
Vom Arbeitslosen zum Fotobetrachter – eine Idee, die niemand kommen sah
Frank Berger hat gerade seinen Job verloren und viel Zeit, denn er hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Da sich niemand für seine Fotos aus einem Venedig‑Urlaub interessiert, kommt ihm eine ungewöhnliche Idee: Jeder besitzt Fotos, die niemand sehen will. Also gibt er eine Anzeige auf: „Sehe mir gegen Honorar mit regem Interesse Ihre Urlaubsfotos an.“ Keine halbe Stunde nach Veröffentlichung erhält er bereits den ersten Auftrag – fünftausend Fotos aus dem Leben eines Kunden. Während er diese durchgeht, trudeln zwanzig weitere Anfragen ein. Frank hätte nie gedacht, dass sich mit Nichtstun so viel Geld verdienen lässt.
Ein Start‑up wächst – und Frank bleibt lieber beim Wesentlichen
Nach nicht einmal einem Jahr hat sein Unternehmen fünfhundertzwanzig Mitarbeiter und Filialen in allen großen deutschen Städten. Doch Frank schaut weiterhin lieber Fotos bei den Kunden an, statt Bilanzen zu prüfen.
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