Als Konrad König, Leiter der Mordkommission in Berlin, eine Leiche in einer mitten auf der Straße befindlichen Grube in Augenschein nehmen will, ist seine Kollegin Manja Steinke bereits vor Ort. Erstaunt nimmt der Kriminalhauptkommissar zur Kenntnis, dass er die Tote als Margot Schreiner, eine hartnäckige Journalistin, identifizieren kann, wobei unklar ist, ob sie stürzte oder ermordet wurde. Für Kriminalhauptkommissarin Nora Rothmann bedeutet der Tod von Schreiner, dass ihre Kronzeugin für eine Anhörung betreffend der Korruptionsvorwürfe gegen den pensionierten Polizeipräsidenten Wilhelm Tuchfeldt, auf die sie sich vorbereitet, nicht mehr zur Verfügung steht. Außerdem ist die Angelegenheit ihrem Kollegen Benjamin Jasser zu heiß, weshalb er sie zu dem Gespräch nicht begleitet.
Tuchfeldt hatte kurz vor seiner Pensionierung die elektronische Akte des Mädchenmörders Andrzej Raschun angefordert, die seitdem mit einer Sperre belegt ist, was Nora Rothmann zu klären hat. Zu ihrer Überraschung findet das Gespräch mit dem über Video zugeschalteten Rechtsanwalt Martin Bechstein statt.
Die Pietà stellt den vom Kreuz genommenen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegten Leichnam Jesu dar. In der bildenden Kunst ist die von Michelangelo geschaffene und im Petersdom zu bewundernde Pietà aus Marmor das bekannteste Werk dieser Art. Unter dem Brandenburger Tor entdecken Touristen in dem Thriller von Alex Thomas eine Frau sowie einen Mann, den sie in ihren Armen hält und der wie sie unbekleidet und dazu mit bronzener Farbe und Blut beschmiert ist. Als Kriminalkommissarin Annetta Niedlich am Tatort eintrifft, hat man die Frau, die im Gegensatz zu dem Mann noch lebt, bereits in die Charité verlegt. Der von Niedlich bewunderte Dr. Ralf Lewandowski richtet ihr von Kriminaldirektor Kurt Monsen aus, dass sie dem wegen eines Herzleidens schon aus dem Dienst geschiedenen, doch für den Fall reaktivierten Polizeihauptkommissar Magnus Böhm assistieren soll, der vor vierzehn Jahren in Rom einen Killer, der Menschenskulpturen präsentierte, gejagt und nicht gefasst hat. 
Kurz nach Mitternacht bietet sich Kommissarin Idun Lind und ihrem von allen nur Calle genannten Kollegen ein entsetzliches Bild: Eva, die Ehefrau von Vidar Vendel, hängt tot an der Decke im Eingangsbereich ihres Hauses Nähe der schwedischen Stadt Boden. Die Spurentechniker finden keine Einbruchspuren, so dass die Ermittler von Mord ausgehen. Während Eva selbst kinderlos war, hat Vidar Tochter Nadja, die Jura studiert, aus erster Ehe mitgebracht. Vor dem Haus fällt Idun und Calle ein Beobachter auf, der ihnen allerdings keinerlei ermittlungsrelevante Hinweise liefern kann. So befragen sie zunächst die Nachbarin Caroline Hofverts, die von einem Suizid aufgrund der zahlreichen Affären ihrer Nachbarin ausgeht. Die ganze Nachbarschaft hätte Bescheid gewusst, was Eva sicher nicht aushalten konnte. Zudem beschreibt sie die Tote als deprimiert und traurig wirkende Frau.
Vincent Veih, Kommissariatsleiter der Kripo Düsseldorf, ist mit der somalesischen Inspektionsleiterin Melia Adan liiert, worin ihr gemeinsamer Chef Kriminaldirektor Engel durchaus ein Problem sieht, wenn er bald in Pension geht und die junge Frau seine Nachfolge antreten soll. Doch zunächst wollen die beiden einen Wochenendurlaub in Berlin verbringen und freuen sich auf gemeinsame Stunden. Zu Veihs Ärger klingelt sein Handy: Seine Stellvertreterin Anna Winkler teilt ihm mit, dass Leichenteile in einem beschädigten Müllsack auf einer Baustelle gefunden wurden. Fast zeitgleich erhält Melia einen Anruf von ihrem Vater Andreas Götz: Bundeskanzlerin Ute Frings-Fassbinder erwartet beide umgehend. Bei dem Besuch erklärt sie ihnen, dass sie von ihrem Staatssekretär Tristan Bovert erpresst wird. Neben Zuwanderungsstopp und mehr Kompetenz für den Geheimdienst verlangt er auch eine Privatisierung des Strafvollzugs. Er besitzt Aufzeichnungen ihrer früheren Gesprächstherapie, womit er sie in der Hand hätte. Da Melia ihn aus ihrer Zeit beim Verfassungsschutz kennt, bittet die Kanzlerin sie um ihre Unterstützung.
Linda Andersson wacht im Universitätskrankenhaus im schwedischen Örebro auf, nachdem eine Insassin im Frauengefängnis Biskopsberg, in dem sie eine Haftstrafe verbüßt, mit einer spitzen Eisenstange auf sie eingeschlagen hat. Ihre Verletzungen reichen quer von der linken Seite ihres Kopfes über Gesicht, Brust und Taille bis zum Oberschenkel. Völlig entstellt wird sie zurück in einen Zellentrakt gebracht, in dem sie auf die berüchtigte und gefährliche Adriana trifft. Allen Erwartungen zum Trotz interessiert sich Adriana für Lindas Geschichte, zumal sie die Tochter der berühmten Sängerin Kathy ist und mit dem bekannten Musiker Simon verheiratet war. Adriana wundert sich, wieso ausgerechnet Linda keinen Besuch erhält, worauf diese ihr antwortet, dass sie von ihrer Schwester Mikaela und ihrem Freund Alex enttäuscht wurde. Beide hätten die Aussagen vor Gericht verweigert. Doch Adriana gibt nicht auf und drängt Linda, für eine Wiederaufnahme des Prozesses zu kämpfen. Linda stellt fest, dass sie in den vergangenen Jahren viele Erinnerungen verdrängt hat und einiges kommt ihr im Nachhinein selbst merkwürdig vor. Sie bittet ihre Schwester, sie zu besuchen und fordert die Gerichtsakten an.
Angela Amalfi wendet sich an den Privatdetektiv Fish Pescado, nachdem der Mord an Richard Khabone Thulo, Rick genannt, ihren Ehemann und Geschäftsführer von Amalfi Civils, auch noch nach eineinhalb Jahren nicht aufgeklärt ist: Während eines Spaziergangs am Strand von Muizenberg in Kapstadt, wo Überfälle auf Touristen nicht ungewöhnlich sind, wollte er einem Paar zu Hilfe kommen und wurde dabei selbst Opfer der Räuber. Ihr zum muslimischen Glauben konvertierter Bruder Rej Ben Ali beauftragt Tyrone Mansoor, in ihrer Wohnung sowie in der ihres neuen Freundes Antony Brennan eine Abhöranlage einzubauen. Dessen Auto soll zudem mit einem Peilsender versehen werden, womit Rej eine Kontrolle über alle Bewegungen und Gespräche der beiden erlangen will, um das ihm von CIA-Agent John Webster unterbreitete Angebot eines gemeinsamen, gewinnträchtigen Projektes nicht zu gefährden.
Melia Adan ist leitende Kriminalrätin für Gewaltverbrechen in Düsseldorf. Ihr Onkel Bashir bittet sie, sich um den Überfall auf Oscar Ravani, den Sohn seines Freundes, zu kümmern, woraufhin sie diesen im Krankenhaus besucht. Sofort fallen ihr an seiner Darstellung des Hergangs Ungereimtheiten auf und sie ist sicher, dass ihr der in London arbeitende Journalist nicht alles erzählt, zumal er in Rätseln spricht, wenn er sagt: „Diese Leute haben gewonnen.“ Melia hofft, Näheres bei einem Besuch in dem Lokal zu erfahren, in dem Oscar vor dem Überfall war.
Vor zwei Tagen hat Louisa Peters eine erste anonyme Mail mit einer Geschichte erhalten, die gruseliger nicht sein könnte, da sie ihren eigenen Tod vorhersagt. Angeblich bleiben ihr nur noch 21 Tage und, so offenbart der Inhalt, die auserwählten Opfer werden mit einer Spiegelscherbe „markiert“. Erst als Louisa auf der Heimfahrt eine solche auf dem Rücksitz ihres Fiat vorfindet, ist sie alarmiert. Dennoch hält sie diesen Umstand zunächst für einen schlechten Scherz. Nachdem sich allerdings weitere Dinge ereignen, die sie nicht mehr nur einem Zufall zuschreiben kann, bekommt sie es mit der Angst zu tun und vertraut ihrer Freundin Josy ein Geheimnis an: Während der Schulzeit hat sie mit Patrick, Nick und Dana der Mitschülerin Astrid einen dummen Streich gespielt, indem sie ein Psychospiel veranstalteten, wie es momentan offensichtlich jemand mit ihr treibt. Allerdings, und dieser Umstand lähmt Louisa vor Angst, hat der jugendliche Leichtsinn seinerzeit ein entsetzliches Ende gefunden.
Die Entdeckung des ersten Antibiotikums durch Alexander Fleming im Jahr 1928 war eine medizinische Sensation und hat unzähligen Menschen das Leben gerettet. Doch durch unbedachte Antibiotikagaben und Einsatz in der Massentierhaltung sterben schon jetzt laut Bundesministerium für Gesundheit in Deutschland jährlich zehn- bis zwanzigtausend Menschen und vier- bis sechshunderttausend erkranken an den Folgen einer nicht mehr behandelbaren Infektion. Bis zu 95 Prozent der sogenannten Krankenhauskeime, so schreiben Kathrin Lange und Susanne Thiele in ihrem Thriller