Daniel Knop ist Fachjournalist und hat bereits über Meerwasser- und Riffaquarien Bücher geschrieben. Er gilt darüber hinaus als Korallenexperte und hat auch ein Konzept für die Farmzucht von Korallen entwickelt, das auf den Philippinen und in Indonesien in Zusammenarbeit mit Universitäten umgesetzt wurde. Seit über zwanzig Jahren veröffentlicht Daniel Knop Ratgeberbücher und Zeitschriftenbeiträge und ist Chefredakteur der Fachzeitschrift Koralle. Er lebt in Sinsheim bei Heidelberg.

Herr Knop, nachdem Sie schon Bücher über die Meeresbiologie und Naturheilkunde publiziert haben, liegt nun Ihr neues Werk Experiment Mensch vor. Was hat Sie dazu bewogen, über ein so komplexes Thema zu schreiben?

Ganz einfach: Ich habe den Eindruck, dass die Menschheit sich heute zwar der Lösung zahlreicher Gegenwartsprobleme widmet, dabei aber das Kernproblem ihrer eigenen Existenz weitgehend übersieht: die Bevölkerungszunahme. Sie ist die Ursache der meisten „Funktionsstörungen“ auf unserem Planeten. Die wirkliche Bedeutung dieses Phänomens wird bis heute aber kaum wahrgenommen. Darum liegt der Anfang von unserem Ende schon hinter uns. Und das finde ich wichtig genug, um darüber ein Buch zu schreiben.

Ohne Zweifel ist es das und es ist gut, dass Sie die Zusammenhänge einmal transparent gemacht haben. Wie viel Zeit haben Sie sich für die doch sehr umfangreiche Recherche genommen? Denn immerhin haben Sie viele Fachgebiete angesprochen.

Ich kann schwer einschätzen, welcher Anteil der Zeit in Recherche ging und welcher in das Schreiben, Korrigieren und andere Arbeiten, die mit diesem Buch zusammenhängen. Aber ich habe mit diesem Buch im Herbst 2010 begonnen. Darum kann man sagen, dass es innerhalb eines Jahres entstanden ist. Allerdings gehen viele der im Buch geäußerten Aussagen und Beispiele auf meine rund 25-jährige Arbeit als Fachjournalist in den Bereichen Biologie und Medizin zurück; es ist also beileibe nicht alles auf kurzfristige Recherchen zurückzuführen.

Gut, das leuchtet ein. Da werden Sie von Ihrem umfangreichen Wissen der verschiedensten Fachgebiete profitiert haben und konnten so die Vernetzungen untereinander auch gut an Beispielen erläutern.
Sie behaupten, dass wir Schädlinge brauchen, um die Überbevölkerung in Schach halten zu können. Dabei können Sie nicht Europa gemeint haben, wo die Bevölkerung eher abnimmt. Ich darf daher unterstellen, dass Sie sich damit ausschließlich auf die Länder beziehen, in denen keine Geburtenkontrolle betrieben wird.

Ich behaupte nicht, dass wir „Schädlinge brauchen“, um „die Überbevölkerung in Schach zu halten“. Solche oder ähnliche Formulierungen werden Sie in meinem Buch an keiner Stelle finden. Ich weise darauf hin, dass es bei allen Lebewesen antagonistische Mechanismen gibt, mit denen die Vermehrung begrenzt wird – vereinfacht gesagt, dass die einzelnen Lebensformen sich gegenseitig „in Schach halten“, um bei Ihrer Formulierung zu bleiben. Und ich versuche nachzuweisen, dass es diese Mechanismen auch in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Ich erläutere das im Buch, weil ich deutlich machen möchte, dass wir Menschen die Überbevölkerung der Erde selbst verursacht haben – unter anderem eben dadurch, dass wir genau diesen antagonistischen Druck der „Schädlinge“ auf die Menschheit weitgehend eliminiert haben. Ich würde allerdings nicht von „Schädlingen“ sprechen, sondern eher von Antagonisten. Ich mache ja eben im Buch deutlich, dass die „Gegenspieler“, die eine Art in der Vermehrung begrenzen, ihr nicht schaden, sondern ihr in Wirklichkeit nützen, ja sogar ihre Existenz sichern. Sie schaden zwar dem Individuum, nützen aber der Erhaltung der Art. Sie sind in gewisser Weise „Partner“, die letztlich beide ohne einander langfristig nicht überlebensfähig sind. Eben dies wird mit dem Durchbrechen der Sieben-Milliarden-Schwelle und dem gleichzeitigen Zerstören der Umwelt durch den Menschen ja deutlich. Denken Sie nur an die hochaktuellen Meldungen über die dramatisch zunehmenden CO2-Emissionen in Indien, China und den USA (Stand November 2011). Dadurch, dass wir Menschen viele Krankheitserreger besiegt haben, geht es uns besser. Dem Einzelnen. Im Moment. Aber betrachten Sie die Entwicklung der Menschheit in globalen und in historischen Dimensionen – auch die Zukunft betreffend –, dann zeigt sich ein anderes Bild.

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich es allerdings so verstanden habe, dass die Überbevölkerung nur durch die Existenz von Schädlingen in den Griff zu bekommen wäre. Denn auf Seite 118 heißt es: „Im Klartext: Wir Menschen brauchen eigentlich all die Viren, Bazillen, Parasiten und Säbelzahntiger! Denn obgleich sie uns als Individuen schaden, nützen sie uns als Art. Sie verhindern die Überbevölkerung unseres Lebensraumes durch uns selbst und somit, dass wir unsere eigene Existenz zerstören – durch eben den Mechanismus, den ich zuvor als Selbstverdrängung bezeichnet habe.“ Und auch schon der Bucheinband suggerierte mir das mit den Worten: „Hunger, Raubtiere und Krankheiten sind unsere Freunde! Dass sie uns bedrohen, gehört zum Konstruktionsplan des Menschen.“
In ihrem Forderungskatalog am Ende des Buches geben Sie selbst eigentlich die Lösung vor: Nämlich dass eine höhere Schulbildung weniger Nachwuchs gewährleistet und damit auch bei den folgenden Generationen nachwirkt. Warum dann die Forderung nach Schädlingen, wenn es auch weniger „grausam“ geht?

Wie gesagt, ich fordere dies an keiner Stelle des Buches. Im Gegenteil, ich weise explizit darauf hin, dass es nur logisch und unvermeidbar war, dass der Mensch seine Vernunft einsetzte, um seine Feinde zu besiegen. Wir Menschen müssen unseren Verstand einsetzen, um alles zu bekämpfen, was unser Leben bedroht. Wir müssen Räuber, Seuchen und Hunger besiegen, weil wir dazu die nötigen intellektuellen Fähigkeiten haben. Aber wir müssen dann auch – und das ist die Kernbotschaft des Buchs – intelligente Systeme erfinden, um unsere Populationszunahme selbst zu begrenzen. Wir müssen den antagonistischen Druck, den wir ausgeschaltet haben, durch intelligente Systeme zur effektiven Senkung der Geburtenrate ersetzen, sonst sind wir dem Untergang geweiht! Die im Buch zitierten Kaninchen auf der Insel Lisianski belegen sehr eindrucksvoll, dass auch wir Menschen auf diesem Planeten nur überleben können, wenn wir den weiteren Anstieg der Geburtenrate aufhalten! Nicht indem wir vorhandenes Leben auslöschen. Sondern indem wir die Entstehung neuen Lebens im Übermaß durch vorausschauende (und selbstverständlich menschenrechtskonforme) Bevölkerungs-politik verhindern. Und das halte ich für die wichtigste Aufgabe der Menschheit, die alles Andere überragt.

Das Kindbettfieber soll nach Ihren Angaben über Jahrhunderte ein Alptraum der werdenden Mütter gewesen sein. War es das tatsächlich? Auf welche Quellen stützen Sie sich dabei? Meines Wissens war die Existenz wohl bekannt, aber es ist bei den üblichen Hausgeburten kaum zu Todesfällen das Kindbett betreffend gekommen. Erst, als die Mütter die Krankenanstalten für die Geburten aufsuchten, haben die Ärzte selbst die todbringenden Keime übertragen und es kam massenweise zu am Kindbett verstorbenen Müttern.

Richtig, und das ging im 17. Jahrhundert los, zum Beispiel in Paris, im Hôtel-Dieu de Paris, das damals allerdings schon seit rund Eintausend Jahren existiert hatte. Und es dauerte mehr als zwei Jahrhunderte, bis es schließlich Ignaz Semmelweis und später auch anderen gelang, medizinische Koryphäen wie Rudolf Virchow in jahrzehntelangen Disputen davon zu überzeugen, dass diese entsetzliche Krankheit durch Mikroorganismen übertragen wurde und bei bestimmter Vorgehensweise vermeidbar war.

Das ist leider ein Phänomen, das es in vielen anderen Bereichen der Medizin auch gegeben hat und oft wurden die entsprechenden Ärzte innerhalb ihres Kollegenkreises belächelt. Selbst heute haben es viele schwer, wenn sie eine Entdeckung machen, die nicht in das gängige Bild passen mag. \r\nZur Pestpandemie 1347 beziffern Sie die Zahl der Toten ganz präzise mit 42.836.468. Leider ist auch hier keine Quellenangabe genannt.

Diese Angabe ist eine Überlieferung von Papst Clemens VI, die Sie weltweit in zahllosen Publikationen finden werden. Ich habe sie dem im Literaturverzeichnis zitierten Band 5 der sechsbändigen Buchreihe „Illustrierte Geschichte der Medizin“ entnommen (Originalzitat „ F. Blanc, F.-P. Blanc & B. Blanc in: Toellner, R. (Hrsg., 1992): Illustrierte Geschichte der Medizin, Band 5 – Andreas & Andreas-Verlagsanstalt, Vaduz“), doch ich habe sie schon 1988 in meinem Buch „Von Pest bis Aids – die Infektionskrankheiten und ihre Geschichte“ zitiert.

Warum haben Sie lediglich auf die verwendete Literatur verwiesen, was bei einem Werk, was wissenschaftlichen Anspruch erhebt, ungewöhnlich ist?

In der wissenschaftlichen Literatur ist es üblich, Erkenntnisse ausnahmslos auf ihren Urheber zurückzuführen. Das ist nötig, damit Wissenschaftler ihre Arbeit auf der anderer aufbauen können. Eine wissenschaftliche Publikation muss in all ihren Detailaussagen nachprüfbar sein, und darum muss angegeben werden, auf wessen Aussage man sich beruft. Handelte es sich bei meinem Buch also um wissenschaftliche Literatur, hätte ich der von Ihnen erwähnten Zahl selbstverständlich ein Quellenzitat beifügen müssen.

Tatsächlich aber handelt es sich um ein Sachbuch für Jedermann, das also nicht für den Wissenschaftler geschrieben wurde, sondern für den wissenschaftlich interessierten Laien. In dieser Zielgruppe ist es nötig, dass das Lesen auch in gewissem Maß Spaß macht – sonst legt man ein solches Buch zur Seite oder kauft es gar nicht erst. Bei einer wissenschaftlichen Veröffentlichung ist das nebensächlich, denn die muss gründlich studiert werden. Aber ein Buch wie dieses wird nur dann von vielen Menschen gelesen, wenn es auch ein Bisschen Vergnügen bereitet. Der Lesefluss ist dafür sehr wichtig, und hier würden zahllose wissenschaftlich anmutende Literaturzitate nach dem Harvard-System im Text oder unzählige Fußnoten empfindlich stören. Darum verzichte ich bei Aussagen oder Erkenntnissen, die gewissermaßen Allgemeingut sind, darauf, den Text durch zahlreiche Zitate zu unterbrechen.

In Ländern ohne soziale Absicherung sind Kinder sicherlich eine Altersvorsorge und somit auch nötig. Doch stellt sich mir auch die Frage, ob das der einzige Grund für dauernde Schwangerschaften ist. Ob die Paare nicht auch gerne bestimmen möchten, wie viele Kinder sie bekommen, wenn sie nur die Möglichkeit dazu hätten? Wenn man sie über Verhütung aufklären würde und ihnen die Mittel dazu auch an die Hand gäbe?

Das vereinfacht mir zu sehr. Hat ein Volk viele Kinder, dann wird es seinen wirtschaftlichen Fortschritt durch Bevölkerungswachstum restlos aufzehren – die Philippinen sind dafür ein Bilderbuch-Beispiel, und es gibt unzählige weitere. Folglich können in diesen Ländern soziale Sicherungssysteme nicht entwickelt werden, weil dazu einfach die finanziellen Mittel fehlen. Die Folge fehlender sozialer Sicherungssysteme ist aber das Bestreben des Einzelnen, viele Kinder zu zeugen, die ihn im Alter oder bei Krankheit ernähren und absichern können. Und die Folge dieses Kinderreichtums ist wiederum die fehlende soziale Absicherung des Einzelnen in dieser Gesellschaft, der dann eben wieder viele Kinder zeugen wird. Das Problem wird für den Einzelnen also durch den Kinderreichtum gelöst, für die Gesellschaft damit aber potenziert und schließlich an die nächste Generation weitergereicht. Und die versagt dem Einzelnen die nötige Absicherung, und der Kreislauf geht von vorne los. Hier haben wir den Klassiker der „Henne-Ei-Problematik“ – die Katze beißt sich selbst in den Schwanz. Wenn Sie dem Einzelnen in dieser Situation lebenslang alle vier Wochen eine Schachtel Kondome in die Hand gäben und auch versuchten, ihn über Sinn und Zweck der Verhütung aufzuklären, dann würde es auf der Welt wahrscheinlich nicht ein einziges Kind weniger geben. Niemand, der unter solchen wirtschaftlichen Umständen lebt, wäre bereit, auf seine eigene Zukunftssicherung zu verzichten, um damit dem allgemeinen, abstrakten, kaum fassbaren Ziel zu dienen, den menschlichen Bevölkerungszuwachs zu begrenzen. Wir Menschen sind in unserer Entwicklungsgeschichte fast zweihunderttausend Jahre lang darauf gedrillt worden, unseren Vorteil im Moment zu suchen. In der Gegenwart. Kein einziger unserer Vorfahren in der Alt- oder Jungsteinzeit hatte einen Fortpflanzungsvorteil dadurch, dass er Entscheidungen traf, die vier, sechs oder acht Generationen später möglicherweise den dann lebenden Menschen nützlich werden konnten. Immer zählte nur die Gegenwart: Wenn der Säbelzahntiger um die Ecke schaute, musste man rennen oder klettern, und nur die Schnellsten konnten überleben und wurden dadurch zu unseren Vorfahren. Langfristige Zukunftsplanung über mehrere Generationen hat sich damals nicht in Form eines Fortpflanzungsvorteils in der Gegenwart ausgezahlt. Heute wäre sie wichtig, ganz ohne Zweifel. Aber unsere Vorfahren haben diese Eigenschaft nicht als Verhaltensmerkmal in ihrem Genom verankern können. Und darum plant die Menschheit heute nicht ihre Zukunft, sondern gestaltet ihre Gegenwart. Auf Kosten der Zukunft…

Nun, ob es tatsächlich dann auf der Welt kein einziges Kind weniger gäbe, wenn alle Frauen Zugang zu Kondomen oder sonstigen Mitteln der Schwangerschaftsverhütung hätten, mag ich bezweifeln. Die eine oder andere Frau würde es vielleicht doch begrüßen und die Kinderzahl einfach reduzieren. Denn wenn auch Kinderreichtum bei vielen Völkern zweifellos eine Zukunftssicherung darstellt, so könnten doch die Kinder, denen dann mehr Bildung zukommt, die gleiche Alterssicherung gewährleisten.

Das könnten und würden sie sicher, aber das setzt viel Abstraktionsvermögen und rationales Denken voraus, das wir nicht einfach voraussetzen können – vor allem dann nicht, wenn Menschen unter existentiellen Nöten leiden und nicht wie wir in materieller Sicherheit über die Zukunft der Menschheit philosophieren können. „Die eine oder andere Frau“ würde es sicher in ihrem Verhalten beeinflussen, ganz ohne Zweifel. Aber das würde nicht das Problem der Überbevölkerung lösen. Wir brauchen einfach global wirksame Wege der Geburtenbeschränkung, die mit unserer Ethik und der Sorge um das Wohl des Einzelnen vereinbar sind, die aber den Wegfall jener antagonistischen Systeme kompensieren, durch die früher die Vermehrung der Menschheit begrenzt wurde. Und so sind auch die Aussagen zu verstehen, die ich gemacht habe, wie „Hunger, Raubtiere und Krankheiten sind unsere Freunde! Dass sie uns bedrohen, gehört zum Konstruktionsplan des Menschen.“ Ich formuliere an manchen exponierten Stellen eines Buchs gern etwas drastisch und knackig, das regt zum Nachdenken an. Man könnte stattdessen auch sagen: „Wir Menschen brauchen den Gegendruck, den diese antagonistischen Systeme ausgeübt haben, und nach der weitgehenden Befreiung von diesem Gegendruck müssen wir intelligente Lösungen ersinnen, damit wir uns nicht weiterhin grenzenlos vermehren und uns unserer Existenzgrundlagen berauben.“

Sie schreiben vom Ausbruch des Toba-Vulkans auf Sumatra vor ca. 75.000 Jahren und dass diese Naturkatastrophe nur 1.000 bis 10.000 Menschen überlebt haben. Welche Quellen geben das so sicher an? Nach Stanley H. Ambrose soll es sich da lediglich um eine Theorie aus dem Jahre 1998 handeln. Gesichert ist lediglich, dass ein Ausbruch unvorstellbaren Ausmaßes stattgefunden hat. Aber wie viele Opfer und wie viele Überlebende es gegeben hat, dürfte wohl schwer zu beziffern sein.

Nun, wenn wir uns darauf einigen können, dass „ein Ausbruch unvorstellbaren Ausmaßes“ stattgefunden hat, dann sind wir ja gar nicht weit voneinander entfernt. Die Frage, wie viele Menschen ihn tatsächlich überlebt haben – ob es 1.000, 10.000 oder 100.000 waren – dürfte aus heutiger Sicht eher akademisch sein. Mir ging es bei dieser Aussage ja nicht um eine präzise Angabe der Zahl Überlebender, wie das vielleicht in einer Tageszeitung der Fall wäre, die über einen Verkehrsunfall berichtet. Das gilt ebenso für die Zahl der Pestopfer, die Papst Clemens VI überliefert hat. Es ging mir nur um die grundsätzliche Aussage: „Schaut her, es ist nicht nur theoretisch möglich, dass eine ganz große Katastrophe kommt, die unvorstellbar viele Menschen das Leben kostet; so etwas ist auch ganz praktisch denkbar, denn es ist schon vorgekommen. Es wäre also nicht das erste Mal.“ Das soll zu Denken geben. Die absolute Zahl an sich dient eher dazu, diese Information plastisch zu machen. Diese Zahlenangaben haben eine völlig andere Funktion als etwa Messdaten in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.

Sicher wollen Sie jetzt erst einmal eine Pause einlegen und sich nicht gleich neuen Projekten widmen. Oder haben Sie schon wieder etwas „ins Auge gefasst“, wie man so schön sagt?

Nun, das Bücherschreiben ist seit einem Vierteljahrhundert mein Beruf. Ein Buch zu schreiben kostet sicher Kraft, aber es nicht zu schreiben, wenn ich etwas mitteilen will, kostet mich noch entschieden mehr Kraft. Darum bin ich schon mitten im nächsten Projekt. Aber weil dieses Buch deutlich größer und dicker werden wird, als alle meine bisherigen, wird es noch ein bisschen dauern, bis es fertig ist. Und da mein Verleger mir strikte Diskretion auferlegt hat, darf ich Ihnen noch nichts über den Inhalt verraten…

Dann dürfen alle Leser mit mir gespannt sein. Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft zu diesem Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Über den Autor: Beatrix Petrikowski

Das Lesen gehört seit jeher zu meinen Hobbys. Besondere Vorlieben hat es in dieser Hinsicht nie gegeben, obwohl ich aber schon immer einen gewissen Anspruch an ein Buch hatte. Das Spektrum reicht von Krimis, historischen Romanen und witzigen Büchern über Sachbücher verschiedenster Themen bis hin zu den Klassikern. Seit 2011 schreibe ich Buchbesprechungen und führe Interviews mit Autoren.

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