Am Abend des 25. August kommt in der Ortschaft Kungshamm, an der schwedischen Westküste gelegen, ein Unwetter auf. Die Lehrerin Agnes Eriksson verlässt kurz vor sechs das Haus, um im Ort am Steg zu kontrollieren, ob das Boot auch ordentlich vertaut ist. Währenddessen kümmert sich ihr Ehemann Fredrik um das Abendessen. Als Agnes nach einer Stunde noch nicht zurück ist und auch nicht an ihr Handy geht, macht sich Fredrik Sorgen. Nachdem er und Sohn Isak anderthalb Stunden vergeblich nach ihr gesucht haben, verständigen sie die Polizei. Doch trotz intensiver Suche bleibt Agnes spurlos verschwunden. Kriminalkommissarin Maria Martinsson und ihr Kollege Ray-Ray nehmen die Ermittlungen auf.
Der Vermögensverwalter August Strindberg hat das Stockholmer Großstadtleben satt und träumt von einem Neustart an der idyllischen Westküste, wo er in Kungshamm ein Bestattungsinstitut gekauft hat, um darin einen Secondhand-Laden zu eröffnen.

Im Nachkriegsalltag des Jahres 1920 wird Wien von bitterer Armut und politischen Unruhen geprägt. Während die Kriminalbeamten der Abteilung „Leib und Leben“ den spektakulären Mord an dem allseits beliebten Stadtrat Richard Fürst untersuchen, müssen der kriegsversehrte Inspektor August Emmerich, der von seinen Kollegen als Krüppel belächelt wird, und sein Assistent Ferdinand Winter, der seit einem schweren Unfall den linken Arm nicht mehr belasten darf, langweilige Schreibarbeiten erledigen. Nachdem Emmerich und sein Assistent für ihren Vorgesetzten Oberinspektor Gonska einen abstrusen Fall, in dem angeblich die Dreharbeiten zu einem neuen Film mit einem Fluch belegt wurden, zu dessen Zufriedenheit erledigt haben, erlaubt er ihnen im Fall Richard Fürst verdeckte Ermittlungen anzustellen, obwohl die Kollegen inzwischen einen Tatverdächtigen verhaftet haben. Emmerich ist sicher, dass der Kriegsveteran Josef Navratil nicht der Mörder des Stadtrats sein kann, doch ihm bleiben nur zweiundsiebzig Stunden Zeit, den Mordfall aufzuklären.