Hängen im Schacht – Krimikurzgeschichten mit Ruhrgebietskolorit

Buchcover der Kriminalgeschichten Hängen im Schacht

Anthologie voller Spannung und Charaktere

Eine Anthologie ist wie eine Schachtel Pralinen – eine bunte Mischung, in der für jeden etwas dabei sein sollte. Deshalb ist Herausgeber H. P. Karr kein Risiko eingegangen: Für die Krimisammlung Hängen im Schacht* hat er ausschließlich erfahrene Autor:innen verpflichtet, die bereits eine treue Fangemeinde besitzen und somit für den Erfolg der Kurzgeschichtensammlung garantieren.

Disco, Dauerkarte & Detektive: Ruhrpott trifft Mord

In Dortmund wird Bonnies Kleid von „die Ohr“ zum Schlüssel für Jo, der sich dadurch mutiger fühlt, als er eigentlich ist. Mit dreiundvierzig darf man noch in die Ü-30-Disco – oder etwa nicht?

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Brennen muss die Hexe von Sven Koch

Brennen muss die Hexe„Brennen muss die Hexe“ ist der zweite Band einer Krimi-Reihe um die Kriminalpsychologin Alex Stietencron, der aber auch ohne Kenntnisse des ersten Romans problemlos gelesen werden kann, da alle wichtigen Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut wurden. Doch leider hat Sven Koch in diesem Roman auch zu viel über den ersten Fall Purpurdrache verraten, so dass dieser Thriller für Leser, die das Buch noch nicht kannten, nun nicht mehr so interessant ist.

In der Nähe von Lemfeld werden in einem Steinkreis, der auch als Hexentanz bekannt ist, die Überreste einer Frauenleiche gefunden. Wie sich zeigt, wurde die Frau qualvoll wie im Mittelalter gefoltert und anschließend bei lebendigem Leib auf einem Scheiterhaufen in dem Druidenkreis verbrannt. Nur einem in der Nacht einsetzenden Regen ist es zu verdanken, dass Teile der Leiche noch erhalten sind. Da es sich bei der Tat offenbar um das Werk eines Ritualmörders handelt, will der Leiter der Sonderkommission Stephan Reineking die Polizeipsychologin Alexandra Gräfin von Stietencron, die die ermittelnden Kriminalbeamten unterstützen soll, in seinem Team mit dabei haben.

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Tödliche Gerechtigkeit von Thomas U. Tajsich

Tödliche GerechtigkeitIn dem Thriller „Tödliche Gerechtigkeit“ herrscht in Washington D.C. Ausgangssperre, weil man einen Terroranschlag befürchtet. Kathy Wirnstein hat als Redakteurin eine Sondergenehmigung für eine Autofahrt erhalten und trifft während einer Panne auf den Obdachlosen Steve. Kathy bittet ihren Chefredakteur Martin, sie abzuholen. Währenddessen führen Steve und Kathy ein anregendes Gespräch, das allerdings von zwei Männern vom FBI unterbrochen wird. Sie wären beauftragt, Kathy abzuholen und sie kann gerade noch Steve ihre Visitenkarte überreichen, bevor sie zu ihnen ins Auto steigt. Steve ist überrascht, als kurz darauf auch noch Martin auftaucht und Kathy abholen will. Nachdem Steve Martin alles erklären konnte, hoffen beide, Kathy in der Redaktion zu treffen. Doch die ist kurze Zeit später tot.

Martin hat Steve von der Straße geholt und gibt ihm einen Job in seiner Redaktion. Zwei Jahre nach diesem Vorfall gehören die beiden einem Bündnis an, dessen Kopf Joseph H. Warner, der Vizepräsident von Amerika, ist. Er will dem Kapitalismus endlich ein Ende setzen und sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen.

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TodesDuft von Andreas Schmidt

TodesDuftDie unheimliche Lutterburg in der Nähe von Bodenwerder, in der es angeblich spuken soll, steht im Mittelpunkt des neuen Kriminalromans „TodesDuft“ von Andreas Schmidt. Der Autor hat seinen Wuppertaler Ermittler im Columbo-Trenchcoat, Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht, wieder einmal in das Weserbergland geschickt, wo der Leser auf alte Bekannte aus Tödlicher Schnappschuss vom Zentralen Kriminaldienst in Hameln trifft.

Eine Gruppe, die sich mit Geistererscheinungen beschäftigt, findet auf der Lutterburg bei Pegestorf einen Toten. Unter ihnen die junge Katharina, die zuvor an einem medizinischen Experiment teilgenommen hat und seitdem in ihren Albträumen von Muthesius verfolgt wird. Muthesius hieß auch der Architekt, der die Häuser an der Lutterburg entworfen hat und in deren Ruinen es spuken soll. Ist es Zufall, dass der Tote ein Arbeitskollege von Katharina war, der im Labor von Symrise in Holzminden gearbeitet hat?

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Nur ein Katzensprung von Sabine Hartmann

Nur ein KatzensprungNach einem Busausflug zu einer Judo-Safari ist einer der Jungen, der siebenjährige Kelvin Jänicke, spurlos verschwunden. Seine Mutter Angela hatte mit ihrem Fahrzeug einen Platten und traf deshalb verspätet ein, um ihren Sohn abzuholen. In der Nähe der Bushaltestelle fand sie den Rucksack ihres Sohnes, doch von Kelvin keine Spur. Die Suche der Polizei mit einer Hundestaffel und auch der Einsatz von Hubschraubern mit Wärmebildkameras bleiben erfolglos und so nehmen Kommissar Kofi Kayi und sein Kollege Stefan Ollner die Ermittlungen auf.

Kurze Zeit darauf wird die Leiche eines Jungen gefunden, die komplett in Frischhaltefolie eingewickelt ist, aber es ist nicht Kelvin Jänicke. Doch wenn die beiden Fälle zusammenhängen, können die Ermittler davon ausgehen, dass es weitere Entführungen geben wird. Als auch noch die siebenjährige Emma Nielsen vermisst gemeldet wird, organisieren sich die Eltern zu einem Sicherheitsdienst, um zu verhindern, dass weitere Kinder entführt werden.

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„Bittere Medizin“ – Spannung, Satire und ein ungewöhnlicher Ermittler

Buchcover des Kriminalromans Bittere Medizin

Ein tragischer Zwischenfall beim Karnevalsumzug

Hubert Wesemann und seine Partnerin Karola arbeiten für Baxmann, den Chef von radioTOTAL Hameln. Im Kriminalroman Bittere Medizin* von Günter von Lonski erhalten sie den Auftrag, über den Karnevalsumzug in Hessisch Oldendorf zu berichten. Doch das bunte Treiben wird jäh unterbrochen: Vor den Augen der Reporter stürzt der Karnevalsprinz Dr. Bodo Schobinsky vom Umzugswagen. Sein Tod kann nur noch festgestellt werden.

Hauptkommissar Bertram legt die Akte rasch zur Seite – angeblich ein natürlicher Tod. Der Verstorbene war Diabetiker, und auch Alkohol spielte eine Rolle. Doch Wesemann bleibt skeptisch und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

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SchattenGift von Nané Lénard

SchattenGiftIn Bückeburg gibt es auf der Dienststelle krankheitsbedingte Ausfälle und so müssen Kriminalhauptkommissar Wolf Hetzer und sein Kollege Peter Kruse sich um den Fall von Marie-Sophie Schulze kümmern. Der Frau wurde auf einem Parkplatz zweimal in den Fuß geschossen. Ihre Vernehmung führt aber zu keiner Spur und auch Mimi und Seppi von der Spurensicherung liefern keine weiterführenden Ergebnisse. Die beiden Kommissare stellen sich die Frage, ob Marie-Sophie einfach nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war, oder ob die Schüsse gezielt ihr gelten sollten.

Marie-Sophie arbeitet in einer Arztpraxis. Dr. Heiner Wiebking ist sichtlich erschüttert, als die Beamten ihn von dem Geschehen unterrichten. Ebenso die Kollegin Anke Tatge, die rechte Hand des Arztes. Erste Ungereimtheiten fallen auf, als Anke das Verhältnis zu Marie-Sophie als kollegial bezeichnet. Denn die Vernehmung von Anna, einer Freundin der Verletzten, ergab eher das Gegenteil. Doch dann verschwindet Marie-Sophie plötzlich spurlos und Wolf Hetzer macht sich Vorwürfe, sie nicht unter Polizeischutz gestellt zu haben.

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WattenMord von Andreas Schmidt

WattenMordNachdem sich bereits vor etwa sechzehn Jahren 78% der Husumer bei einem Bürgerentscheid gegen die Bebauung des Dockkoog ausgesprochen hatten, kam das Thema nun erneut auf den Tisch. Ein potentieller Investor hat den Kommunalpolitikern, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, seine Pläne für ein Dockkoog-Resort vorgestellt, in das er bis zu 30 Millionen Euro investieren möchte. Da bekanntlich die Wirklichkeit die besten Geschichten schreibt, hat die Meldung über das geplante Bauvorhaben den Autor Andreas Schmidt zu seinem Krimi „WattenMord“ inspiriert.

Noch bevor morgens um neun die ersten Besucher in das Multimar Wattforum in Tönning stürmen um die Unterwasserwelt der Nordsee zu bestaunen, macht eine Mitarbeiterin einen ersten Rundgang durch die Ausstellung, um die Anlage hochzufahren. Dabei entdeckt sie am Grund des knapp dreihunderttausend Liter fassenden Großbeckens eine Leiche.

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Internetgefahren im Visier: Der Kriminalroman „Netzkiller“

Buchcover des Kriminalromans Netzkiller

Brisante Themen: Internetkriminalität & Datenschutz

Illegale Downloads und der leichtfertige Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken sind hochaktuelle Themen – und genau hier setzt Oliver Wolfs Kriminalroman Netzkiller* an. Der Autor verknüpft reale digitale Gefahren mit einem fiktiven, aber erschreckend plausiblen Szenario: Ein „Gamemaster“ zwingt Jugendliche in ein tödliches Spiel, das mit einer harmlos wirkenden E-Mail beginnt.

Ein Leichenfund beim Gleitschirmflug

Die Freunde Jochen Winter, Ralf und Armin verbringen ein Wochenende im Nordschwarzwald. Beim Gleitschirmflug stürzt Ralf ab – und landet auf einer verwesten Leiche. Schnell wird klar: Es handelt sich um das sechste Opfer einer bundesweit gesuchten Mordserie. Die Ermittlungen übernimmt Kommissar Bürkle vom Landeskriminalamt.

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Aus. Amen! von Walter Müller

Aus. Amen!In dem sehr ungewöhnlichen Krimi „Aus. Amen!“ von Walter Müller ist nichts so, wie es scheint. Der 61-jährige Martin Klinger wird von seiner Putzfrau Jovanka Eberherr tot unter einem Stapel Bücher aufgefunden. Oberinspektor Hermann Bauer von der Kripo Salzburg versucht nun mit seiner Kollegin Edith Kuzmany herauszufinden, ob es sich um Mord, Selbstmord oder lediglich um einen Unfall handelt. Bei dem Toten wird kein Handy gefunden, dafür aber 10.000 Euro in bar und Pornocassetten, die zu allerhand Spekulationen Anlass geben. Doch kann die Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Taschner keine Spermaspuren nachweisen, die man zu finden glaubte. Besondere Aufmerksamkeit wird auch dem weißen Inhalt eines Briefchens gewidmet, denn wer Pornos ansieht, konsumiert sicher auch Kokain.

Aber es scheint alles nicht zusammen zu passen. Denn in der Wohnung findet sich kein Videorecorder. Und obwohl eine große Summe Bargeld vorhanden ist, weisen die Kontoauszüge kein Vermögen aus.

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