
Persönliche Erfahrungen als literarischer Rohstoff
Thomas Biermann konnte für seine einunddreißig Gutenachtgeschichten für Manager zumindest teilweise auf eigene Erlebnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Manager und später als Professor für Betriebswirtschaft zurückgreifen. Wie zu erwarten, kreisen viele seiner Geschichten um Seminare und Konferenzen. So erkrankt ein Abteilungsdirektor etwa an „Morbus Meeting“, weil er irrtümlich glaubt, überall und jederzeit gebraucht zu werden. Auch ein Controller, der keinerlei Verständnis für die Arbeit an der Basis zeigt, kann fatale Folgen haben.
Der Autor erzählt vom Aufstieg einer Schreibkraft zur Direktionsassistentin und eines Lehrlings zum Vorstandsvorsitzenden, während sich ein anderer mit der Rolle des ewigen Stellvertreters abfinden muss.
weiterlesenGutenachtgeschichten mit Biss: Ein literarischer Streifzug durch das Managerleben
Tim ist fünfundzwanzig Jahre, Student und hat, seit einem denkwürdigen Ereignis mit der Mutter seines ehemaligen Freundes, ein gestörtes Verhältnis zu Frauen. Als er zufällig seinen früheren Klassenkameraden Bullwinkel trifft, gesteht der ihm, ebenfalls noch „Jungfrau“ zu sein. Die beiden sind sich einig, dass ihr erstes Mal etwas Besonderes sein muss und möchten deshalb nicht die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen. Auf einer Party lernen sie die zwei Stewardessen Adele und Lisa kennen. Um sie für ein nächstes Treffen gefügig zu machen, versprechen sie den beiden Frauen für die „Flashnight“ eine Droge, die sie umhauen wird.
An einem frühen Morgen erhalten die Bewohner des Hauses Lienhardstrasse 7 alle den gleichen Brief, die Kündigung ihrer Wohnung. Der Besitzer möchte das Haus in dem angesagten Viertel sanieren und anschließend teurer vermieten. Notgedrungen bildet sich eine Schicksalsgemeinschaft der Mieter, die gemeinsam gegen die Kündigung vorgehen wollen. Der Immobilienmakler Fabio Sonetto, der zusammen mit seiner Freundin, der Journalistin Paola Kesselmann und dem Mops Momo die Wohnung im zweiten Stock bewohnt, hat alle Mieter zu einem ersten Treffen eingeladen.
Prior Giovanni Luigi Picinardi, Leiter des Juristenkollegs, wird eines Tages im August 1665 zu Giovanni Andrea Sirani gebeten. Wie die Bewohner der Stadt Felsina, das heutige Bologna, ist er untröstlich über den vor zwei Tagen eingetretenen Tod seiner Tochter Elisabetta, die er in der Malerei unterrichtet hat. Obwohl die Verstorbene bereits beigesetzt wurde, soll ihr zu Ehren eine Feier in der Basilika abgehalten werden, wozu der Prior die oratio funebris, eine Trauerrede, halten soll. Sein Auftraggeber ahnt jedoch nicht, dass Picinardi in die junge Frau verliebt war und selbst trauert.
Roofing ist ein besonders in Russland sehr beliebter Extremsport, bei dem ohne Sicherung hohe Gebäude oder andere Bauwerke erklommen werden. Die Roofer lassen sich bei ihren gefährlichen und bei uns verbotenen Kletteraktionen filmen und stellen später die Videos auf Internetplattformen ein, wo sie häufig millionenfach aufgerufen werden. Wie schon von Bergsteigern bekannt, die allen Gefahren zum Trotz die höchsten Gipfel erklimmen, suchen auch sie die Herausforderung, sind von der Sucht nach dem besonderen Kick besessen und genießen den Adrenalinstoß.
Hauptkommissarin Herta Kasten und ihr Kollege Christoph Waliszczek von der Kripo Dortmund werden zu einer bereits skelettierten Leiche gerufen, die vom neuen Pächter eines Gartens unter Dielenbrettern einer Holzhütte ausgegraben wurde. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den vorherigen Pächter Klaus-Ulrich Mager und seinen inzwischen verstorbenen Vater Heinz Mager, da es sich bei der Toten um die vor rund fünfundzwanzig Jahren verschwundene Studentin Silke handelt. Weder die Befragung der ehemaligen Nachbarn, noch die Vernehmung von Mager, den viele für den Mörder halten, bringen die Beamten weiter. 
Molden, der sich vor acht Jahren als Privatdetektiv niedergelassen hat, wird von Ruth Bromkamp beauftragt. Es geht um die vor einer Woche mit durchgeschnittener Kehle aufgefundene Leiche einer Studentin. Wie Molden bereits bekannt ist, hält die Polizei einen psychisch kranken Mann für den Tatverdächtigen. Doch, so erfährt er von Frau Bromkamp, hätte ein anonymer Anrufer ihren Sohn Jürgen des Mordes beschuldigt. Auch wenn die Polizei längst von seiner Unschuld überzeugt ist, bittet sie Molden, diesen Anrufer für sie ausfindig zu machen. Der Detektiv zeigt aber auch noch an einer ganz anderen Sache Interesse. Durch einen Zwischenfall in einer Tiefgarage lernt er die attraktive Greta Sommer kennen. Dumm ist nur, dass sie verheiratet ist.
Seit seinem elften Lebensjahr zwicken Henry alle Hosen im Schritt und für ihn kommen seitdem nur noch Jogginghosen in Betracht. Da er die sogar bei seiner Tätigkeit im Supermarkt trägt, ist er für alle nur noch der „Jogginghosen-Henry“. Mit seinen Freunden Gabriel, der durch seine Arbeit als Bestatter Grabriel genannt wird, und dem bei einer Bank beschäftigten Schalter-Felix startet er von Bad Harzburg zu einem Heavy-Metal-Festival, wo alle gerne und reichlich dem Bier zusprechen. Irgendwie stößt unterwegs noch Evil Enrico zu ihnen. Und dann entdeckt Henry SIE! Seine Gedanken können sich nicht mehr von dem schönsten Mädchen dieser Erde lösen. Doch wie soll er sie finden, wenn er weder ihren Nachnamen, noch ihre Adresse kennt, lediglich ihren Vornamen, Janka.