Sandra Bannister ist Dozentin für Literaturgeschichte an der Universität von Akron im US-Bundesstaat Ohio. Obwohl sie inzwischen Mitte dreißig ist und als angehende Professorin an ihrer Habilitation arbeitet, sieht sie um einige Jahre jünger aus und wird oftmals für eine Studentin gehalten. Ihre Beziehung zu Frank versetzt sie in einen Zustand der unaufhörlichen Anspannung, denn wann immer er sich meldete, um ihr ein Treffen zu befehlen, hatte sie bereit zu sein. Frank hat sie über einen SM-Kontaktmarkt im Internet kennengelernt und er ist der erste Mann, der rücksichtslos genug ist, um ihr die Lust an der sexuellen Erniedrigung zu verschaffen. Wobei es ihm nicht an Einfallsreichtum mangelt, um Sandra zu demütigen.

So muss sie alles vorbereiten, etwas Obst, Schokolade und Sekt kaufen, ein romantisches Arrangement mit Rosenblättern und Kerzen herrichten und Frank in Fahrt bringen, bevor er sich mit seinen Gespielinnen im Schlafzimmer amüsiert. Obwohl sie diese demütigende Situation sehr erregt, darf sie sich nicht befriedigen, denn sie muss Frank für jeden Orgasmus um Erlaubnis bitten. Doch als Frank die attraktive Rachel, eine von Sandras Studentinnen, in die Wohnung bestellt, ist er damit zu weit gegangen, denn Rachel macht Sandra zu ihrer persönlichen Sklavin und kennt kein Erbarmen… Weiterlesen »

„Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern…“, heißt es bei Friedrich Nietzsche in Über Lüge und Wahrheit im außermoralischen Sinn. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an Katharina Tiwalds Roman Die Wahrheit ist ein Heer.

Das Mädchen G wächst in gutbürgerlichen Verhältnissen in einer Kleinstadt in der Provinz auf. Zum Schulbeginn teilt ihr der Vater mit, dass nun der Ernst des Lebens beginnt. Doch zunächst beginnt die Schulzeit mit einer Schultüte voller Süßigkeiten und ähnlichen Dingen. Im Unterricht wird dann das Führen der Füllfeder geübt und der Schreibvorgang erlernt. Nach dem letzten Schuljahr auf der Volksschule wechselt das Mädchen G die Schule und einige aus ihrer Klasse wechseln mit. Sie ist verunsichert, denn zum Gymnasium muss sie mit dem Bus fahren und früher aufstehen. Das Tempo und das Wissen müssen erst einverleibt werden. Selbst alte Volksschulallianzen werden brüchig. Das Mädchen G bekommt Probleme mit Mathe und das erste „Genügend“ für eine Schularbeit, die Ernst G als einen papierenen Stein auf dem Lebensweg der Tochter ansieht. Sie versucht Freundinnen zu finden und lädt ihre Sitznachbarin Lisi Zittl nach Hause ein. Martha G hat extra Brötchen vorbereitet, doch der Nachmittag wird ein Desaster. Weiterlesen »

In seinem Roman Septemberwut, einem Krimi aus Ostwestfalen, hat Rolf Düfelmeyer die Handlung in seiner Heimat an realen Orten angesiedelt. Wie der Autor glaubhaft versichert, ist die Geschichte frei erfunden, aber Bielefeld gibt es wirklich.

Gleich am ersten Tag an seinem neuen Arbeitsplatz, dem 11. Kommissariat in Bielefeld, hat Frank Sommer als Leiter der Mordkommission bereits seinen ersten Fall aufzuklären. In einer Realschule in Herford wird nach einer Brandstiftung eine verkohlte Leiche im Büro der Schulleitung gefunden. Der zunächst unbekannte Mann wurde zuvor erschlagen und dann demonstrativ auf dem Stuhl des Schulleiters platziert. Die zu den Ermittlungen hinzugezogene Polizeipsychologin Hanna Hülsmeier ist davon überzeugt, dass es sich um einen Rachefeldzug handelt, bei dem der Täter seine Wut entlädt, die sich über Jahre angestaut hat. Deshalb muss er schnell gefunden werden, denn sie befürchtet weitere Morde.

Nur zwei Tage später findet der Tierpfleger Waldemar Klassen im Tierpark Olderdissen eine weitere Leiche. Der Mann wurde durch einen Stich ins Herz getötet und anschließend ins Wildschweingehege geworfen. Obwohl der erste Kriminalhauptkommissar Frank Sommer zunächst davon ausgeht, dass es sich bei den zwei Morden um verschiedene Täter handelt, wird schnell klar, auch dieser Mord wurde vom gleichen Täter begangen. Weiterlesen »

Auch wenn sein letzter Kriminalroman den Titel Ruhe sanft, Koslowski trägt, so wird die Serie um den Ermittler Koslowski von Joachim H. Peters natürlich fortgeführt. Die Idee zu dem Bäder-Krimi Moorbad – Mordbad, ohne Koslowski und dafür mit einem grantigen Ermittler aus Bayern, kam dem Autor bei einer Kur in Bad Driburg. Doch wie sollte es anders sein, auch in diesem Kriminalfall spielt das Hermannsdenkmal eine Rolle.

Als Alois Rosenhöfer wegen seines Übergewichts zur Kur nach Bad Driburg soll, bekommt er eine mordsmäßige Wut im Bauch. Gegen eine Kur hätte er nichts einzuwenden, wenn sie in einem Kurort in Bayern stattfände, doch muss es ausgerechnet bei den „Saupreußen“ sein? Das hat er nur diesem „Viechdoktor“ zu verdanken, der sich an ihm rächen will. In dem ostwestfälischen Kurort angekommen, bildet der übergewichtige Bayer in seiner bayerischen Tracht einen krassen Gegensatz zu den anderen Gästen. Nach einer gründlichen Untersuchung verordnet Professor Doktor Berghammer, Chefarzt und Leiter der St. Urbanus Klinik, jede Menge Anwendungen, Reduktionskost, viel Sport und ein striktes Alkoholverbot, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen. Weiterlesen »

Kendira ist eine von fast zweihundert jugendlichen Auserwählten, die in einem Ausbildungslager in einem völlig abgeschiedenen Tal auf den Dienst im Lichttempel vorbereitet werden. Das Tal ist von Schutzanlagen umgeben und wird von Guardians bewacht, um Liberty 9 mit seiner beeindruckenden Lichtburg vor den Angriffen der Nightraider aus der Dunkelwelt zu schützen. Die jungen Electoren, wie die Auserwählten genannt werden, können ein unbeschwertes Leben in Liberty 9 führen, das von Unterricht und dem Training in einer Computersimulation geprägt ist. Sie sind davon überzeugt, dass die Macht Hyperion sie für einen höheren Zweck ausbildet, doch was sie wirklich erwartet, wenn sie eines Tages mit dem Lichtschiff abgeholt werden, wissen sie nicht.

Für das leibliche Wohl der Auserwählten sind die Servanten zuständig. Sie, die wie die Electoren aus einer Aufzuchtstation in Eden stammen, aber nicht für den Dienst im Lichttempel auserwählt wurden, müssen die anfallenden Arbeiten in Liberty 9 erledigen. Nach ihrer Dienstzeit werden sie zurück auf eine der Farmen in Eden geschickt, wo sie ein Sklavenleben als Farmarbeiter erwartet. Einer von ihnen ist Dante, er und sein Freund Jaydan wollen sich nicht mit einem solchen Schicksal abfinden und suchen nach einem Weg, um aus der Sicherheitszone zu entkommen. Weiterlesen »

Eine wahre Begebenheit liegt dem Kriminalroman Einsteins Gehirn von Peter Schmidt zugrunde. Denn tatsächlich stahl der Pathologe Thomas Harvey 1955 das Gehirn von Albert Einstein, dass er dem Leichnam des Physikers gegen dessen Willen entnommen hatte. Er verlor seine Approbation und musste sich als Fabrikarbeiter durchschlagen. Erst 40 Jahre später entschloss er sich, das gestohlene Gehirn in das Princeton Hospital in New Jersey zurückzubringen.

Albert Pottkämper, ein vierzehnjähriges Genie, kann nicht glauben, dass der nur durchschnittlich begabte Pottkämper Senior tatsächlich sein Erzeuger ist. Er findet heraus, dass es sich bei seinem vermeintlichen Vater in Wahrheit um den Ganoven Edwin Klein handelt. Durch weitere Recherchen erfährt er von seiner Mutter, dass er durch eine künstliche Befruchtung entstanden ist. Dann entdeckt er im Keller einen Stickstoffbehälter, wie er für die Aufbewahrung von Sperma verwendet wird, und dieser Behälter stammt aus dem Princeton Medical Center in New Jersey.

Als Alberts ältere Schwester seit einigen Tagen verschwunden ist, beauftragt Pottkämper Senior den „Klugscheißer“ sie zu suchen. Schnell findet der heraus, dass die noch nicht einmal siebzehnjährige Anja mit dem alternden Schlagersänger Herbert durchgebrannt ist. Weiterlesen »

Der mächtige Magier Morton hatte einst die Drachenritter, humanoide Kreaturen, halb Mensch, halb Drache, erschaffen, um das überlegene Heer der Skants aus dem Königreich Threeking´s zu vertreiben und in die Flucht zu schlagen. Dabei soll Morton angeblich gestorben sein und die Drachenritter wären ausgestorben. Doch einige hundert Jahre später sind sie wieder da und wollen das Königreich vernichten. Sie werden Die Dämonenritter genannt und eine Prophezeiung besagt, dass eines Tages ein Auserwählter kommen wird, um sie zu vernichten.

Nach dem Abitur kann sich Christopher weder dazu durchringen sich um einen Studienplatz, noch um einen Job zu bewerben. Denn er hat doch gerade seine Abiturprüfung bestanden und sich eine kleine Pause redlich verdient. Plötzlich ist es zu spät und die Einschreibefrist ist abgelaufen. Da er weder einen Studienplatz, noch eine Lehrstelle vorweisen kann, wird er von der Bundeswehr zum Wehrdienst eingezogen. Seltsame Träume, in denen er in Gefahr zu sein scheint aber keinerlei Furcht hat, verfolgen ihn. Darin kämpft er in einer Ritterrüstung gegen zwei Meter große Kreaturen mit pechschwarzer Haut und gelben Hörnern auf dem Kopf, die mehr Kraft als jeder Mensch haben. Weiterlesen »

„Das Buch von Isabelle Sand beginnt wie ein erotisches Märchen und endet wie eine große Sinfonie der Gefühle“, heißt es im Klappentext von Schweißperlen.

Die junge Schönheit Marina Vallalta arbeitet in einem Bistro in der Via Nizza in Rom, als der große, breitschultrige Deutsche Axel mit seinen langen blonden Haaren auf die Theke zusteuert. Sein Auftritt in dem Lokal ist eine Sensation, von dem Männer wie Frauen hingerissen sind. Marina versucht beschäftigt zu wirken, doch Axel hat sie bereits im Visier und lächelt sie aufreizend an. Als er wieder auf seinem Motorrad verschwindet, fragt sich Marina, ob sie ihn jemals wiedersehen wird. Doch der gutaussehende Deutsche hat ihr auf einem Zettel eine Nachricht hinterlassen, denn er möchte sich noch am gleichen Tag mit ihr treffen und lädt sie nach Feierabend zu einem Drink ein. Dann verabschiedet er sich plötzlich mit dem Hinweis, dass er nach Sizilien reist und in dreißig Tagen zurück ist.

Genau zu dem Zeitpunkt, als Axel pünktlich einen Monat später zurück ist und im Bistro erscheint, betritt auch Marinas alte Freundin Britt Nyskog das Lokal. Die beiden Frauen hatten sich in Berlin kennengelernt, wo Marina auf der Suche nach ihrer Jugendliebe Kimi war und während dieser Zeit bei Britt wohnte. Weiterlesen »

Verborgen heißt der erste Band der Trilogie Die Tochter der Tryll von Amanda Hocking, die mit ihren selbst verlegten Romanen, die überraschend Millionenauflagen erreichten, zur erfolgreichsten selbst verlegenden Schriftstellerin der Welt wurde.

Wendy Everly lebt zusammen mit ihrem Bruder Matt bei ihrer Tante Maggie, denn ihr Vater ist sehr früh verstorben. Ihre Mutter hat an ihrem 6. Geburtstag versucht, sie mit einem Küchenmesser zu töten und befindet sich seitdem in einer Nervenklinik. Denn die Mutter ist davon überzeugt, dass sie mit einem Jungen schwanger war und Wendy nicht ihr Kind ist. Deshalb war es von vornherein ihr Bruder Matt, der seine Schwester liebevoll umsorgt und beschützt hat. Da Wendy eine Außenseiterin ist, die keine Freunde findet und immer wieder Probleme in der Schule hat, muss sie mit ihrem Bruder und ihrer Tante öfter umziehen. Dass sie gelegentlich die Schule wechseln muss und auch ihr zum Teil merkwürdiges Verhalten führen Matt und Maggie auf ihre lieblose Kindheit, mit einer Mutter, die sie gehasst hat, zurück.

An einer neuen Schule trifft Wendy auf Finn, der nicht nur unglaublich attraktiv ist, sondern sie auch ständig zu beobachten scheint. Weiterlesen »

Über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unwissenheit vieler Bundesbürger über die Geschichte der DDR erschreckend und mit jedem Jahr seit ihrem Untergang scheint sie schöner zu werden. Darum ist das Wissen über das Alltagsleben in der DDR wichtig für das Verständnis dieser Epoche. Der DDR-Führer des DDR-Museums in Berlin lädt den Leser zu einer spannenden Reise in einen vergangenen Staat ein.

Dem Herausgeber Robert Rückel ist es gelungen, durch intensive Zusammenarbeit und gegenseitigen Austausch mit den Historikern Dr. Stefan Wolle und Dr. Jochen Voit sowie dem Journalisten Andreas Menn und der Museologin Kathrin Strohl, einen breit gefächerten Führer durch den untergegangenen Staat DDR zu erstellen. Der Leser erhält einen kurzen Überblick über die Entstehung des Staates und sein Ende, woran letztendlich eine undurchlässige Sperranlage auch nichts ändern konnte. Warum auch im Sozialismus das eigene Auto ein Wunschtraum vieler Menschen war und jung sein in der DDR Wildcampen an der Ostsee hieß, wird in den folgenden Kapiteln geschildert. Während im Westen nach Schnäppchen gejagt wurde, jagte man im Osten nach Mangelware, denn es gab alles zu kaufen, nur nicht immer und überall. Alkohol war Droge Nummer 1 und Wohnungen im Plattenbau waren heiß begehrt. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau gab es nur manchmal und in der Modezeitschrift „Sibylle“ waren schicke und moderne Kleider abgelichtet, die es nur nirgendwo zu kaufen gab. Weiterlesen »

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