Mit den zunehmenden Demonstrationen in Ostberlin beginnt der letzte Teil Glücklich sind die Mutigen* der Trilogie Die Fernsehschwestern: Die Journalistin Franka Vordemfelde möchte einerseits für einen Bericht über die sich anbahnende Grenzöffnung am Ort des Geschehens sein, andererseits der Premiere ihrer Tochter Joan beiwohnen, die sie nach dem Tod des Vaters Frieder alleine aufziehen musste. Als sich Franka zugunsten ihres Berufes entscheidet, ist das ohnehin schon vorbelastete Verhältnis noch tiefer zerrüttet.
Lilly Wenck, Fernsehansagerin und Zwillingsschwester von Franka, ist zwar mit dem Programmdirektor des Saarländischen Rundfunks Rudolf verheiratet, hat jedoch mit einem ebenfalls verheirateten Schauspieler ein Verhältnis. Die für einen Oscar nominierte Kostümbildnerin Eva Vordemfelde, einst mit Paul verheiratet und Schwester von Franka und Lilly, bereitet sich mit Chris, den sie beabsichtigt zu heiraten, auf einen Umzug von Los Angeles nach München vor.
Die neunzehnjährige Eva Vordemfelde freut sich auf einen Urlaub bei ihrer Cousine Margit, die in einem luxuriösen Hotel in Fuschl am See eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin absolviert. Als Eva bei ihr eintrifft, eröffnet diese ihr, dass aus der Wanderung nichts wird, da sie wegen der Dreharbeiten zu einem Sissi-Film, die kurzerhand in ihr Hotel verlegt wurden, arbeiten muss. Ehe sich Eva versieht, ist sie für eine Rolle als Statistin vorgesehen und zeigt sich von den Kostümen begeistert. Eigentlich hätte sie eine Schneiderlehre machen wollen, doch ihr strenger Vater Axel hatte es ihr nicht erlaubt. Als sie die Kostümbildnerin Gerdago kennenlernt, gesteht sie ihr, dass sie bereits Kostüme gezeichnet hat und stellt ihr die Entwürfe vor. Tatsächlich bescheinigt Gerdago ihr ein Talent und reicht ihr ein Empfehlungsschreiben für das Theater in München.
Eine schwer traumatisierte, junge Frau wird zum Mönch Placidus gebracht, der sich ihrer annimmt. Obwohl sie schwere Verletzungen aufweist, kann er sie retten. Schnell stellt er fest, dass die Frau, die sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern kann und sich selbst von nun an Teresa nennt, über Heilkünste verfügt. So bestellt er sie zu seiner Gehilfin. Doch kann er Prior Augustinus nicht von Teresas Unschuld überzeugen, der sie der Inquisition übergeben möchte.