Wie Pauschalurlauber getäuscht werden!
Getreu dem Zitat „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ hat auch Mikka Bender viel über „Die All-inclusive-Lüge“ zu enthüllen. Denn da der Begriff rechtlich nicht geschützt ist, sollte man genau darauf achten, was das jeweilige Hotel darunter versteht. Darüber hinaus haben die spitzfindigen Tourismusunternehmen, die in seinem Buch allesamt nicht gut wegkommen, ähnlich wie bei Arbeitszeugnissen eine eigene Sprache entwickelt. Um späteren Regressansprüchen zu entgehen, sind die Katalogbeschreibungen bewusst verklausuliert. Denn wer macht sich schon zu Hause Gedanken über scheinbar positive Aussagen wie „nur fünf Minuten zum Strand“ oder „relativ ruhig gelegen“? Der Autor hat sie für den Leser „übersetzt“, erklärt, was unter einem „Wohnbeispiel“ zu verstehen ist und auch, nach welchen Kriterien die Sterne in verschiedenen Ländern vergeben werden.
Außerdem erinnert Mikka Bender den Leser daran, dass er ausschließlich bei einer Reise in Vorleistungen tritt. Immerhin ist die Restsumme schon Wochen vor Reiseantritt fällig und selbst bei einer begründeten Reklamation ist der Urlauber dem Veranstalter nur zu häufig ausgeliefert.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Die Spitze wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht und im Jahr 2010 hat sich die Anzahl wieder auf 140.000 verringert. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch „Kann denn Fado fade sein?“ ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.
Über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unwissenheit vieler Bundesbürger über die Geschichte der DDR erschreckend und mit jedem Jahr seit ihrem Untergang scheint sie schöner zu werden. Darum ist das Wissen über das Alltagsleben in der DDR wichtig für das Verständnis dieser Epoche. Der „DDR-Führer“ des DDR-Museums in Berlin lädt den Leser zu einer spannenden Reise in einen vergangenen Staat ein.
Mark Boyle hat sich dazu entschlossen, ein Jahr ohne Geld auszukommen. Seine Erfahrungen hat er in „Der Mann ohne Geld“ niedergeschrieben. Dabei handelt es sich nicht um einen Mann, der es ohnehin in seinem Leben zu nichts gebracht hat. Sondern Mark Boyle ist studierter Betriebs- und Volkswirtschaftler! Seine vorausschauende Planung für das bevorstehende Jahr hat ihn detaillierte Regeln aufstellen lassen, um ohne Mietzahlungen wohnen zu können und weder Strom, noch Wasser bezahlen zu müssen. Ihm wurde bewusst, dass nicht einmal das Laufen umsonst ist, weil man dazu Schuhe benötigt. Und besonders schwer hat er sich mit der Entscheidung für oder gegen ein Mobiltelefon und Laptop getan.
Wer glaubt, dass die Arbeit als Polizeibeamter, der sich mit Eigentumsdelikten zu beschäftigen hat, eintönig und langweilig ist, wird eines Besseren belehrt! Richard Thiess berichtet in „Halt, stehenbleiben! Polizei!“ von authentischen Fällen. So wird er zu einem Wohnungseinbruch gerufen, der gar keiner ist und begibt sich dienstlich sogar in ein Nachtlokal. Als er einer alten Dame helfen will, erschrickt er dabei einen Unschuldigen fast zu Tode. Mit Kaufhausdetektiven muss er sich herumschlagen, die entweder selbst klauen, Diebe erpressen oder sich gegenseitig decken. 
Schon von jeher haben Philosophen erkannt, wie maßgeblich vor allem ein menschliches Miteinander für das Lebensglück ist. In ihrem allgemeinverständlichen Buch „Glück kommt von Denken“ schreibt Heidemarie Bennent-Vahle über die Bedeutung philosophischer Reflexionen. Mit ihren Ausführungen versucht sie auch den philosophisch unerfahrenen Leser mit einer Reihe philosophischer Gedanken in Berührung zu bringen.
In dem Buch „Jahre des Donners – Mein Leben mit dem Starfighter“ hat Hannsdieter Loy seine eigenen Erfahrungen und die seiner Fliegerkameraden mit dem Kampfflugzeug niedergeschrieben. Die vielen Abstürze mit der F-104G, die liebevoll nur Hundertvier genannt wurde, führt er u.a. darauf zurück, dass die Maschinen immer ungeschützt im Freien standen und die Feuchtigkeit so die empfindliche Elektronik angreifen konnte. Allein 1965 gab es 26 Abstürze, die 17 Piloten das Leben gekostet hat. Der Autor selbst hat so vierzig seiner Kameraden zu Grabe getragen. Erst mit dem Bau von Sheltern (Flugzeuggaragen) sank die Unfallrate. An dem herrschenden Mangel von geeignetem Fachpersonal und dem stagnierenden Erfahrungsstand der Piloten änderte das freilich nichts. Der sich daraus ergebende Teufelskreis wäre nach Meinung des Autors mit jedem anderen Flugzeugtyp auch entstanden.