Ein Phantombild, das alles verändert

Cover von Rheingau-Höllen von Stephan Reinbacher

Eine alte Studienfreundin und ein fataler Auftrag

Mitunter bedient sich die Polizei eines Zeichners, der ein Phantombild eines mutmaßlichen Straftäters erstellt. Die im Wiesbadener Rheingauviertel beheimatete und beim LKA arbeitende Elisa Lowe ist in dem Kriminalroman Rheingau-Höllen eine solche Phantombildzeichnerin.

Eines Tages bekommt sie Besuch von ihrer ehemaligen Studienkollegin Evelin Falter, die sie schon seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Für eine Hochzeit, so bittet sie Evelin, soll sie von dem Bräutigam ein Phantombild erstellen. Während der Bildbearbeitung erfährt Elisa, dass ihre Besucherin im Moment viel Ärger mit dem Vater ihrer Tochter und ihrem Vermieter hat, der die Wohnung teuer sanieren lässt. Auf die mitfühlende Frage von Elisa, ob sie nun obdachlos sei, beruhigt sie Evelin und behauptet, bereits etwas Neues gefunden zu haben. Zur Enttäuschung von Elisa verlässt ihre Studienfreundin sie sofort nach Fertigstellung des Phantombildes mit dem Versprechen, sich bald wieder zu melden.

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Eine Nacht ohne Erinnerung – und eine Wahrheit, die niemand erwartet

Cover von In den Stunden einer Nacht von Federico Axat

Eine Leiche im Wohnzimmer und ein Blackout

John Brenner wüsste nur zu gern, was in den Stunden einer Nacht geschah. Als er auf dem Boden seines Wohnzimmers aufwacht, liegt neben ihm die Leiche einer unbekannten, ihm dennoch vertraut wirkenden Frau, die Waffe seines Vaters sowie eine Flasche Wodka – obwohl John trockener Alkoholiker ist. Jegliche Reanimationsversuche scheitern, und das Schlimmste ist, dass er keinerlei Erinnerung hat. John beschließt, als Erstes die Wodkaflasche zu entsorgen. In den Wäldern von New Hampshire schleudert er sie in einen See und entdeckt zu seiner Überraschung einen Van. Mutig pirscht er sich heran und erblickt im Inneren einen Computer, dessen Bildschirm sein Wohnzimmer zeigt. John rennt zurück zu seinem Haus, doch die Leiche ist verschwunden und die Waffe liegt wieder an ihrem alten Platz.

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Im Schatten alter Schuld – Ida Rabes zweiter Fall

Cover von Alte Schuld von Lea Stein

Erste Spuren im Jahr 1948

Mit dem zweiten Fall ihrer Protagonistin Ida Rabe setzt Lea Stein mit dem Kriminalroman Alte Schuld diese Reihe fort: Ida Rabe empfängt gemeinsam mit ihrer Kollegin Heide Brasch im Jahr 1948 Karen Metzger und Vera Pape in ihrem unfreundlichen Kellerbüro auf der Davidwache in Hamburg. Vera behauptet, dass ein Mann, dem sie zuvor schon auf dem Fischmarkt begegnet ist, plötzlich in ihrer Wohnung stand. Obwohl sie Vera heißt, habe der Unbekannte sie mit Merle angesprochen und gesagt, dass er sie heiraten wolle. Fürs Erste notiert sich Ida alles, muss es jedoch zunächst dabei belassen.

Beim anschließenden Streifgang entdeckt Ida in den Trümmern eine bewusstlos geschlagene Frau, deren Identität es noch zu klären gilt. Dummerweise muss sie sich zunächst um gestohlen gemeldete Kaninchen und Hühner kümmern, was ihr gar nicht gefällt.

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Drei Fälle, ein Rentner – und jede Menge Verwicklungen

Herbert Falke gerät in ein Netz aus Diebstahl, Drohungen und literarischen Spuren

Cover von Falkensturz von Bernd Köstering

Ein gestohlenes Fahrrad und eine unheimliche Todesanzeige

Rentner Herbert Falke, ein ehemaliger Journalist, liest mit seinem besten Freund Gianni Mussner im „Offenbach Kurier“ von einem Handtaschenraub an einer alten Dame, was augenblicklich sein detektivisches Interesse weckt. Bei seinen privaten Recherchen fällt auf, dass der Dieb mit genau dem Fahrrad unterwegs war, das seiner Enkelin Franziska gestohlen wurde. Um den Dieb zu stellen, verzichten Franziska und er trotz Freikarten auf ein wichtiges Spiel der Offenbacher Kickers.

Für Herbert gibt es jedoch noch einen weiteren Fall: Nachdem Alfred Sival wiederholt in seinem Briefkasten eine Todesanzeige mit seinem Namen vorgefunden hat, erhält er dieses Mal eine Anzeige mit einem genauen Todesdatum in zwei Wochen. Da er eine Abneigung gegenüber der Polizei hat, soll Herbert den unbekannten Absender ausfindig machen.

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Gefährliche Spuren im Schnee – ein Fund, der alles ins Rollen bringt

Cover von Ein Winter für Mörder von Friederike Schmöe

Ein Rucksack und eine zerbrochene Freundschaft

Ksenia, die Protagonistin des Kriminalromans Ein Winter für Mörder von Friederike Schmöe, erinnert sich daran, wie sie vor fast zwanzig Jahren gemeinsam mit ihrer damaligen Freundin Heddy beim Spaziergang durch den verschneiten Wald einen Rucksack fand. Schon damals war ihr klar, dass sie ihn – und vor allem seinen Inhalt – nicht hätten an sich nehmen dürfen. Seit diesem Tag ist ihre Freundschaft nicht mehr wie zuvor, auch wenn der Kontakt nie vollständig abbrach.

Als Ksenia Heddy anrufen möchte, kommt keine Verbindung zustande. Ob das mit ihrem Kneipenbesuch vor dreizehn Tagen zusammenhängt, bei dem sie dem Gast Micha von ihrer finanziell schwierigen Lage erzählt hat, weil ihr Reisebüro kaum noch Gewinn abwirft?

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Geheimoperation Gehlen – Ein packender Kriminalroman zwischen Geheimdiensten und dunkler Vergangenheit

Cover von Geheimoperation Gehlen von Mike Steinhausen

Ein Fremdenlegionär im Schatten der Nachkriegszeit

Im Jahr 1955 besitzt der ehemalige Fremdenlegionär Louis Richard zwei Wohnungen in Essen – eine davon dient konspirativen Zwecken. Als er eine junge Frau namens Monika aus den Fängen ihrer brutalen Zuhälter befreit, die er krankenhausreif schlägt, erwartet er Dankbarkeit. Doch Monika reagiert verärgert: Sie weiß, dass ihre Peiniger sich rächen werden.

Tatsächlich wird sie bald Opfer brutaler Übergriffe. Louis beschließt, sie in seiner Wohnung zu beschützen. Kurz darauf erhält er von seinem Mittelsmann einen neuen Auftrag: Er soll den berüchtigten Zuhälter Roland „Mucki“ Kahrmann davon überzeugen, dass der Kokainhandel in der Nordstadt bereits „besetzt“ ist.

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Ein tödlicher Sturz über Gran Canaria – und ein Netz aus Lügen

Cover von Canaria Criminal von Daniel Verano

Ein Journalist wird Zeuge eines fatalen Falls

Daniel Verano hat seinen Kriminalroman Canaria Criminal dort angesiedelt, wo die Deutschen seit Jahrzehnten gerne Urlaub machen. Felix, einer seiner Protagonisten, bewohnt einen Bungalow an der Playa Besudo, unweit der bei Touristen beliebten Playa del Inglés. Der bei „La Vida“ arbeitende deutsche Journalist muss durch ein Fernglas mitansehen, wie der neue Parteichef Francisco Fraude nach einem Fallschirmabsprung ungebremst auf einen Felsen aufschlägt. Sofort telefoniert er mit seiner Arbeitskollegin Candela: Hält sie es für möglich, dass Klimaaktivisten hinter dem Unglück stecken könnten? Immerhin ist Fraude gegen die weitere Zuwanderung von Asylanten und wollte mit dem angekündigten Fallschirmabsprung allen beweisen, was er für sein Land zu tun bereit ist. Aus Sorge vor einem wiedererstarkenden Faschismus haben sich Demonstranten am Flugplatz Aeródromo versammelt, von wo aus Fraude starten wollte, um in den Dünen von Maspalomas zu landen.

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Zwei Leben, zwei Krankheiten – und ein tödliches Netz aus Abhängigkeiten

Cover von Vergänglich von Sabine Fitzek

Theodor von Hausmann: Diagnose, Erbschaft und ein gefährlicher Weg

Sabine Fitzek stellt in ihrem Kriminalroman Vergänglich zwei Einzelschicksale vor. Da ist zum einen der wohlhabende, über siebzigjährige Theodor von Hausmann, dessen Ehefrau sich nach der Scheidung das Leben nahm und der nun mit der deutlich jüngeren Nadja liiert ist, für die vor allem ausgiebiges Shoppen zählt. Als er wegen einer Schwäche im Fuß eine Ärztin konsultiert, kann er kaum glauben, dass sie die Diagnose ALS – amyotrophe Lateralsklerose, eine Erkrankung des motorischen Nervensystems – stellt.

Zu seinen Kindern Valentin und Melanie hat Theodor kein gutes Verhältnis mehr. Gegen den Rat seines Freundes und Notars Frank Möbius verfügt er in seinem Testament, dass sie lediglich ihren Pflichtteil erhalten sollen. Nach einer dreimonatigen Kreuzfahrt verschlechtert sich sein Zustand zunehmend. Er wendet sich an den Heilpraktiker Terbrüggen, der ihm eine Adresse in der Schweiz für Sterbehilfe vermittelt.

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Ein Mord in Triest – und ein Ermittler zwischen Krieg, Geheimnissen und Gefahren

Cover von Die Geister von Triest von Christian Klinger

Ein Verbrechen im Schatten des Jahres 1914

Man schreibt das Jahr 1914: In Sarajevo wird der österreichisch‑ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand gemeinsam mit seiner Ehefrau ermordet, woraufhin Österreich‑Ungarn Serbien den Krieg erklärt.

In dieser angespannten Zeit wird im Kriminalroman Die Geister von Triest Ispettore Gaetano Lamprecht von der Polizeidirektion Triest in das Haus der Olivetta Franciulo gerufen, die von ihren Nachbarn für eine Hexe gehalten wird. Der hinzugerufene Leichenarzt ist überzeugt, dass Olivetta erwürgt wurde, bevor ihr der Täter Wunden in Form von Kreuzen zufügte.

Von einem Mitarbeiter erfährt Lamprecht, dass die Ermordete allein mit ihrer Tochter Flora Franciulo lebte und nie eine Kirche besucht hat.

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Ein Mord, ein Massaker und ein tödliches Spiel – nichts ist, wie es scheint

Cover von Rotkäppchen lügt von Elias Haller

Eine Tote in der Grube und ein Fall, der sofort eskaliert

Als Konrad König, Leiter der Berliner Mordkommission, eine Leiche in einer mitten auf der Straße befindlichen Grube in Augenschein nehmen will, ist seine Kollegin Manja Steinke bereits vor Ort. Erstaunt stellt der Kriminalhauptkommissar fest, dass er die Tote als Margot Schreiner identifizieren kann – eine hartnäckige Journalistin. Unklar bleibt zunächst, ob sie gestürzt ist oder ermordet wurde.

Für Kriminalhauptkommissarin Nora Rothmann bedeutet Schreiners Tod, dass ihre wichtigste Kronzeugin für eine Anhörung zu Korruptionsvorwürfen gegen den pensionierten Polizeipräsidenten Wilhelm Tuchfeldt wegfällt. Ihr Kollege Benjamin Jasser hält die Angelegenheit für zu brisant und begleitet sie nicht zu dem Gespräch.

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