Himmelwärts von Karen Köhler

HimmelwärtsToni ist zehn Jahre alt und vermisst ihre Mutter, die im letzten Jahr an Hautkrebs verstarb so sehr, dass sie an einer großen „Vermissung“ leidet. Im Gegensatz dazu beklagt sich ihre gleichaltrige, beste Freundin YumYum darüber, dass ihre alleinerziehende Mutter so besorgt um sie ist, dass sie nichts darf. Nach dem Tod von Tonis Mutter lebt diese alleine mit ihrem Vater in einem Haus mit Garten, das ihre Mutter sich einst gewünscht hat. Heute Abend darf sie mit YumYum zum ersten Mal in ihrem Zelt Phantom 3000 übernachten. Toni kann kaum abwarten, bis ihre Freundin endlich kommt und hat das Gefühl, dass die Zeit manchmal „mit Absicht langsam“ vergeht.

Endlich ist es so weit und die Mädchen, die vor dem Vater die Mitnahme von allerhand süßen Leckereien verheimlichen, verabschieden sich für die Nacht. Mit einem kosmischen Radio will Toni eine „Kontaktaufnahme mit Mama“ erreichen, die schließlich irgendwo sein muss, denn, so wurde sie von YumYum belehrt, geht im Universum keine Energie verloren.

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Neusiedler Tod von Bernadette Németh

Neusiedler TodLaura Reiter, die als Journalistin für eine medizinische Fachzeitschrift in Wien arbeitet, erhält überraschend eine Kündigung und entschließt sich dazu, einen Reiseführer über das Burgenland zu schreiben. Da ihre ehemalige Freundin Ariane Breyer in Fertőrákos ein Haus direkt am Neusiedlersee hat, kann Laura vorübergehend bei ihr wohnen. Während sie einen Vogel im Schilf beobachtet, fällt ihr ein stinkender Geruch auf, geht dem nach und entdeckt Teile einer Leiche. Sie benachrichtigt die ungarische Polizei, die wiederum die Kollegen aus Österreich alarmiert, da der Leichenfundort direkt an der österreichisch-ungarischen Grenze liegt. Die Kommissare Herbert Wasser und Robert Riedl nehmen Laura für ihre Aussage mit zur Polizeiinspektion in Apetlon.

Während Laura von dem Chilizüchter Attila Meggyes Informationen für ihren Reiseführer einholt, vertraut er ihr an, dass er auch Avocados anbaut und sich mit der Kosmetikerin Eszter Szöllősi verloben will.

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Bad Business. Deal mit dem Tod von Lucie Flebbe

Bad Business. Deal mit dem TodUm eines Tages die Leitung der Rehakliniken von Georg Blumental (Schorsch) übernehmen zu können, empfiehlt Geschäftsführer van Hoorn dessen Stellvertreterin Mikaela Jentsch (Mieke) ein Führungskräftetraining, um für diese Position befähigt zu sein. Von Schorsch enttäuscht, mit dem sie vier Jahre zusammengearbeitet hat, stellt sie ihn zur Rede. Doch der behauptet, sie als seine Nachfolgerin vorgeschlagen zu haben. Mieke bleibt nichts anderes übrig und macht sich mit ihrer Designergarderobe auf zum verordneten Training. In einer Ranch soll sie zur Führungskraft ausgebildet werden? Das muss ein Scherz sein! Prompt macht sich Moritz Blümel (Mo) auch über ihre Stöckelschuhe lustig, die nicht unpassender bei der Schulung mit seinen Pferden sein können, an denen Mieke ihr Durchsetzungsvermögen messen soll.

Als Schorsch von seiner Sekretärin vermisst wird, entdeckt Mieke ihn mit einem Messer im Bauch vor dem Klinikparkplatz. Von van Hoorn wird ihr offiziell die kommissarische Leitung übertragen, der ihr aber auch unmissverständlich klar macht, dass er keine Modernisierung der zwölf Rehakliniken wünscht und Mieke diese stattdessen potenziellen Investoren als attraktives Kaufobjekt schmackhaft machen soll. Dass über zweitausend Angestellte von einem Verkauf betroffen wären, realisiert Mieke sofort.

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Sturmmädchen von Lilly Bernstein

Freundinnen in dunkler Zeit!

SturmmädchenNachdem ihr Vater im 1. Weltkrieg gefallen ist, wohnt Elli in ärmlichen Verhältnissen mit ihrer Mutter Alma in der Eifel. Von den Dorfbewohnern wird sie wegen ihrem zu kurzen Bein und zu kleinen Fuß nur das „Hinkemädchen“ genannt. Eines Nachts, als die Hebamme Alma zu einer Geburt unterwegs ist, klopft Schwester Gertrud an und überreicht Elli ein Päckchen für ihre Mutter, über das sie Stillschweigen bewahren und das sie gut verstecken soll. In derselben Nacht kommt auch Hans Janssen, ihr Nachbar und Freund aus Kindertagen, nach drei Jahren zurück auf den elterlichen Hof.

Nur noch in der Erinnerung existieren im Jahr 1938 die unbekümmerten Tage der einstigen Freundinnen, die sich vor fünf Jahren regelmäßig zum Baden im Perlenbachtal trafen. Die aus vornehmem Hause stammende Margot Schiffmann kam jedes Wochenende und zu den Ferien mit ihren Eltern in ihr Ferienhaus in die Eifel, und zusammen mit Käthe schworen sich die drei Mädchen „eine für alle und alle für eine“.

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Hast du Zeit? von Antje Bones und Nele Palmtag

Hast du Zeit?In dem Kinderbuch „Hast du Zeit?“ hat sich Antje Bones mit der Frage auseinandergesetzt, wie man Zeit definieren kann. Mit wenigen Worten stehen auf den großformatigen Buchseiten jeweils eine Frage, auf die Nele Palmtag als Illustratorin schon mögliche Antworten in ihren Bildern gibt. So fragt sich ein im Bett liegendes Kind auf der ersten Seite, ob die Zeit während des Schlafes stillsteht, weil ja scheinbar alles ruht und nichts passiert. Was bedeutet es für ein Kleinkind, wenn es beispielsweise von den Eltern hört, dass sie keine Zeit haben. Überall wird gehetzt, Termine müssen eingehalten werden und Menschen fahren wütend aus der Haut, wenn sich ein Liebespaar voneinander verabschiedet und dabei den Verkehr aufhält.

Das Kind fragt sich weiter, warum die Zeit verschieden schnell vergeht. Auch das ist wieder eine Situation, die alle kleinen Betrachter des Buches ab fünf Jahren nachvollziehen können.

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Schneefieber von Giles Kristian

SchneefieberErik und Elise Amdahl aus Tromsø haben den Tod ihrer Tochter Emilie, die bei einem Sturz in einem Kletterzentrum ums Leben kam, noch nicht verschmerzt. Um die Familie zusammenzuhalten, wollen sie mit ihrer Tochter Sofia in die Lyngenalpen zum Ausspannen. Anders als Erik, der sich über gemeinsame Stunden mit der Familie freut, steckt Elise viel Herzblut in ihre Arbeit und trifft sich mit ihrer Kollegin, der Klimaaktivistin Karine Helgeland. Auf deren Einladung verbringen die drei Amdahls einen Abend bei Karine und ihrem Ehemann Lars. Aus Anlass des dreizehnten Geburtstags von Sofia schenkt ihr Lars ein Stuorraniibi, ein mit einer langen Klinge versehenes Finnenmesser, mit dem sogar Rentierknochen gespaltet werden können.

Von ihren Eltern bekommt Sofia einen Trecking-Rucksack, doch ihre Freude darüber ist verhalten und sie zieht sich zurück. Erik weiß um die Enttäuschung seiner Tochter, denn zu ihrem dreizehnten Geburtstag hat er ihr einen mehrtägigen Skitour versprochen.

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Superbrain-Comics – Die Geheimnisse der Wale von Casey Zakroff und Pat Lewis

Superbrain-Comics – Die Geheimnisse der WaleDas Kinderbuch „Superbrain-Comics – Die Geheimnisse der Wale“ von Casey Zakroff ist bereits der zweite Band der neuen Sachthemenreihe „Superbrain-Comics“: Der Cuvier-Schnabelwal Flitz ist von den Menschen mit einem Sender ausgestattet worden, einem Hydrophon, um seine Geräusche aufzeichnen zu können. Als Flitz erfährt, dass offensichtlich auch schon andere Wale Menschen getroffen haben, startet er einen Podcast. So kommuniziert er mit Kalle, einem Langflossen-Küstenkalmar, mit Nova, einem Buckelwal und Lucas, einem im Norden lebenden Beluga. Von Mac, einem Pottwal, erfahren die jungen Leser, dass er 2250 Meter tief und 90 Minuten lang tauchen kann. Lena, ein Pazifischer Nordkaper, frisst pro Tag 1180 Kilogramm Plankton. Auf dem weiteren Weg trifft Flitz auf Inu, einen Schwertwal, der auch Orca genannt wird, auf Grauwal Ricka und Blauwal Tara, der eine Länge von 27 Metern erreichen und dabei bis 173.000 Kilogramm schwer werden kann. Er ist in der Lage, Laute aus mehr als 800 Kilometern Entfernung zu hören.

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Superbrain-Comics – Auf den Spuren der Dinosaurier von MK Reed und Joe Flood

Superbrain-Comics - Auf den Spuren der DinosaurierDie neue Sachthemenreihe „Superbrain-Comics“ startet mit dem Kinderbuch „Superbrain-Comics – Auf den Spuren der Dinosaurier“, das über die Dinosaurier informiert, die 165 Millionen Jahre lang die Erde bevölkerten, und das, bevor der Mensch vor 66 Millionen Jahren auftauchte. Irgendwann fielen ihm ungewöhnliche Knochen auf, die er sich nicht erklären konnte, was sich allerdings durch tiefe Grabungen während der industriellen Revolution, insbesondere beim Bau von Kanälen, änderte. Überreste der Dinosaurier, die im günstigsten Fall versteinerten, wurden durch Sedimentgestein geschützt, was eine Menge gefundener Fossilien zur Folge hatte.

Das Sachbuch informiert über die ersten kompletten Funde eines Skeletts, wie das eines Ichthyosaurus oder Plesiosaurus, dem eine Vielzahl weitere folgen sollten. Man fand im versteinerten Kot die Überreste der letzten Mahlzeit, und immer wieder tauchte die Frage auf, ob es sich um ausgestorbene Tierarten handeln könnte.

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Tatort Hafen – Tod an den Landungsbrücken von Kästner & Kästner

Tatort Hafen - Tod an den LandungsbrückenTom Bendixen, Dienstgruppenleiter des Wasserschutzpolizeikommissariats vom Hamburger Hafen, ist in seiner zwölfstündigen Nachtschicht mit seinen Kollegen Gunnar und Quetsche im Streifenboot unterwegs, als sich plötzlich der Michel-Sprecher meldet: „Leblose Person auf Hafenbarkasse an den Landungsbrücken“. Wegen des dichten Nebels fährt Tom vorsichtig mit Blaulicht. Endlich am Ziel angekommen, erkennt er in dem Toten den Skipper Dominic Lutteroth. Der Notarzt kann nur noch seinen Tod feststellen, und da ihm der Schädel eingeschlagen wurde, ist das ab jetzt eindeutig eine Sache für die Kripo.

Die geschiedene Hauptkommissarin Jonna Jacobi hat gerade den Fall eines asiatischen Sushi-Kochs abgeschlossen und freut sich auf einen entspannenden Feierabend, als sie von Kriminaloberrätin Heide Meyfahrt zu den Landungsbrücken zitiert wird.

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Rheingau-Höllen von Stephan Reinbacher

Rheingau-HöllenMitunter bedient sich die Polizei eines Zeichners, der ein Phantombild eines mutmaßlichen Straftäters erstellt. Die im Wiesbadener Rheingauviertel beheimatete und beim LKA arbeitende Elisa Lowe ist in dem Kriminalroman „Rheingau-Höllen“ eine solche Phantombildzeichnerin. Eines Tages bekommt sie Besuch von ihrer ehemaligen Studienkollegin Evelin Falter, die sie schon seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Für eine Hochzeit, so bittet sie Evelin, soll sie von dem Bräutigam ein Phantombild erstellen. Während der Bildbearbeitung erfährt Elisa, dass ihre Besucherin im Moment viel Ärger mit dem Vater ihrer Tochter und ihrem Vermieter hat, der die Wohnung teuer sanieren lässt. Aber auf die mitfühlende Frage von Elisa, ob sie nun obdachlos ist, beruhigt sie Evelin und behauptet, bereits etwas Neues gefunden zu haben. Zur Enttäuschung von Elisa verlässt sie ihre Studienfreundin sofort nach Fertigstellung des Phantombildes mit dem Versprechen, sich bald wieder zu melden.

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