive Steuerberaterin Marcella Castellini. Bei seinen weiteren Recherchen stellt er fest, dass Emilio ihm nicht die Wahrheit gesagt hat, obwohl er vorgab, Flavio gegenüber ehrlich zu sein. Da werden ihm in Briefen Andeutungen gemacht, die er nicht entschlüsseln kann und er fragt sich, wer ihm diese Informationen zukommen lässt. Weiterlesen »

In dem sehr ungewöhnlichen Krimi Aus. Amen! von Walter Müller ist nichts so, wie es scheint. Der 61-jährige Martin Klinger wird von seiner Putzfrau Jovanka Eberherr tot unter einem Stapel Bücher aufgefunden. Oberinspektor Hermann Bauer von der Kripo Salzburg versucht nun mit seiner Kollegin Edith Kuzmany herauszufinden, ob es sich um Mord, Selbstmord oder lediglich um einen Unfall handelt. Bei dem Toten wird kein Handy gefunden, dafür aber 10.000 Euro in bar und Pornocassetten, die zu allerhand Spekulationen Anlass geben. Doch kann die Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Taschner keine Spermaspuren nachweisen, die man zu finden glaubte. Besondere Aufmerksamkeit wird auch dem weißen Inhalt eines Briefchens gewidmet, denn wer Pornos ansieht, konsumiert sicher auch Kokain.

Aber es scheint alles nicht zusammen zu passen. Denn in der Wohnung findet sich kein Videorecorder. Und obwohl eine große Summe Bargeld vorhanden ist, weisen die Kontoauszüge kein Vermögen aus. Klarheit erhofft man sich daher von Martin Klingers Halbschwester Veronika Klinger und seinem Freund Wolf Königshofer. Ein Testament, in dem eine Prostituierte Namens Tamara als Erbin eingesetzt ist, macht das Chaos perfekt. Doch weder die Putzfrau des Toten, noch sein Freund, haben je von einer Tamara gehört. Weiterlesen »

Ein Verrückter, der seit über zwei Jahren in der Steiermark Pferde mit Messerstichen quält, beschäftigt Inspektor Kammerlander und seinen Kollegen Ratzinger in dem Kriminalroman Der Schrei des Lipizzaners von Isabella Trummer. Doch diesem Tierquäler gilt nicht ihre einzige Sorge. In einem Wald wird eine Leiche entdeckt, die schon eine beginnende Verwesung aufweist und in Plastikfolie eingewickelt ist. Da bei dem Toten keine Papiere gefunden werden, kann Raubmord nicht ausgeschlossen werden. Nachdem der Tote als Wolfgang Grebien identifiziert werden konnte, weiß man, dass er an Aids im Endstadium litt und schwul war. Auffällig war allenfalls eine Kette in Hufeisenform, die er um den Hals getragen hat.

Wolfgang Grebien hat vier Jahre mit Martin Meringer zusammengelebt und Kammerlander und Ratzinger erhoffen sich von ihm erste Hinweise. Nachdem dieser eine Ansteckung mit Aids zunächst abstreitet, gibt er letztlich doch zu, auch infiziert zu sein. Könnte er den Mord aus Rache begangen haben? Doch da gibt es auch noch einen letzten Anruf, den Wolfgang Grebien vor seinem Tod geführt hat. Die Spur führt zu dem Tierarzt Dr. Krantz auf das Gestüt Piber. Weil als Tatwaffe eindeutig ein Hufeisen einer speziellen Legierung ermittelt werden konnte, führen überhaupt alle Spuren der Spurensicherung nach Piber. Dem Revierjäger Leopold Pichler kommt das Verhalten von Dr. Krantz manchmal merkwürdig vor. Weiterlesen »

Ein Mädchen erwacht in der Stille der Dunkelheit mit einem bitteren Geschmack nach Mandeln und Blut in ihrem Mund. Es riecht nach faulen Äpfeln, Schimmel und Erbrochenem, ihr ist kalt, sie hat Schmerzen und Angst. Sie ist so furchtbar müde und sie fühlt den leblosen Körper ihrer Freundin Sandra neben sich. Es war alles nur ein Spiel, doch das ist nicht nur ein böser Traum. So beginnt der Psychokrimi Hexenspiel von Manfred Koch.

Eigentlich will Polizeiinspektor Klaus Wagner zu dem Haus seiner Eltern fahren um seine demenzkranke Mutter zu besuchen, sich einen Überblick über nötige Reparaturen verschaffen und im Garten arbeiten. Doch sein Tag beginnt mit einer Schlagzeile, die ihn zornig macht. Das Verschwinden der beiden vierzehnjährigen Mädchen Sandra und Daniela wird von der Zeitung hochstilisiert. Es wird die Frage aufgeworfen, ob sie nicht Opfer einer Sexbestie geworden sind. Der fünfzehn Jahre alte Fall Karl Moser wird aus der Versenkung geholt, obwohl alle Anschuldigungen gegen den Mann der Fantasie von Kindern entsprungen waren. Wagner ist empört über den sensationsgeilen Schwachsinn, der sich als Aufdeckungsjournalismus ausgibt. Einen Augenblick denkt er daran, seinen Urlaub abzubrechen, doch die Kollegen wissen schon, was zu tun ist und lassen sich von der Hysterie nicht aus der Ruhe bringen. Weiterlesen »

Die gebürtige Wienerin Elena Martell hat nach dem Tod ihres Mannes Sizilien zu ihrer zweiten Heimat gemacht. Als Reiseleiterin für eine kleine, aber feine Agentur betreut sie exklusive Reisegruppen, mit denen sie Sizilien bereist, um ihnen die Sehenswürdigkeiten der Insel zu zeigen.

Bei einer Besichtigung der griechischen Tempelruinen von Selinunte kommt in ihrer 13-köpfigen Reisegruppe der Oberstudienrat Eck durch einen Steinbrocken zu Tode, was zunächst nach einem Unfall aussieht. Sigismund Eck hatte sich im Verlauf der Reise als ein echtes Ekel entpuppt, so dass ihm auch keiner der Mitreisenden, erstaunlicherweise nicht einmal die Ehefrau, nachtrauert.

Doch Commissario Giorgio Valentino will nicht an einen Unfall glauben und vermutet einen Mord, den er aber leider nicht beweisen kann. So muss der Commissario auf Anordnung seines Vorgesetzten die Ermittlungen einstellen und den Mord als Unfall abtun.

Durch Zufall entdeckt Elena in einem Hotel einen vermeintlichen Kunstdruck einer Maddalena, die ihr bekannt vorkommt. Wie sich herausstellt, handelt es sich um eine sehr gute Kopie eines Bildes aus dem Besitz des Grafen Villadicani, mit dessen Frau Amalia sie befreundet ist. Weiterlesen »