
Ein Schrebergarten, ein Unfall und ein unerwarteter Störenfried
Nachdem die Ehefrau von Karlheinz Kallemann vor einem Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, hat sich der Neunundsechzigjährige zu einem regelrechten „Kotzbrocken“ entwickelt. Er lebt seitdem allein in seinem kleinen Häuschen im Schrebergarten und ist bei allen Nachbarn als Nörgler, Miesepeter und unberechenbarer Griesgram verschrien.
Als eines Tages ein Hund seinen Weg kreuzt, gerät er beim Versuch, ihn zu verscheuchen, ins Straucheln und stürzt zu Boden. Beim Abendrundgang entdeckt Kallemann große Löcher in seinem geliebten Tulpenbeet. Sogar Blumenzwiebeln wurden herausgerissen – für ihn ist klar: Das war der Hund. Hinter dem Geräteschuppen entdeckt er ihn tatsächlich und macht Jagd auf seinen vermeintlichen Feind. Doch immer wieder landet er selbst auf dem Boden, bis er sich schließlich schmerzgeplagt ins Bett legt.
weiterlesenEin Hund namens Tulpe – und ein Griesgram, der sich verändern muss
Aufgrund der im ausgehenden 18. Jahrhundert von Napoleon besetzten Gebiete auf der in Deutschland liegenden linken Rheinseite ergaben sich für die Bevölkerung Veränderungen, die jedoch nur zum Teil Zustimmung fanden. Gleichzeitig befand sich das organisierte Bandenwesen auf dem Vormarsch. Die brutalen Räuberbanden verschonten niemanden, was die für Recht und Ordnung einstehende französische Regierung mit dem in ihrem Auftrag handelnden Kopfgeldjäger und Chefankläger von Köln, Anton Keil, unterbinden wollte. In dieser Zeit lebte auch die neunzehnjährige Lisbeth in dem Roman 