Molden und die Fesseln der Angst!
Molden, der sich vor acht Jahren als Privatdetektiv niedergelassen hat, wird von Ruth Bromkamp beauftragt. Es geht um die vor einer Woche mit durchgeschnittener Kehle aufgefundene Leiche einer Studentin. Wie Molden bereits bekannt ist, hält die Polizei einen psychisch kranken Mann für den Tatverdächtigen. Doch, so erfährt er von Frau Bromkamp, hätte ein anonymer Anrufer ihren Sohn Jürgen des Mordes beschuldigt. Auch wenn die Polizei längst von seiner Unschuld überzeugt ist, bittet sie Molden, diesen Anrufer für sie ausfindig zu machen. Der Detektiv zeigt aber auch noch an einer ganz anderen Sache Interesse. Durch einen Zwischenfall in einer Tiefgarage lernt er die attraktive Greta Sommer kennen. Dumm ist nur, dass sie verheiratet ist.
Nachdem Molden von Ruth Bromkamp eine Liste mit möglichen Verdächtigen erhalten hat, wendet er sich an Kriminalhauptkommissar Rolf Dormischatt mit der Bitte, den aufgezeichneten Anruf mit der Beschuldigung anhören zu dürfen. Bei seinen weiteren Recherchen ahnt er nicht, wie nah er dem Mörder bereits auf den Fersen ist, der den Ermittlern zwei weitere Opfer präsentiert hat: Wie schon bei der Studentin wurden sie nicht vergewaltigt und weisen Fesselungsspuren an Händen und Füßen auf. Der einen wurde die Kehle durchgeschnitten und die andere mit einer Plastiktüte erstickt.
Die Gefahren, die von genmanipulierten Lebensmitteln ausgehen, werden seit längerem kontrovers diskutiert, zumal Kritiker vor möglichen, langfristigen Folgen warnen. Selbst Viren, wie etwa die Pocken, die im Mittelalter große Teile der europäischen Bevölkerung dahingerafft haben und längst als ausgerottet gelten, bergen eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Wie das Nachrichtenmagazin Focus schreibt, werden Pockenviren weiterhin sowohl in Atlanta, als auch in Nowosibirsk gezüchtet. Im Sommer 2014 sollen sogar auf einem Campus in einer Abstellkammer Glasampullen mit dem tödlichen Inhalt gefunden worden sein. Was, wenn die in unbefugte Hände geraten wären? Wenn Länder wie Nordkorea oder Syrien, die sich ebenfalls im Besitz befinden sollen, diese zu Kriegszwecken einsetzen? Oder wenn ein Virus oder Bakterium plötzlich mutiert und Impfstoffe wirkungslos bleiben? Diesen Fragen und möglichen Folgen ist Will Hofmann in seinem düsteren Roman „Lebensnacht“ nachgegangen.
Julia und Simon treffen sich regelmäßig in einem geheimnisvollen, verwilderten Garten, um in dem baufälligen Gartenhäuschen des scheinbar verlassenen Anwesens ihre Hausaufgaben zu machen oder dort einfach nur abzuhängen. Doch eines Tages werden sie von der resoluten Haushälterin Wilhelmine entdeckt und von dem Grundstück vertrieben. Wie Julia zufällig von ihrem Biologielehrer Harald Hartmann erfährt, gehört das Haus mit dem einzigartigen Garten Professor Quintus Zickel, der gegen einen Besuch sicher nichts einzuwenden hat. Doch aus Angst, von der Haushälterin noch einmal erwischt zu werden, trauen sich die beiden Kinder zunächst nicht mehr in das verfallene Gartenhäuschen. 
Der zwölfjährige Lui lebt in der perfekten, hoch technisierten Welt von Isi, in der alles streng geregelt ist und selbst kleinste Vergehen, wie das Missachten der Kleiderordnung, bestraft werden. Mädchen und Jungen wachsen getrennt in Zells, kleinen Wohngruppen, auf, die von einem Vorsetzer betreut werden. In regelmäßigen Abständen müssen die Kinder in eine andere Zell wechseln, um zu verhindern, dass feste Bindungen entstehen. Doch Lui hat sich mit dem gleichaltrigen Wuck aus einer anderen Wohngruppe angefreundet, was streng verboten ist. Die beiden Jungen verabreden sich regelmäßig am Wartekiosk, um gemeinsam in einen der Vergnügungsparks zu fahren, in denen die Kinder am Nachmittag ihre Freizeit verbringen. Am Vormittag und am Abend müssen sie sich in den Zells ihrem täglichen Pensum an Lernstoff widmen, das der Vorsetzer auf jeden einzelnen Jungen abgestimmt hat.