Das SOKO-Team in Lüneburg unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Rainer Mohns und seiner Stellvertreterin Irene Bauer kann die als vermisst gemeldete zwölfjährige Saskia nur noch tot ausfindig machen. Das erwürgte Mädchen ist unbekleidet, hat allerdings Blumenschmuck im Haar. Johan Helms gehört als Fallanalytiker vom LKA dem Team an und bittet das BKA um Hilfe, das ihm die Sonderermittlerin Nora Klerner zur Unterstützung schickt. Ihre erworbenen Kenntnisse in Mikromimik und dem Facial Action Coding System, mit dem sie Gesichtsausdrücke besser zu deuten vermag, sollen bei der Ergreifung des Mörders hilfreich sein.

Zunächst stellt sich den Ermittlern die Frage, ob es einen Zusammenhang zu einem einige Monate zurückliegenden Mord an einer Zwölfjährigen in Tschechien gibt. Immerhin deuten Parallelen darauf hin, wenn auch die räumliche Distanz dagegen spricht. Nora begutachtet zunächst den Tatort und das Zimmer der toten Saskia, wo ihr für einen Teenager ungewöhnliche Gedichtzeilen und Musikstücke auffallen. Während Johan fieberhaft nach Gemeinsamkeiten im Leben der toten Mädchen sucht, wird die Leiche eines bereits verwesten, jungen Mannes in der Nähe eines wilden Campingplatzes gefunden. Weiterlesen »