Das Kinderbuch „Aldo und der Sommer“ vereint drei gefühlvolle Geschichten. In der ersten beschließt Aldo an einem sonnigen Tag ein Sonnenbad zu nehmen. Als er einen ruhigen Platz gefunden hat, breitet er sein Badetuch aus und wird prompt von einer Ameise gezwickt. Daraufhin zieht er weiter und landet ausgerechnet vor einem Maulwurfshügel. Nachdem er am Strand von einer Libelle gestört wird, gibt er am Abend sein Vorhaben traurig auf. Doch seine Freundin Josette muntert ihn auf und beide nehmen zufrieden ein Mondbad.
In einer weiteren Episode will Aldo als Überraschung für Josette einen Johannisbeerkuchen backen. Mit einem Korb macht er sich auf den Weg um Johannisbeeren zu pflücken. Obwohl er reichlich Beeren gesammelt hat, bleibt ihm am Ende nur eine übrig, weil er auf dem Heimweg die Früchte an eine traurige Maus und an eine Schneckenfamilie verteilt hat. Wieder ist Aldo traurig. Aber dann kommt er an Josettes Haus vorbei, wo es köstlich duftet, denn die hat einen Fliegenkuchen gebacken, der mit der übrig gebliebenen Johannisbeere dekoriert wird.


In dem Kinderbuch „Vorsicht Geisterjäger!“ von Heiko Wolz wohnt der zehnjährige Ben in Bückelberg und ist sehr wütend über den Wegzug seines Freundes Tom nach Zürich, wo dessen Vater eine Anstellung in einem Krankenhaus gefunden hat. Die Eltern von Ben betreiben eine Buchhandlung, die sie aktuell in Hexenküche umbenannt haben, weil sie sich auf die Themen Mittelalter, Zauberer, Gespenster sowie Außerirdische spezialisiert haben. Frau Kummersbach, eine Kundin, ist davon überzeugt, einen Geist in ihrem Haus zu haben. Da es in ihrem Badezimmer immer quietschen würde, bittet sie Bens Vater um Hilfe. Ben fährt mit seinem Vater zu Frau Kummersbach und ist jetzt noch mehr verärgert, weil nun das versprochene Drachensteigen verschoben werden muss.
Um schon Kindergartenkindern ein Verständnis für die unterschiedlichsten Farben zu geben, hat sich Yusof Gajah für sie eine kleine Geschichte ausgedacht, die mit dem Kinderbuch „Wer hat den roten Ball?“ veröffentlicht wurde. Da der Künstler und Autor selbst aus Malaysia stammt und Elefanten über alles liebt, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte von verschieden farbigen Elefanten handelt. Auf dickem Karton gedruckt, deren Seiten bereits Zweijährige umblättern können, werden immer auf einer Doppelseite zwei von insgesamt sieben Farben vorgestellt, wobei die eine Farbe durch einen bunten Ball und die andere durch einen bunten Elefanten dargestellt wird. Auf der einen Seite stehen maximal zwei kurze Sätze, die den Kleinen vorgelesen werden können. Bei den meisten Kindern werden sich die kurzen Texte schnell einprägen und ganz automatisch verbinden sie die Adjektive, die eine Farbe bezeichnen, mit der entsprechenden Farbe des Balls oder des Elefanten.
Der neunjährige Lasse lebt mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder Julius sowie den Eltern auf einem Bio-Bauernhof. Seine Oma näht ihm ein Superman-Kostüm, allerdings hat sie aus Unwissenheit ein B anstelle eines S aufgenäht. Auch nicht schlecht, denkt sich Lasse, schließlich kann auf einem Biohof auch ein BioBoy leben und weil er gerne neue Wörter erfindet, nennt er sich nur noch BioBoi.
Das Auto eines Mannes bleibt auf einer abgelegenen Strecke stehen. Umso erstaunter ist er, als plötzlich ein Mädchen mit einem auffallenden, silbern glänzenden Stirnreif auftaucht. Elisa erzählt ihm vom Leben bei ihrer Großmutter, deren Garten einer Autobahn weichen musste. Bei der Lektüre des Buches
Georg und sein jüngerer Bruder Konrad stehen vor einem Schaufenster und bewundern die vielen kleinen Figuren aus Holz, denn so einen weißen Schneemann, ein Weihnachtsmännchen oder Schlitten hätten sie auch gerne. Leider haben ihre Eltern kein Geld für diese wertvollen Sachen. Als Georg einen gelben Stern in dem Schaufenster hängen sieht, beschließt er, genau so einen Stern zu Hause zu basteln. Er soll ein Weihnachtsgeschenk für seine Eltern sein. Doch so sehr er sich bemüht, gelingt es ihm nicht, die sechsundzwanzig gebastelten Spitzen zu einem runden Stern zu verarbeiten.
Wie der Titel des Buches „Maja auf der Spur der Natur“ von Ulf Svedberg bereits verheißt, begibt sich das Mädchen Maja auf eine Entdeckungsreise durch die Natur. Dabei wird den jungen Lesern schnell klar, dass sie lediglich neugierig ihre Augen und Ohren für alles öffnen müssen, um vieles zu sehen, was ihnen sonst bei oberflächlicher Betrachtung verborgen bleibt.
Hanna und Leon überraschen ihren Papa zum Geburtstag mit einem gedeckten Frühstückstisch. Nach einem gemeinsamen Frühstück hält aber auch Papa für seine Familie eine Überraschung bereit: Alle dürfen an diesem besonderen Tag mit zu seinem Arbeitsplatz an einer riesigen Baustelle. Die beiden Geschwister staunen über die vielen Lastwagen, die zwischen Sandfabrik und Baustelle pendeln, als Papa plötzlich zum Telefon greift, weil einige Laster einen falschen Weg durch ein Loch in einem Bauzaun einschlagen. Danach dürfen die Kinder auf einem Sandhügel spielen und der fünfjährige Leon ist vom vielen Sand schleppen ganz außer Atem, denn er ist krank, weil er ein Loch in seinem Herz hat. Nachdem Hanna und Leon auch noch alle Arbeiter besucht haben, fallen sie am Abend nach dem aufregenden Tag müde ins Bett.