Mein Schneetag von Sam Usher

Mein SchneetagKinder sind von Natur aus ungeduldig und möchten alles am liebsten sofort haben. Ganz besonders betrifft das die ganz Kleinen, für die selbst ein so alltäglicher Begriff wie „morgen“ völlig abstrakt ist. Sogar Erstklässler erwarten das Ziel einer Urlaubsreise meistens schon ungeduldig, wenn die Reise gerade erst angetreten wurde, weil sie auch noch nicht das gleiche Zeitgefühl wie Erwachsene haben. Sam Usher hat in seinem Kinderbuch Mein Schneetag diese Ungeduld zum Thema gemacht.

Nach dem Aufwachen stellt ein kleiner Junge freudestrahlend fest, dass es geschneit hat, und er will so schnell es geht in den Park. Er zieht sich an und treibt seinen Großvater aus dem Bett, damit sie die Ersten im Schnee sind. Doch Opa duscht sich erst einmal in aller Seelenruhe und bindet seine Krawatte. Enttäuscht blickt der Junge immer wieder nach draußen und sieht seine Freunde auf Skiern und mit dem Schlitten fahren. Er treibt seinen Großvater immer wieder zur Eile an, weil schon die „halbe Nachbarschaft“ draußen ist, doch der belächelt ihn nur und meint, dass wahrscheinlich sogar der „halbe Zoo“ unterwegs ist. Am Ende verbringen die beiden mit den Nachbarskindern und dem „halben Zoo“ im Park einen herrlichen Tag, der auch Opa Spaß macht.

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Mein Rucksack ist mein Haus von Maria Stalder

Mein Rucksack ist mein HausHannes verkündet eines Tages seiner Mutter, dass er in die Welt hinaus ziehen will. Doch selbst jetzt, als er schon seinen Rucksack zu packen beginnt, glaubt ihm seine Mutter nicht so recht, geht ihrer Arbeit nach und telefoniert schließlich. So kann Hannes sie nicht einmal nach dem Proviant fragen und steckt sich ein, was er in der Küche findet. Um die Mutter nicht beim Telefonat zu stören, winkt er nur und macht sich auf den Weg.

Hannes läuft bis zu einem Wald und will eigentlich eine Hütte bauen, doch ist er nach dem Essen dafür zu müde. Er denkt sich, Mein Rucksack ist mein Haus und kriecht einfach in seinen Rucksack. Während er schläft, kehrt der Winter noch einmal unerwartet zurück. Vor dem Schneetreiben sucht ein Hase Schutz, und Hannes nimmt ihn zu sich in den Rucksack. Später finden sogar noch ein Wildschwein und ein Reh darin Platz! In der Nacht wird Hannes von seinen Eltern gesucht. Doch sie können ihn nicht finden, weil der Rucksack von Schnee bedeckt ist. Erst am nächsten Morgen, nachdem die Sonne den Schnee geschmolzen hat, finden sie ihren Hannes wieder.

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Pass auf mich auf! von Lorenz Pauli

Pass auf mich auf!
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Der kleine Juri wendet sich ausgerechnet mit der Bitte Pass auf mich auf! an Herrn Schnippel, der überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit Kindern hat. Obwohl Herr Schnippel eigentlich zufrieden in seiner Hängematte liegt, lässt er sich zum Aufpassen überreden. Als Juri hoch auf einen Apfelbaum klettert, lobt ihn Herr Schnippel für seine Kletterkünste und wird von dem Kind darüber belehrt, dass er ihm so etwas verbieten müsste. Den nächsten Fauxpas begeht Herr Schnippel, indem er Juri zum Sprung vom Baum auffordert, wobei ihm der Kleine wieder begreiflich macht, wie er sich als Aufsichtsperson richtig verhalten müsste.

Zu allen Vorschlägen zum Zeitvertreib, die Herr Schnippel macht, hat Juri Einwände, denn er weiß genau, was seine Eltern ihm entgegnen würden. Schließlich schlägt Herr Schnippel ein Schubkarrenrennen vor und noch bevor Juri protestieren kann, geht es los. Herr Schnippel rennt mit Juri in der Schubkarre so schnell, dass sie vom Boden abheben, durch das Weltall sausen und sogar aus dem Buch fallen. Zum Glück landen sie aber wieder auf einer Buchseite, und Juri sagt bestimmend, dass er um fünf zu Hause sein muss. Darin sieht er Schnippel gar kein Problem, denn fünf Uhr gibt es schließlich jeden Tag, und sogar zwei Mal!

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