Würden Sie für mich aus dem Fenster springen? von Françoise Hauser

Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?
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Gleich zu Beginn erfährt der Leser, was das Ziel des Buches ist: Die Lektüre soll ihn in die Lage versetzen, die Fremdsprache „Bewerbisch“ zu erlernen, die jeder Personalchef und Headhunter bereits perfekt beherrscht. Françoise Hauser macht darauf aufmerksam, welche Redewendungen vom Bewerber unbedingt vermieden werden müssen und macht konkrete Verbesserungsvorschläge. In Tabellenform liefert sie eine entsprechende Übersetzung, wie sie jeder vom Erlernen einer Fremdsprache her kennt. Initiativbewerbungen sind laut Autorin Blindbewerbungen, da sie ins blinde Verderben führen.

Anhand einiger Beispiele von Stellenausschreibungen macht sie dem Leser deutlich, was die stilvollen Umschreibungen tatsächlich bedeuten. Denn auch hier bemächtigen sich die Unternehmen einer ähnlichen Sprache wie in einem Reiseprospekt, die Auslegungssache ist. Natürlich gibt Françoise Hauser auch Tipps, wie auf eine Stellenausschreibung geantwortet werden kann, zumal „Schwächen und Lücken vergoldet werden müssen“. Eine Tabelle Bewerbisch-Deutsch fehlt auch an dieser Stelle nicht. Zum Thema Lebenslauf rät die Autorin, die veralteten Berufsbezeichnungen durch zeitgemäße Begriffe zu ersetzen und selbstverständlich geht sie auf die wichtigsten Fragen ein, die bei einem Vorstellungsgespräch gestellt werden, wie beispielsweise Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?. Es liegt auf der Hand, dass jeder auf eine solche Frage vorbereitet sein muss und man sollte auch die zehn absoluten Tabus kennen, die nicht angesprochen werden dürfen.

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The Science of Yoga von William J. Broad

The Science of Yoga
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Yoga gehört zu den weltweit am schnellsten wachsenden Fitness- und Gesundheits-Aktivitäten. In Deutschland praktizieren mindestens drei Millionen Menschen regelmäßig Yoga und in den USA sind es etwa 20 Millionen, denn die zahlreichen positiven Eigenschaften von Yoga sind allgemein bekannt. Der Wissenschaftsjournalist William J. Broad praktiziert seit 1970 Yoga. Mit seinem Buch The Science of Yoga löste er in den USA eine heftige Kontroverse aus, denn er berichtet darin über verborgene Risiken und Gefahren von Yoga.

In jahrelangen Recherchen hat William J. Broad die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zusammengetragen, um einige Fragen rund um Yoga zu beantworten. Die erlangten Erkenntnisse unterscheiden sich in mancher Hinsicht von den üblichen Behauptungen und bieten einige positive Überraschungen. So untermauern neuere wissenschaftliche Studien die These, dass Yoga das Sexualleben von Männern und Frauen verbessern kann. Auch die Vorteile für das Wohlbefinden sind beträchtlich, denn jüngere Studien deuten darauf hin, dass durch Yoga körpereigene Substanzen im Gehirn freigesetzt werden, die eine stark antidepressive Wirkung haben. Seit Jahrzehnten wird die Disziplin als eine großartige Methode zum Abnehmen angepriesen, doch nun stellt sich heraus, dass Yoga den Stoffwechsel herunterfährt.

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Glück kommt von Denken von Heidemarie Bennent-Vahle

Glück kommt von Denken
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Schon von jeher haben Philosophen erkannt, wie maßgeblich vor allem ein menschliches Miteinander für das Lebensglück ist. In ihrem allgemeinverständlichen Buch Glück kommt von Denken schreibt Heidemarie Bennent-Vahle über die Bedeutung philosophischer Reflexionen. Mit ihren Ausführungen versucht sie auch den philosophisch unerfahrenen Leser mit einer Reihe philosophischer Gedanken in Berührung zu bringen.

Dazu lenkt die Autorin den Blick zunächst auf die wichtigen Lebensthemen wie Liebe, Erziehung und Alter, um die Grundprobleme der modernen Gesellschaft aufzuzeigen. Bei einer zweckrationalen und zielfixierten Lebenshaltung nimmt die Überforderung durch die Arbeitswelt und der Verlust gesellschaftlicher Solidarität überhand. Durch Sucht nach Bestätigung und Anerkennung findet keine Selbstreflexion mehr statt, denn es kommt allein auf das Werturteil der Mitmenschen an. Höchste Zeit sich zu besinnen, wobei das philosophische Nachdenken hilfreich sein kann. Dazu ist Alleinsein erforderlich und Fremdbestimmung auszuschalten, denn jeder muss selbst der Urheber seiner Gedanken sein. Es gibt kein Rezept, um sich glücklich zu fühlen, obwohl viele Ratgeber etwas anderes glaubhaft machen wollen, schreibt Heidemarie Bennent-Vahle. So drängt sich die Erkenntnis auf, dass Lebensglück mit dem wechselvollen Prozess der Selbstverwirklichung verbunden ist.

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Übersetzt du noch oder verstehst du schon? von Bernd M. Samland

Übersetzt du noch oder verstehst du schon?
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„Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, dann sag es in Englisch!“, dieses Phänomen in der deutschen Werbelandschaft hat der Markenberater Bernd M. Samland beobachtet. In seinem Buch Übersetzt du noch oder verstehst du schon? hat er seine erstaunlichen Erkenntnisse über die 75 kuriosesten englischen Werbesprüche in Deutschland zusammengefasst.

Mit dem Spruch „We fly for your Smile“ wirbt die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines, was zu der Fehlinterpretation „Wir fliegen (dich) für ein Lächeln“ führen kann, denn bezahlt werden müssen die Tickets, auch wenn man lächelt. Und warum der Fernsehsender SAT.1 über vierzig Jahre nach Einführung des Farbfernsehens mit dem Slogan „Colour your life“ wirbt, ist genauso unverständlich wie der Hinweis eines Mobilfunkanbieters „O2 can do“, der zu so merkwürdigen Interpretationen wie „Mit Sauerstoff kann man arbeiten“ führte.

In kleinen Zwischenkapiteln zeigt der Autor weitere Abgründe in unserer Werbesprache auf. So bietet die Firma Biotherm unter der Bezeichnung „Aquasource Fluid“ Wasser an, dass man sich zur Erfrischung ins Gesicht sprühen kann und ohne diese klangvolle Bezeichnung wohl kaum für 40,- Euro (50 ml) verkauft werden könnte. Bei der Firma Lederfuchs werden körperbetonte „Bodybags“ angeboten. Peinlich, da dies die englische Bezeichnung für einen Leichensack ist.

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