Für sein Alter ist Frank Einstein ein Genie. Während seine Eltern in der Antarktis weilen, experimentiert er mit seinem langjährigen Freund Watson in der von seinem Großvater Grampa Al zu einem Wissenschaftslabor umfunktionierten Garage in Midville. Frank will unbedingt den diesjährigen Wissenschaftspreis gewinnen. Aus einem Sammelsurium ausrangierter Sachen baut er einen Roboter zusammen, der jedoch durch einen Blitz zerstört wird. Plötzlich hört Frank die Stimme eines Roboters, der sich Klink nennt und der sich selbst neu zusammengesetzt hätte. Kurz darauf gesellt sich Klank, ein weiterer Roboter mit künstlicher Intelligenz zu ihnen. Und natürlich kommt auch Watson aus dem Staunen über die Roboter nicht mehr heraus.

Doch dann droht T. Edison mit seinem Schimpansen Mr. Chimp, der sich mittels Zeichensprache verständlich macht, den Fortgang der weiteren Arbeiten im Wissenschaftslabor zu durchkreuzen. Denn wenn Frank Einstein den Wissenschaftspreis nicht erhält und Grampa Al seine Rechnungen nicht begleicht, gehört T. Edison das Gebäude. Noch ahnt Frank nicht, dass er längst von seinem Feind überwacht wird, der es auf seine Roboter abgesehen hat.

Ohne Zweifel hält das Buch Frank Einstein – Die Entführung der Roboter von Jon Scieszka einiges Wissenswertes für Leser ab zehn Jahren bereit: Sie erfahren, wie die Entfernung eines Gewitters berechnet werden kann, dass ein Neutronenbeschuss eines Atoms eine Kettenreaktion in Gang setzt und dass Sonnenenergie in Nahrung umgewandelt wird. Weiterlesen »

Tim Köhler hat gerade seinen zehnten Geburtstag gefeiert und lebt mit seinen Großeltern in Niederrhode, nachdem er seine Eltern als Kleinkind vorzeitig verloren hat. In dem kleinen Dorf kann Das Kaninchenrennen auf eine alte Tradition blicken, die auf eine Sage aus dem Jahr 1628 mit strengen Regeln zurückgeht. Alle zehnjährigen Jungen und Mädchen nehmen an dem Rennen teil, und auch Tim trainiert dafür fleißig mit seinem Opa. Für Tim steht besonders viel auf dem Spiel, weil sein Vater nicht an dem Rennen teilnahm und deshalb nur der „Kneifer“ genannt wurde. Opa Köhler hat diese Beschimpfung bis heute nicht verschmerzt und will Tim unbedingt als Sieger sehen.

Am Tag des „Beschnupperns“ kommen alle Kinder in die „Singende Villa“, um dort die Rennkaninchen anzusehen. Jeder darf sich sein Wunschtier aussuchen. Doch Tim hat Pech und kommt zu spät. Er hofft auf die Unterstützung seiner Freunde Carsten und Bene, aber die lassen ihn im Stich. Seine größten Feinde, Arno, der Sohn des Bürgermeisters, und dessen bester Kumpel Jakob Alexander Grützmacher, sorgen mit dem städtischen Züchter Willi Hieber dafür, dass sich Tim den Ställen nicht mehr nähern darf. Als sich Tim am Tag der „Kaninchenweihe“ für eines entscheiden soll, fällt seine Wahl auf das einzige Kaninchen, das ihn aus dem Käfig angeschaut hat. Zu seinem Schrecken hat es aber nur drei Beine. Von nun an wird Tim wie das Kaninchen „Krüppel“ gerufen und von allen schikaniert. Ausgerechnet mit dem neuen Schüler Pascal, den alle nur für einen Klugscheißer halten, und Lissy freundet sich Tim an und bildet eine eigene Trainingsgruppe. Außerdem findet er in einem alten Freund seines Vaters eine große Hilfe. Weiterlesen »

In zehn Kurzgeschichten stellt Bruno Jonas in seinem Buch Personen vor, denen sprichwörtlich das Wasser Bis zum Hals steht. In Rückblicken erzählen die Ich-Erzähler von ihren Sorgen und Problemen und lassen ihrem Unmut freien Lauf. So erleidet in einer Geschichte beispielsweise der junge Journalist Timo während eines Golfturniers einen Herzinfarkt und landet ausgerechnet auf der Intensivstation eines Professors, den er einst des Plagiats bezichtigt hat.
Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Höfling ist wie das Fähnlein auf dem Turme ein angepasster Mensch und stimmt sogar gegen seine eigene Überzeugung. Bei der Landtagswahl muss er eine herbe Niederlage einstecken und macht gute Miene zum bösen Spiel.

Vor zwei Jahren hat Dimitri Papadakis seine Taverne in München aufgegeben, um auf einer griechischen Insel ein Hotel zu führen. Mit seiner genialen Idee der Handwerksferien, wobei er Arbeitern aus Deutschland Urlaub gegen Arbeit versprochen hat, kann er dem Land zum Aufschwung verhelfen, wofür er zum Staatspräsidenten auf Lebenszeit gewählt wird.
Herr Silbenstein ist auf der Demenzstation einer Seniorenresidenz untergebracht. Seinem Pfleger Andreas erzählt er, dass er einen Auftragsmord an Franz Josef Strauß ausführen sollte. Das Blutgeld hätte er in einem Schließfach untergebracht, nur weiß er nicht mehr wo.
Witwe Wimmer wartet auf Josef, einen ihrer Söhne. Sie hängt alten Erinnerungen an ihren Vater nach, der von der Gestapo verhaftet wurde. Ihr Bruder fiel im Krieg. Später hat sie mit ihrem Mann eine Fleischerei betrieben und drei Kinder großgezogen. Wollte Josef nicht heute kommen? Weiterlesen »

Im Zentralbüro des Himmels herrscht aus gutem Grund eine gewisse Unruhe, denn Gott kehrt aus seinem einwöchigen Urlaub zurück. Auch in der Ewigkeit vergeht die Zeit, nur sehr viel langsamer, denn im Unterschied zur irdischen Zeit entspricht ein Tag im Himmel etwa siebenundfünfzig Erdenjahren. Als Gott in seinen Urlaub aufbrach, war auf der Erde gerade einmal das Jahr 1609, eine Epoche, die ihm enorme Freude bereitete. Als er gut erholt von seiner Reise in die entlegene himmlische Provinz zurückkehrt, schreibt man auf der Erde das Jahr 2011 und es sind über vierhundert Jahre vergangen, die nicht gerade ereignisarm waren. Gott benötigt einen ganzen Vormittag, um sich über Kriege, Gräueltaten und den moralischen Verfall der Menschen auf den neuesten Stand zu bringen.

Nachdem sich Gott einen Überblick verschafft hat, fragt er sich, wie das alles dermaßen aus dem Ruder laufen konnte. Von seiner persönlichen Assistentin will er wissen, wo denn sein Sohn Jesus steckt, der gerade mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und einen Joint raucht, und der während der Abwesenheit seines Vaters nach dem Rechten sehen sollte. Gott macht ihm Vorwürfe, dass die Menschen auf dem besten Weg sind sich selber zu zerstören. Kurzerhand werden die leitenden Heiligen Petrus, Matthäus, Andreas und Johannes in den Konferenzraum berufen, denn Gott will wissen, was da unten mit den Christen los ist. Er beschließt, sein Sohn Jesus muss noch einmal auf die Erde zurückkehren, um den Menschen ihre Fehler aufzuzeigen und Liebe, Toleranz, Gerechtigkeit und Gnade zu predigen. Weiterlesen »

Im Juni 1924 wollen George Mallory und Andrew Irvine den Mount Everest bezwingen, doch sie kehren nie zurück. Bis auf den heutigen Tag konnte nicht geklärt werden, ob die beiden Bergsteiger den Gipfel erreicht haben und damit den als Erstbesteigern geltenden Tenzing Norgay und Edmund Hillary den Ruhm streitig machen könnten. In dem Roman Der Berg von Dan Simmons ist dieses Drama der Ausgangspunkt der Handlung. Der aus Boston stammende Jacob Perry, der Chamonix Führer Jean-Claude Clairoux und Richard Davis Deacon, den alle nur den Diakon nennen, erfahren auf dem Gipfel des Matterhorns aus einer Zeitung vom Drama am Mount Everest. Längst ist im Kopf des Diakons der Plan gereift, ebenfalls auf den höchsten Berg zu klettern. Dazu testet er auf der gefährlichsten Abstiegsroute seine beiden Begleiter.

Bei einem Besuch bei Lady Bromley erfahren die drei Männer, dass Lord Percival Bromley und Kurt Meyer mit einigem Abstand Mallory und Irvine zum Gipfel nachgestiegen und ebenfalls verschwunden sind. Der vermeintlich einzige Zeuge, der Nazi Bruno Sigl, behauptet, Bromley und Meyer seien mit ihren Sherpas von einer Lawine in den Tod gerissen worden. Doch Überlebende der gescheiterten Expedition behaupten etwas anderes. Lady Bromley sichert schließlich dem Diakon und seinen Seilgefährten die Finanzierung der Bergung ihres Sohnes zu. Allerdings macht sie zur Bedingung, dass ein Verwandter, Reggie, und nicht der Diakon die Verantwortung trägt. Weiterlesen »

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Die Spitze wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht und im Jahr 2010 hat sich die Anzahl wieder auf 140.000 verringert. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch Kann denn Fado fade sein? ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.

In einem lockeren und leichten Stil schreibt sie über ihre gesammelten Erfahrungen in den letzten acht Jahren, nachdem sie beschlossen hat, ihrer Liebe António nach Portugal zu folgen. Da gab es Abenteuer bei der Wohnungssuche, beim Friseur und in der Autowerkstatt. Sie schreibt über den Analphabetismus, der leider immer noch traurige Wahrheit ist und auch von der weit verbreiteten Schwarzen Magie. Der Leser erfährt, warum die Portugiesen ab dem Martinstag am 11. November ihre Pelzmäntel tragen, obwohl die Außentemperaturen kaum unter zehn Grad sinken. Und er wird erstaunt darüber sein, dass ein Hähnchen auch ganz anders als bei uns zubereitet werden kann. Christina Zacker berichtet von Ihren Erlebnissen beim Finanzamt und macht deutlich, dass ohne Stierkampf und Fußball in diesem Land gar nichts geht. Die überaus gastfreundlichen Menschen weiß sie mittlerweile zu schätzen, aber auch, wie Beziehungen das Leben einfacher machen. Weiterlesen »

Die amerikanische Freiheitsstatue auf Liberty Island wird von islamistischen Terroristen mit Granaten beschossen und zum Einsturz gebracht. Woraufhin es zu brutalen Straßenschlachten zwischen weißen Amerikanern und Moslems kommt. Blinde Zerstörungswut beherrscht die gesamten USA, wobei hunderte Moslems grausam ums Leben kommen. Erst nach einigen Wochen legt sich der Gewaltrausch.

Einige Zeit später wird in Deutschland eine Pockenepidemie von islamistischen Terroristen ausgelöst, durch die mehrere tausend Menschen zu Tode kommen und viele durch die Narben der Krankheit für immer entstellt sind.

Kurz danach wird eine Boeing 777 der Saudi Arabian Airlines nach dem Start am Frankfurter Flughafen mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen, wobei alle 112 Passagiere getötet werden. Die deutschen Behörden fordern aus den USA die Unterstützung der Counterterrorism Security Group (CSG) an.

Bei seinen Ermittlungen gerät der Antiterror-Experte Deek Miller in die Religionsgemeinschaft „Haus der Cherubim“, die den Kranken und Sterbenden geholfen hat, als die Pocken ausbrachen und inzwischen ein weltweites Netz aus Kirchen, Schulen und karitativen Einrichtungen aufgebaut hat. Weiterlesen »

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