Frieda und Anselm besuchen dieselbe Schule. Anselm, der von allen nur Amsel gerufen wird, gilt als Außenseiter in der Klasse und verbringt als Nerd die Nachmittage am liebsten vor seinem Computer. Mathematik bereitet ihm im Gegensatz zu Frieda keine Probleme, die in dem ihr verhassten Fach sogar Nachhilfe von einer älteren Schülerin benötigt. Dafür ist sie in Musik und Sport die Bessere.

Während der Vorbereitungen zu einer Radfahrprüfung zum Ende des vierten Schuljahres kommt es zwischen den beiden im Verkehrsgarten zu einem Zusammenstoß. Obwohl sie bis zu diesem Zwischenfall den jeweils anderen wegen seiner Schwächen ausgelacht haben, zeigt sich Frieda nun hilfsbereit und übt mit Anselm für die anstehende Prüfung. Beide stellen überrascht fest, dass der andere eigentlich ganz nett ist. An einem Teich, wo sie Kaulquappen beobachten, kommen sie sich näher, und Frieda hat plötzlich ein Gefühl Wie Brausepulver im Bauch.

Frieda und Anselm verbinden zu ihrem Erstaunen gleiche Interessen. Mit Stolz erzählt sie von ihrer Froschsammlung, und bei ihm zu Hause zeigt er ihr seine beiden Echsen. Seine jeansblauen Augen gehen Frieda nicht mehr aus dem Kopf und sie schämt sich, zusammen mit Anselm gesehen zu werden. Doch spätestens, als Anselm sie zu seinem 10. Geburtstag einlädt, weiß die ganze Klasse von den sich entwickelnden zarten Banden. Weiterlesen »