Wan-Duk ist siebzehn Jahre alt und lebt mit seinem Vater Jeong-Bok und dessen Bruder Min-Gu in bescheidenen Verhältnissen. In einem Betonkasten, der auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in Seoul steht, bewohnen sie eine Einzimmerwohnung. Nachdem das Tanzlokal, in dem sein Vater und der Onkel als Tänzer gearbeitet haben, geschlossen wurde, verkaufen sie in U-Bahnen Gemüseschneider und Strumpfhosen. Es kommt vor, dass sie für ein paar Wochen auf den umliegenden Märkten unterwegs sind, dann ist Wan-Duk alleine. Von seinem Klassenlehrer Dung-Ju erfährt er, dass er eine Mutter haben soll, die Vietnamesin ist, von der er allerdings noch nie gehört hat. Obwohl sein Vater dagegen ist, meldet sich Wan-Duk zum Kickboxen an. Um die Gebühren aufzubringen, arbeitet er am Wochenende. Mit Unterstützung seines Trainers bereitet er sich auf einen Wettkampf vor.
Der Jugendroman Eins zwei. Eins zwei drei.* von Kim Ryeo-Ryeong handelt von dem ärmlichen Alltag des jugendlichen Protagonisten, der ohne Hoffnung in die Zukunft blickt. Während sich seine Klassenkameraden Gedanken über ein Studium machen, muss er den Alltag bewältigen.
Die chinesische Autorin Wei Tang erzählt in ihrem Kinderbuch, wie es 
Um schon Kindergartenkindern ein Verständnis für die unterschiedlichsten Farben zu geben, hat sich Yusof Gajah für sie eine kleine Geschichte ausgedacht, die mit dem Kinderbuch „Wer hat den roten Ball?“ veröffentlicht wurde. Da der Künstler und Autor selbst aus Malaysia stammt und Elefanten über alles liebt, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte von verschieden farbigen Elefanten handelt. Auf dickem Karton gedruckt, deren Seiten bereits Zweijährige umblättern können, werden immer auf einer Doppelseite zwei von insgesamt sieben Farben vorgestellt, wobei die eine Farbe durch einen bunten Ball und die andere durch einen bunten Elefanten dargestellt wird. Auf der einen Seite stehen maximal zwei kurze Sätze, die den Kleinen vorgelesen werden können. Bei den meisten Kindern werden sich die kurzen Texte schnell einprägen und ganz automatisch verbinden sie die Adjektive, die eine Farbe bezeichnen, mit der entsprechenden Farbe des Balls oder des Elefanten. 
Für Nordrhein-Westfalen verzeichnet das Statistische Landesamt 26,2% Schüler mit einer Zuwanderungsgeschichte, bezogen auf das Schuljahr 2010/11. An unseren Schulen geht es, je nach Einzugsgebiet, mehr oder weniger multikulturell zu. In genau so eine gemischte Schulklasse geht Doogal in dem Kinderbuch „Tommy Mütze“ von Jenny Robson. Er ist Schüler der Colliery Primary Schule in Südafrika und besucht wie sein bester Freund Dumisani die Klasse 4SV. Eines Tages stellt ihnen der Schuldirektor Mr Rasool einen neuen Schüler vor: Tommy MacAdam. Er fällt sofort allen auf, weil er sein komplettes Gesicht bis über den Hals hinter einer Wollmütze verbirgt, aus der nur die Augen herausschauen. Doogal, Dumisani und auch Cherise, Obakeng, Riyaad, Mpho und Billy de Beer sind neugierig, was Tommy zu verbergen hat. Vielleicht ist er krank und hat keine Haare mehr? Versteckt er Narben oder ein Feuermal? Jeden Tag wollen sie mit neuen Tricks hinter sein Geheimnis kommen, doch macht es ihnen Tommy nicht leicht.
„Der weise Hase Isopo“ von Hisakazu Fujimura erfreut sich seines Lebens und ist übermütig. Er genießt die Früchte der Jahreszeiten und lässt es sich gut gehen. Als er älter wird, verspürt er immer mehr eine Müdigkeit, doch die Schneeberge in der Ferne locken ihn zu sehr und er macht sich auf den Weg dorthin. Der Hase Isopo erreicht das Meer und ist von dem Spiel der Wellen fasziniert. Am Strand glaubt er einen Walfisch zu sehen, der von Menschen zerlegt wird. Doch bei näherer Betrachtung muss er feststellen, dass ihn seine Augen getäuscht haben. So gibt es für ihn auch nicht eine erhoffte Mahlzeit und er macht sich auf in den Wald. Erst wenn der letzte Schnee geschmolzen sein wird, dann gibt es wieder reichlich Nahrung für ihn. Dann folgt der Hase Isopo einem Bachlauf und erliegt wieder einer Täuschung. Er glaubt, zwei Streitenden im Wasser zu Hilfe eilen zu müssen doch kommt er nur nass und zitternd aus dem Wasser. Sein einziger Wunsch ist es nur noch, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
Das kleine Buch „Der Mond zu Gast“ von Ando Mikie enthält sieben Kurzgeschichten für Kinder. In der ersten Geschichte geht es um die Suche eines Bären nach seinem Ladybär. Doch bis der Bär seinen Ladybär endlich in den Armen halten kann, begegnet er einer Schildkröte, einer Biene und einer Raupe, die ihm alle auf ihre Weise eine Hilfe sind.