Politiker haben kurze Beine von Erich Koch

Satirische Geschichten aus (m)einem badischen Dorf.

Politiker haben kurze BeineEs sei kein Zufall, dass unter Merkel und Westerwelle die Wölfe wieder nach Deutschland eingewandert sind, schreibt Erich Koch in seinem Buch „Politiker haben kurze Beine“. Damit Sie trotzdem etwas zu lachen haben, hat er die satirischen Geschichten aus (m)einem badischen Dorf geschrieben.

Politiker sitzen in den Aufsichtsräten der Pleitebanken, die kleine Anleger in den Ruin getrieben haben. Die Regierung hat ein neues Verbraucherschutzgesetz gegen die Verbraucher herausgebracht, und mit dem Sparpaket wird den kleinen Leuten der Krieg erklärt. Die Gefahr für Deutschland lauert nicht am Hindukusch, sondern es sind die zähen Rentner, die nach Eintreffen des Rentenbescheides nicht sterben wollen. Doch die Merkel meint, es müssen alle ihren Beitrag leisten, die keine Lobby haben. Deshalb gehen immer weniger Menschen zur Wahl, doch Koch geht wählen, denn schließlich möchte er selbst bestimmen, von wem er in den nächsten Jahren angelogen wird.

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Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund! – Satirische Selbstüberwindung mit Muskelkater-Garantie

Buchcover Sei kein Frosch, Schweinehund!

Yoga, Jogging und schweißtreibende Schweinehund-Momente

Marvin Runnings humorvolles Fitnessbuch Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund!* beginnt mit einer schweißtreibenden Yogaeinheit. Herrchen, der Protagonist, versucht seinen inneren Schweinehund – genannt Marvin – zu überwinden. Im 40 Grad heißen Hot-Yoga-Studio leidet er 90 Minuten lang, während die Trainerin scheinbar keinen Tropfen schwitzt. Angeblich wird dabei nicht nur seine Schilddrüse massiert, sondern auch die Blutzirkulation seiner „Sexualorgane“ angeregt.

Beim nächsten Kapitel joggt Herrchen 75 Minuten durch den Wald – und stolpert dabei mitten in ein Liebesabenteuer auf der Wiese. Danach wird’s nass: Er schwimmt rund zwei Kilometer im Pazifik vor Hawaii, einem der weltweit besten Tauchgebiete.

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Radio Heimat – Frank Goosens Liebeserklärung an das Ruhrgebiet

Buchcover von Radio Heimat: Geschichten von zuhause

Omma, Oppa und die Kunst des Erinnerns

Frank Goosen macht in Radio Heimat*, seiner literarischen Hommage an das Ruhrgebiet, gleich zu Beginn deutlich: Fortan sprechen wir nur noch von Omma und Oppa. Die Omma weiß Bescheid. Gefragt nach dem Krieg, genügt ihr lapidarer Kommentar: „Wir hatten nix.“ Auch in kulinarischer Hinsicht wird schnell klar – echte Frikadellen schmecken nur bei ihr. Wie sie die macht? „Wie imma!“ Und wenn die Uromma vom Steckrübenwinter 1916/17 berichtet, bleibt einem die bittere Geschichte regelrecht im Hals stecken.

Alltag am Fenster und Duschen auf dem Pütt

Goosen ruft mit liebevollem Blick die Frauen im geblümten Hauskittel ins Gedächtnis, die sich beim „Im-Fenster-Liegen“ quer über die Fassaden unterhielten. Typisch Ruhrgebiet: Frauen und Kinder badeten nur einmal pro Woche, während die Männer täglich im Pütt duschen gingen.

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Übersetzt du noch oder verstehst du schon? von Bernd M. Samland

Werbe-Englisch für Anfänger!

Übersetzt du noch oder verstehst du schon?„Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, dann sag es in Englisch!“, dieses Phänomen in der deutschen Werbelandschaft hat der Markenberater Bernd M. Samland beobachtet. In seinem Buch „Übersetzt du noch oder verstehst du schon?“ hat er seine erstaunlichen Erkenntnisse über die 75 kuriosesten englischen Werbesprüche in Deutschland zusammengefasst.

Mit dem Spruch „We fly for your Smile“ wirbt die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines, was zu der Fehlinterpretation „Wir fliegen (dich) für ein Lächeln“ führen kann, denn bezahlt werden müssen die Tickets, auch wenn man lächelt. Und warum der Fernsehsender SAT.1 über vierzig Jahre nach Einführung des Farbfernsehens mit dem Slogan „Colour your life“ wirbt, ist genauso unverständlich wie der Hinweis eines Mobilfunkanbieters „O2 can do“, der zu so merkwürdigen Interpretationen wie „Mit Sauerstoff kann man arbeiten“ führte.

In kleinen Zwischenkapiteln zeigt der Autor weitere Abgründe in unserer Werbesprache auf. So bietet die Firma Biotherm unter der Bezeichnung „Aquasource Fluid“ Wasser an, dass man sich zur Erfrischung ins Gesicht sprühen kann und ohne diese klangvolle Bezeichnung wohl kaum für 40,- Euro (50 ml) verkauft werden könnte.

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ES läuft von Marvin Running

ES läuftLaufbücher gibt es wie Sand am Meer, aber „ES läuft“ ist ein ganz außergewöhnliches Buch, denn der Autor Marvin Running ist ein Schweinehund. Um genauer zu sein, er ist der innere Schweinehund eines Extremläufers, der über die Erlebnisse mit seinem Herrchen berichtet.

Bevor sein Herrchen auf die Idee kam durch den Grand Canyon zu laufen, ging es Marvin gut. Doch nun bleiben ihm nur sechs Monate Zeit, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Während Marvin alle Register zieht, läuft sein Herrchen bis zu fünf Runden mit umgeschnalltem Rucksack um die Hamburger Alster. Um Gewicht zu sparen, wird jeder Ausrüstungsgegenstand für die Canyontour gewogen und einem akribischen Auswahlverfahren unterzogen. Als es endlich los geht, können auch Marvins Ängste den Lauf durch den Grand Canyon nicht mehr verhindern und so versucht er, aus lauter Frust, dem Blinddarm etwas vorzuflunkern. Doch bleiben alle seine Anstrengungen vergeblich.

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Rezension zum Roman „Die Rache-Agentur“ von Annie Sanders

Ein unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen einer ungewöhnlichen Agentur

Buchcover des Romans Die Rache-Agentur

Eine ganz besondere Dienstleistung: „Domestic Angels“ im Wandel

Die beiden Frauen Flick und Georgie betreiben die Agentur „Domestic Angels“ und sind grundsätzlich für jeden da. Ihre Kunden reichen von Handelsvertretern bis zu Urlaubern, deren Wohnungen während der Abwesenheit betreut oder Haustiere gepflegt werden sollen. Doch das Dienstleistungsangebot nimmt eine unerwartete Wendung: Eine erste Kundin bittet die beiden, ihren Ehemann zu überwachen – sie vermutet eine Affäre. Aus Neugier nehmen Flick und Georgie den Auftrag an und betreten damit unbekanntes Terrain. Fortan agieren sie als „Rache-Engel“ und spionieren dem angeblich untreuen Ben Houghton hinterher. Doch der entpuppt sich als weit intelligenter, als erwartet, und konfrontiert die beiden mit seinen eigenen Recherchen.

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