Das Rätsel des Pianista Trails – und die Suche nach der Wahrheit

Cover von Verschollen in Panama von Christian Hardinghaus und Annette Nenner

Ein Verschwinden, das die Welt erschütterte

Christian Hardinghaus und Annette Nenner zeichnen in ihrem Sachbuch Verschollen in Panama* die wahre Tragödie um das spurlose Verschwinden der beiden niederländischen Touristinnen Lisanne Froon und Kris Kremers nach. Die jungen Frauen kehrten am 1. April 2014 von einer Wanderung auf dem Pianista Trail nicht zurück.

Vor ihrem Masterstudium wollten sie einen sechswöchigen Trip durch Panama mit freiwilliger Arbeit in einer Kindertagesstätte in Boquete verbinden. Am 15. März starteten sie vom Flughafen Schiphol in Amsterdam. Nach einem Spanischkurs waren sie enttäuscht, dass die Kita ihnen kurzfristig abgesagt hatte. Dass sie den Pianista Trail – und dazu ohne Guide – gehen wollten, wusste niemand.

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Mörderisches Westfalen – Wenn der Tod aus jeder Ecke winkt

Cover von Mörderisches aus Westfalen von Margit Kruse

Kein Ort zu heilig fürs Verbrechen

In den zwölf Kriminalgeschichten Mörderisches aus Westfalen* von Margit Kruse scheint kein Winkel des Landes sicher. Mord geschieht auf Reiter- und Bauernhöfen, an idyllischen Talsperren, in Kornbrennereien – ja selbst ein Schlosspark im Klostergarten wird zur Kulisse für ein Verbrechen. Tote werden an Bäumen aufgehängt gefunden, ersticken in Räucherkammern, durchbohrt von Mistgabeln oder gar unter Mühlrädern zerquetscht. Manchmal endet ein Leben unter einem Holzhammer, manchmal unter einer glühenden Schmiedezange.

Wenn Tod und Tragik sich kreuzen

Die Geschichten zeigen, dass jeder zum Täter oder Opfer werden kann – ob aus Liebe, Gleichgültigkeit oder durch unglückliche Umstände. Einer stirbt, weil er gleichgeschlechtlich liebt.

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Advent, Advent, die Zeche brennt von Margit Kruse

Buchcover: Advent, Advent, die Zeche brennt von Margit Kruse

Zwischen Besinnlichkeit und Verbrechen

Das Buch Advent, Advent, die Zeche brennt* von Margit Kruse vereint vierundzwanzig Weihnachtskrimis, von denen es jeder einzelne in sich hat! So endet beispielsweise ein besinnlicher Ausflug zweier in die Jahre gekommener Heimbewohnerinnen anders als geplant, ein eifersüchtiger Ehemann sieht rot, und jemand muss die Erfahrung machen, dass man einen Polen besser nicht für dumm verkauft.

Ein Organist freut sich zu früh auf den Tod eines lästig gewordenen Chormitglieds, eine Exfrau wäre zum Fest besser nicht mehr aufgetaucht, und eine Weihnachtsbäckerin erfährt den Spruch „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ am eigenen Leib. Ungeahnte Folgen hat auch der Ausflug einer Bergmannskapelle, und während es einem Kommissar an den Kragen geht, entdeckt eine Hauptkommissarin ausgerechnet in einer Umkleidekabine einen Toten.

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Das Geld und sein tödlicher Fluch

Eine Rezension zu Beatrix Petrikowskis „Die Aktentasche“

Buchcover: Die Aktentasche von Beatrix Petrikowski

Reichtum und Verderben

Geld allein, so lehrt der Volksmund, soll ja nicht glücklich machen, und nach der Lektüre dieses Buches ist man mehr als nur geneigt, dem zuzustimmen. Eine abgewetzte Aktentasche geht eines Tages verloren und alsdann auf Wanderschaft. Ein jeder, dem das alte Lederutensil in die Hände fällt, ist außer sich vor Freude, weil es mit einer Riesenmenge Geld gefüllt ist. Doch die Begeisterung hält jeweils nur kurz an, denn auf der Tasche scheint ein Fluch zu liegen. Alle neuen Besitzer sind ihres Lebens nicht mehr sicher. Ein Reigen aus Mord und Totschlag nimmt seinen Lauf …

Stilistische Stärke und narrative Prägnanz

Die Aktentasche* von Beatrix Petrikowski ist ein Kriminalhäppchen für zwischendurch. Das Werk ist spannend, ohne ein Thriller zu sein, es ist amüsant, ohne eine Satire oder eine Komödie zu sein, und es ist abgründig, ohne ein Drama zu sein.

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Wer mordet schon im Ruhrgebiet? von Birgit Ebbert

Der kriminelle Freizeitführer: 11 Krimis und 125 Freizeittipps!

Wer mordet schon im Ruhrgebiet?Die Reihe „Wer mordet schon…“ vereint Kriminalgeschichten einer Region mit dazugehörigen Freizeittipps, die sich in Form von Anmerkungen dem jeweiligen Kurzkrimi anschließen. Bei Birgit Ebbert werden in ihrem Buch „Wer mordet schon im Ruhrgebiet?“ die Konzertbesucher aufgefordert nach Hause zu gehen, nachdem das letzte Stündlein eines Maestros geschlagen hat. Ein roter Schuh führt zu einer Leiche, ein Teilnehmer eines Klassentreffens kann den Heimweg nicht mehr antreten, und einem Menschen wird ein Kunstraub zum Verhängnis. Ausgerechnet in einem Bayern-Trikot findet ein BVB-Betreuer ein Ende, und anhand einer Visitenkarte kann ein Mörder überführt werden. In einem Schmetterlingshaus wird ein Parkwächter erschlagen aufgefunden. Ein Hund richtet einen Schäfer übel im Gesicht zu, und ein Mitglied eines Hexenzirkels treibt in einer Gräfte. Auf einem Schiff wird ein Tourbegleiter ermordet, wobei seine Tätowierung den Täter verrät, und ein Bloggertreffen fordert gleich drei Menschenleben.

Bei den Krimis von Birgit Ebbert steht die Auflösung der Morde im Vordergrund, denn ihre Ausführung wird nicht thematisiert. Vielmehr ist es so, dass private Ermittler ganz zufällig bei einem Spaziergang auf etwas Verdächtiges stoßen, was letztlich zu einer weiteren Leiche führt.

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Hängen im Schacht – Krimikurzgeschichten mit Ruhrgebietskolorit

Buchcover der Kriminalgeschichten Hängen im Schacht

Anthologie voller Spannung und Charaktere

Eine Anthologie ist wie eine Schachtel Pralinen – eine bunte Mischung, in der für jeden etwas dabei sein sollte. Deshalb ist Herausgeber H. P. Karr kein Risiko eingegangen: Für die Krimisammlung Hängen im Schacht* hat er ausschließlich erfahrene Autor:innen verpflichtet, die bereits eine treue Fangemeinde besitzen und somit für den Erfolg der Kurzgeschichtensammlung garantieren.

Disco, Dauerkarte & Detektive: Ruhrpott trifft Mord

In Dortmund wird Bonnies Kleid von „die Ohr“ zum Schlüssel für Jo, der sich dadurch mutiger fühlt, als er eigentlich ist. Mit dreiundvierzig darf man noch in die Ü-30-Disco – oder etwa nicht?

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