
Ein grausamer Fund in Wien
In einer verfallenen Klavierfabrik in Wien wird ein toter Mann entdeckt, dessen Gesicht durch Säure bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde. Der Leichnam sitzt auf einem Stuhl, vor ihm stehen drei weitere Stühle, die Inspektor Oskar Rheinhardt und seinem Assistenten Haussmann den Verdacht eines abgehaltenen Ehrengerichts nahelegen. Die Obduktion ergibt, dass der Mann durch einen Kopfschuss getötet wurde. Zudem weist er Peitschenhiebe am Rücken und Schwimmhäute zwischen den Zehen auf.
Um die Identität des Ermordeten zu klären, bittet Rheinhardt seinen Freund, den Psychiater Maxim Liebermann, ihn als medizinischen Berater zu unterstützen. Die beiden verbindet eine gemeinsame Leidenschaft für das Singen und Klavierspielen.
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Andi und Fipsi kennen sich seit der Schulzeit und arbeiten beide als Aushilfen bei den Bestattern Macho, Gustl und Hubsi in Friedberg. Als Andi bei einer Beerdigung stutzig wird, weil der Sarg des Toten, den er kannte, viel zu schwer ist, kommt ihm ein ungeheuerlicher Verdacht: Irgendjemand scheint etwas in dem Sarg verschwinden lassen zu wollen?

Die fast fünfzigjährige Eleanor Flood ist seit zehn Jahren mit dem Chirurgen Joe verheiratet. Obwohl sie zu den wohlhabenden Leuten zählen, ist sie mit der Bilanz ihres Lebens unzufrieden und hat sich deshalb vorgenommen, mehr Struktur in ihren chaotischen Alltag zu bringen. Sie beschließt: „Ab heute wird alles anders“. Schließlich kann es doch nicht so schwer sein, ihren Sohn, den achtjährigen Timby, zur Schule zu bringen, zur Poesie-Stunde zu gehen, am Yoga-Kurs teilzunehmen, sich mit einer Freundin, obwohl man sie nicht mag, zum Mittagessen zu treffen, Timby abzuholen und Joe, der den ganzen Überfluss finanziert, etwas zurückzugeben. Doch trotz ihrer guten Vorsätze macht ihr das Leben einen Strich durch die Rechnung, denn ausgerechnet heute hat Timby wieder einmal Bauchschmerzen und muss vorzeitig von der Schule abgeholt werden. Nach dem Besuch bei der Kinderärztin wollen die beiden bei Joe in der Praxis vorbeischauen.
Mit vier Kollegen fliegt Maxon Mann im Auftrag der NASA zum Mond. Durch seine von ihm erschaffenen Roboter Juno und Hera, die so konzipiert sind, dass sie selbstständig weitere Roboter bauen können, soll die Gründung einer Mondkolonie verwirklicht werden. Da der Flug schon vor langer Zeit geplant war, hat er ihn trotz einer zweiten Schwangerschaft seiner Ehefrau Sunny angetreten. Während er zum Mond fliegt, hat Sunny mit dem vierjährigen Sohn Bubber einen Autounfall. Zum Glück wird niemand verletzt, doch Sunnys Leben wird von diesem Tag an auf den Kopf gestellt.
Der Protagonist des Romans Der Hochstapler von David Slattery will sich bei den Zimmernachbarn in einem Hotel über die laute Discomusik beschweren. Unvermittelt findet er sich selbst inmitten einer Party wieder und macht die Bekanntschaft des Professors Rik Wallace, der am CAT-College erwartet wird. Der Professor besteht darauf geschlagen zu werden. Doch der Schlag lässt ihn über die Balkonbrüstung kippen und in die Tiefe stürzen. Der Protagonist tauscht sämtliche Papiere sowie den Zimmerschlüssel aus und nimmt die Identität von Rik Wallace an. Auf dem Weg zu seinem „neuen“ Zimmer folgt ihm Della, die er bereits auf der Party kennengelernt hat, und legt sich nackt auf sein Bett. Kurze Zeit später klopfen Detective Inspector Jackson und sein Kollege Freddy Sullivan an die Zimmertür.

Die beim Landeskriminalamt in Berlin arbeitende Nora Klerner bekommt von ihrem Vorsetzten den Auftrag, die Kollegen in Hamburg in einem Entführungsfall zu unterstützen. Vor zwei Tagen sind dort die elfjährige Livia und ihr zwei Jahre älterer Bruder Lasse, die sich jeweils getrennt auf dem Heimweg befanden, nicht zu Hause angekommen. Da ihre Eltern Justus und Krystina Stein über ein Millionenvermögen verfügen, sind alle an dem Fall beteiligten Ermittler darüber erstaunt, dass noch keine Lösegeldforderung eingetroffen ist. Nora befragt Anwohner und sucht nach weiteren Kontakten der Kinder. Sie spricht sowohl mit der Mutter, wie auch mit dem Vater, der Geschäftsführer einer Reederei ist, und kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es um die Ehe der beiden nicht zum Besten bestellt ist. Ebenfalls sucht sie Jürgen Stein auf, den Bruder von Justus, der in derselben Reederei arbeitet. Als sie mit ihm zum Hafen geht, entdecken sie neue Einbruchspuren an einem Zaun.