Kaja lebt in einem Waisenhaus und wird wegen ihrer knallroten Haare von den anderen Kindern ausgegrenzt und gedemütigt, was sie sehr unglücklich macht. Eines Tages wird sie von Herr Knochowitsch, einem bösen alten Mann, vor dem sich alle Kinder im Waisenhaus fürchten, für fünf Mettwürste an den Händler Dutsch verkauft. Mit ihm verlässt Kaja zum ersten Mal das Dorf, das in einem abgelegenen Tal liegt. In der ersten Nacht hat sie besser geschlafen als jemals zuvor, da sie im Gegensatz zum ungeheizten Waisenhaus in einem warmen Stall untergebracht ist. Während der Wanderschaft, in der Dutsch das Mädchen bei Bauern als Magd verkaufen will, entdeckt sie zwischen seinen Sachen das Buch Die Legende von der letzten Hexe*, das sie mit Spannung liest.
Als Frau Fenn, die eine gelbe Haut und gelbe Haare hat, eine Hilfe für den Haushalt sucht, wird Kaja für eine Schweinehälfte an sie verkauft. Ihr Nachtlager muss sie im dunklen und kalten Keller unter der anderen Schweinehälfte aufschlagen.
weiterlesenDie Legende von der letzten Hexe von Lucie Flebbe
So sinnvoll und nützlich manche Erfindungen oder zufällige Entdeckungen sein können, so gefährlich kann es werden, wenn sie in falsche Hände wie in dem Thriller „Tödliche Sequenz“ von Alex Bensson geraten. Nachdem einem Kriminaltechniker in London bei der Klärung des Mordes an Melinda Shelby ein ungewöhnlich leuchtendes Metall und dem Pathologen an ihrem Arm atypische Verletzungen auffielen, gibt die Pathologin Maud eine Probe zur chemischen Analyse, bei der radioaktives Polonium festgestellt wird. Als Maud vom Tod des in diesem Fall ermittelnden Inspectors erfährt und selbst verfolgt wird, läuft sie um ihr Leben und rettet sich zu ihrer Schwägerin Jane, der Abteilungsleiterin des englischen Geheimdienstes M16.
Heutzutage muss ein Buch nicht erst von einem Verlag entdeckt und für vermarktungsfähig gehalten werden, denn dank Self Publishing steigt die Zahl der begabten und weniger begabten Autoren ständig an. Einige dieser Autoren sind davon überzeugt, einen zukünftigen Bestseller auf den Markt zu bringen, doch die Realität sieht anders aus. Das weiß auch die Autorin Daggi Geiselmann, die bereits einige Bücher im Selbstverlag veröffentlicht hat. Sie möchte in ihrem humorvollen Ratgeber „Der Traum vom Bestseller und die harte Wirklichkeit“ anhand von Beispielen erklären, was auf dem Buchmarkt so alles passieren kann und welche Fallen es gibt. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und erzählt von Ereignissen, die ihr zugetragen wurden. 
Unter dem Pseudonym Linda Brent hat die Autorin Harriet Ann Jacobs im Jahr 1861 ihre Autobiografie
Peer Müller ist Facharzt für Nervenheilhunde und Psychotherapie und gerade mit seiner Frau Kerstin und den beiden Kindern in ein altes Haus gezogen. So attraktiv und anziehend er seine neue Nachbarin Veronika Meier findet, so ödet ihn seine Frau an. Ihr Hüftumfang ist über die Jahre enorm gewachsen, sie lässt kein gutes Haar an ihm, keift nur und leidet unter chronischen Kopfschmerzen. Da sie aber auch weiterhin ihrem Beruf als Juristin nachgeht, gehört es gelegentlich zu seinen Aufgaben, die Kinder Janine und Kendrick zu beaufsichtigen oder sie zum Kindergarten zu bringen. Da trifft es sich prima, dass sich Veronika gerne aufopferungsvoll um die Kleinen kümmert, wofür sie Peer umso mehr bewundert. Wissbegierig will er mehr über diese Frau erfahren und betätigt sich abends als Spanner. Von seinem Kollegen im Krankenhaus verlangt er außerdem Einsicht in die Krankenakte ihres Mannes. Wieder einmal ist Peer von sich selbst mehr als überzeugt und ist der Meinung: „Na also, geht doch!“
Mit dem Begriff Mythos werden Sagen, Märchen und Legenden verbunden. Tatsächlich ähneln sie sich oftmals und stützen sich auf eine lange Tradition. Diese sehr alten Erzählungen enthalten meist religiöse oder magische Vorstellungen. Menschen und Kulturen wollen damit ihre Weltanschauung zum Ausdruck bringen. Auch wenn heute noch viele Menschen davon überzeugt sind, dass die zu einem Mythos gewordene Überlieferung der Wahrheit entspricht, kann sie keiner rationalen Prüfung standhalten. Der historische Roman „Der Sohn der Amazone“ von Stefanie Philipp befasst sich mit der griechischen Mythologie kämpferischer Frauen, den Amazonen. In einer Ausstellung zu den Amazonen im Historischen Museum Speyer, die dort bis Februar 2011 zu sehen war, hieß es, dass der Mythos der Amazonen der Fantasie von Männern entsprungen ist, weil sie die Vorstellung von Frauen in Kämpfergestalt reizte.