Von Kindesbeinen an liebt Ben das Fernsehen, das er kennenlernt, als er mit seiner Mutter in das gleiche Haus zieht, in dem auch seine Großeltern leben. Wenn er bei ihnen zu Besuch ist, verfolgt er gespannt auf dem Schwarzweißfernseher die Sendung „Dalli Dalli“, die er aber nie zu Ende schauen darf, weil er pünktlich um zwanzig Uhr ins Bett gebracht wird. Erst ein paar Jahre später kann er in den Ferien auch einmal die zweite Hälfte der Sendung mit Hans Rosenthal verfolgen.

Anfang der 1980er Jahre ist die Zeichentrickserie „Captain Future“ nicht nur für Ben ein absolutes Highlight, sondern der ganze Kindergarten ist verrückt danach, und die Kinder spielen die Folgen mit Playmobilfiguren nach. In dieser Zeit verbringt er die Montagnachmittage bei seinen Großeltern, wenn seine Mutter arbeiten muss, und so wird die Kindersendung „Spaß am Montag“ zu einem allwöchentlichen Erlebnis. Als die Sendung nach einiger Zeit von der „Yxilon Show“ abgelöst wird, macht Ben zum ersten Mal die Erfahrung, dass das Fernsehen auch langweilig sein kann.

Als seine Mutter eines Tages mit ihm in die Stadt fährt, um einen Farbfernseher mit Fernbedienung zu kaufen, wird für Ben das Fernsehen ein treuer Begleiter. Es hilft ihm die Einsamkeit seiner Kindheit zu durchstehen und erzählt ihm eine Gutenachtgeschichte. Weiterlesen »

Kriminalhauptkommissarin Olivia von Sassen, die erst vor einem knappen Jahr von Berlin nach Mannheim versetzt wurde, kommt gerade mit ihrem neuen Kollegen Tom Schiller von einem Undercover-Einsatz, da wird sie von ihrem Chef Dr. Manfred Klose zu einer Wasserleiche in den Luisenpark gerufen. Noch bevor Olivia den Toten gesehen hat, erhält sie einen Anruf ihres Kollegen Moritz, der ihr ein Pentagramm in der Gartenanlage zeigen will, das wahrscheinlich ein Zeuge aus Stöcken gelegt hat. Wegen eines schweren Autounfalls ist Moritz schon lange krank geschrieben und nur zufällig hielt er sich im Park auf, als ein Pärchen den Toten entdeckte.

Als Olivia den Toten zu Gesicht bekommt, gerät sie in Panik. Sie weiß, dass der Tote nicht Arndt Schulte sein kann, wie es in seinem Ausweis steht, da sie ihn aus ihrer Dienstzeit in Berlin kennt. Obwohl ihr eine Suspendierung droht und sie zu ihrem eigenen Schutz schweigen sollte, muss sie ihrem Chef Dr. Klose einen Teil ihres Geheimnisses erzählen, da er im Hotelzimmer des Toten auf Bilder von ihr gestoßen ist. Ihrem kranken Kollegen Moritz vertraut sie an, dass sie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde, ohne ihm jedoch den richtigen Namen des Toten zu verraten. Weiterlesen »