Tim und Anna fahren ein von Heinrich Peuckmann

Tim und Anna fahren einEin Nachbar von Tim und Anna, den sie Onkel Albert nennen, erzählt den beiden Kindern aus seinem Leben. Sie staunen darüber, dass er als Kind keine Dusche kannte und seine Mutter jede Woche am Badetag eine Zinkbadewanne in der Küche aufstellte, in der die Kinder der Reihe nach gebadet wurden. Auch hatte er kein eigenes Bett, sondern musste sich eines mit seinem Bruder teilen. Junge Bergleute hätten wie sein Vater als Kostgänger bei einer Familie zur Untermiete gewohnt, so erzählt Onkel Albert den staunenden Kindern. Sie erfahren weiter, dass es hinter den Häusern in den Zechensiedlungen einen Stall mit einem Plumpsklo gab, wo es im Winter empfindlich kalt war und dass viele Bergleute Tauben hielten.

Richtig spannend finden sie seine Erinnerungen an die Zeit, als er noch als Bergmann auf einer Zeche gearbeitet hat. Er macht den Kindern den Vorschlag, mit ihnen das Bergwerk zu besuchen, wo sie von seinem früheren Kumpel Wolfgang begrüßt werden. Sie wundern sich über die schwarzen Gesichter der Bergmänner, die gerade aus dem Förderkorb steigen. Onkel Albert wandert mit ihnen auf eine Halde und erklärt ihre Entstehung. Als er ihnen erzählt, dass er selbst einmal nach einem Strebbruch unter Tage mit einem Kumpel verschüttet und eingesperrt war, wird Tim zunehmend neugierig auf die Welt unter Tage. Tim und Anna fahren ein , allerdings nicht in ein echtes Bergwerk, sondern im Bergbau-Museum in Bochum.

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