Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands von Wolfgang Seidel

Die ältesten Familienunternehmen DeutschlandsWolfgang Seidel beginnt sein Sachbuch „Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands“ mit der Vorstellung eines um 1200 gegründeten Weingutes und der damit ältesten Familienunternehmung überhaupt, die heute in der dreißigsten Generation geführt wird. Der Autor schreibt über die weltweit älteste Glasmanufaktur sowie den weltgrößten Verlag und weiß zu berichten, dass nicht nur eine der vorgestellten Unternehmungen als Apotheke den späteren Erfolg begründet hat. Während ein Erfolg, wie im Beispiel der beliebten Steiff-Plüschtiere, einem Zufall zu verdanken ist, ist ein anderer dagegen kaum vorstellbar, denn anstelle eines Startkapitals gab es nur Schulden.

Um dem Leser die Zuordnung zu den Epochen verständlicher zu machen, hat Wolfgang Seidel Vergleiche zu den Schaffenszeiten von Goethe, Mozart, Shakespeare oder Napoleon gezogen. Mit unerschöpflich vielen Hintergrundinformationen und Querverweisen stellt er bahnbrechende technische Fortschritte aus den unterschiedlichsten Bereichen wie der Chemie, Medizin, Physik, Pharmazie oder Botanik vor und macht zum Teil komplizierte Zusammenhänge verständlich.

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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden von Andreas Marquart und Philipp Bagus

Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werdenDie Autoren Andreas Marquart und Philipp Bagus beginnen ihr Sachbuch Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden mit einem geschichtlichen Rückblick auf erste direkte Tauschgeschäfte. Später haben die Menschen zum Tausch wertgeschätzte Edelmetalle eingeführt und da die Geldmenge stets der Goldmenge entsprach, besaßen die Bürger „gutes“ Geld. Erst seit 1971 unterliegt das Geld weltweit nicht mehr der Goldbindung, es ist nicht mehr gedeckt und somit „schlechtes“ Geld. Die Geldvermehrung unseres Papiergeldsystems, erklären die Autoren, geschieht nicht durch Förderung weiterer Edelmetalle, sondern durch einfaches Verleihen, wobei die Notenbanken im Zeitalter von elektronischem Geld nicht einmal mehr Geldscheine drucken müssen.

Am Beispiel einer kleinen imaginären Stadt wird dem Leser verdeutlicht, wie eine Umverteilung von Vermögen stattfindet, die leider nicht gerecht vonstatten geht. Gewinner sind immer nur die Erstempfänger wie der Staat sowie Banken und Großunternehmer.

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