
Ein grausiger Fund unter dem Brandenburger Tor
Die Pietà zeigt den vom Kreuz genommenen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegten Leichnam Jesu. In der bildenden Kunst ist Michelangelos Marmor‑Pietà im Petersdom das bekannteste Werk dieser Art.
Im Thriller von Alex Thomas entdecken Touristen unter dem Brandenburger Tor eine Frau und einen Mann, den sie in ihren Armen hält – beide unbekleidet, mit bronzener Farbe und Blut beschmiert. Als Kriminalkommissarin Annetta Niedlich am Tatort eintrifft, wurde die Frau, die im Gegensatz zum Mann noch lebt, bereits in die Charité gebracht.
Dr. Ralf Lewandowski richtet ihr im Auftrag von Kriminaldirektor Kurt Monsen aus, dass sie dem wegen eines Herzleidens pensionierten, nun aber reaktivierten Polizeihauptkommissar Magnus Böhm assistieren soll. Böhm hatte vor vierzehn Jahren in Rom einen Killer gejagt, der Menschenskulpturen inszenierte – ohne ihn je zu fassen.
weiterlesenEine Pietà aus Fleisch und Blut – und ein Killer, der zurückkehrt
In dem Erlebnispark Weihnachtswunderland gibt es einen von Franziska Fellinger ins Leben gerufenen ganzjährigen Weihnachtsmarkt, der ihr Ein und Alles ist. Ihr Sicherheitschef Poldi, ein ehemaliger Polizist, ärgert sich einmal wieder über den Weihnachtsscherzkeks, der einer Person auf den Rücken den Aufkleber mit den Worten „Weihnachten – nein danke!“ geklebt und zudem den leckeren Punsch von Eleonore, die als Frau Claus arbeitet, mit Chilipulver ungenießbar gemacht hat. Gerade, als Poldi bei ihr steht und zur Beruhigung einen Punsch trinkt, gibt es im Weihnachtswunderland einen lauten Knall. Alle Besucher bringen sich schnellstens in Sicherheit und sind entsetzt angesichts des Christkindes, das nun nur noch ein Plastikhaufen ist. Tim, der Sohn von Franziska, ist der Einzige, der sich darüber freut, dass endlich einmal im Weihnachtswunderland etwas los und dem der ganzjährige Weihnachtstrubel zu viel ist.
Vor den Toren eines zwielichtigen Clubs wird eine Tote aufgefunden, die neben Bargeld und Handy lediglich ein Papierschnipsel der Berliner Humboldt Universität bei sich trug. Deshalb führen die ersten Ermittlungen von Kriminalkommissarin Christine Sudhoff zu Soziologieprofessor Alexander Steinfurt und seine Dozentin Mandy Meister, die sich allerdings seit Jahren nur Zoe nennt. Während der Professor die Tote auf einem Foto als Julia Wiese identifiziert, gibt Zoe vor, sich lediglich an den Namen von einer Klausurkorrektur zu erinnern. In Zoe überschlagen sich unterdessen die Gedanken, zumal sie weiß, dass ihr Freund Paul mit eben dieser Julia ein One-Night-Stand hatte. Sudhoff gegenüber gibt sich Zoe Unwissend, doch von Steinfurt erfährt die Kommissarin, dass die Ermordete Mitglied einer Clique war. Wie sich herausstellt, ist ihr Tod aufgrund des Botulinumtoxins durch Atemversagen eingetreten. 
Kurz nach Mitternacht bietet sich Kommissarin Idun Lind und ihrem von allen nur Calle genannten Kollegen ein entsetzliches Bild: Eva, die Ehefrau von Vidar Vendel, hängt tot an der Decke im Eingangsbereich ihres Hauses Nähe der schwedischen Stadt Boden. Die Spurentechniker finden keine Einbruchspuren, so dass die Ermittler von Mord ausgehen. Während Eva selbst kinderlos war, hat Vidar Tochter Nadja, die Jura studiert, aus erster Ehe mitgebracht. Vor dem Haus fällt Idun und Calle ein Beobachter auf, der ihnen allerdings keinerlei ermittlungsrelevante Hinweise liefern kann. So befragen sie zunächst die Nachbarin Caroline Hofverts, die von einem Suizid aufgrund der zahlreichen Affären ihrer Nachbarin ausgeht. Die ganze Nachbarschaft hätte Bescheid gewusst, was Eva sicher nicht aushalten konnte. Zudem beschreibt sie die Tote als deprimiert und traurig wirkende Frau.
Mit dem Brexit ist das Vereinigte Königreich seit über zwei Jahren nicht mehr Mitglied der EU. Tatsächlich gab es auch schon in Österreich Stimmen für einen Öxit, den Hans-Peter Vertacnik in seinem Kriminalroman Öxit aufgreift: Oberst Radek Kubica von der Mordkommission beim LKA Wien erreicht ein Anruf, in dem ihm ein Überfall auf die Bildungsministerin und ihren nigerianischen Begleiter, der dabei ums Leben kam, mitgeteilt wird. Weiter wird Kubica von einem anonymen Anrufer darüber informiert, dass die Journalistin Lou Sorko ermordet worden sein soll. Als er sie in ihrer Wohnung aufsucht, trifft er auf deren Halbschwester Daniela Dorn. Nachdem er Lou ertränkt in der Badewanne vorfindet, hält er Daniela für die Mörderin.
In den britischen Besatzungszonen gab es ab 1945 weibliche Schutzpolizistinnen, wie sie Lea Stein in ihrem Kriminalroman
Vincent Veih, Kommissariatsleiter der Kripo Düsseldorf, ist mit der somalesischen Inspektionsleiterin Melia Adan liiert, worin ihr gemeinsamer Chef Kriminaldirektor Engel durchaus ein Problem sieht, wenn er bald in Pension geht und die junge Frau seine Nachfolge antreten soll. Doch zunächst wollen die beiden einen Wochenendurlaub in Berlin verbringen und freuen sich auf gemeinsame Stunden. Zu Veihs Ärger klingelt sein Handy: Seine Stellvertreterin Anna Winkler teilt ihm mit, dass Leichenteile in einem beschädigten Müllsack auf einer Baustelle gefunden wurden. Fast zeitgleich erhält Melia einen Anruf von ihrem Vater Andreas Götz: Bundeskanzlerin Ute Frings-Fassbinder erwartet beide umgehend. Bei dem Besuch erklärt sie ihnen, dass sie von ihrem Staatssekretär Tristan Bovert erpresst wird. Neben Zuwanderungsstopp und mehr Kompetenz für den Geheimdienst verlangt er auch eine Privatisierung des Strafvollzugs. Er besitzt Aufzeichnungen ihrer früheren Gesprächstherapie, womit er sie in der Hand hätte. Da Melia ihn aus ihrer Zeit beim Verfassungsschutz kennt, bittet die Kanzlerin sie um ihre Unterstützung.
Als Commissario Lorenzo Medeot in die Questuria di Gorizia, in das Polizeipräsidium von Görzen kommt, meldet ihm sein Kollege Ispettore Tommaso Bearzot den Überfall auf einen Supermarkt. Bei ihrem Eintreffen am Coop-Markt erfahren sie, dass eine Geisel genommen wurde, und Kassierer Nicolo Zaghet ergänzt, dass es sich um zwei vermummte Täter handelt, die mit der Geisel auf und davon sind. Immerhin überreicht ihnen Santino Capello von der Squadra Volante einen USB-Stick mit Aufnahmen des Überfalls, die nach Auswertung zu der Vermutung führen, dass die Geisel mit den Entführern unter einer Decke steckt.
Der Geophysiker Doktor Friedrich Sperber war für eine kanadische Firma im Kongo für den legalen Abbau von Coltanerz beschäftigt, das in sämtlichen Handys und Laptops verbaut ist. Während dieser Zeit ist er von drei barfüßigen Jungen mit einer Machete auf den Rücken geschlagen worden, wodurch er eine zertrümmerte Bandscheibe zurückbehielt. Nur durch Zufall hat er überlebt, weil ihn ein vorbeikommender Konvoi mit Ärzten retten konnte. Zurück in Deutschland freut er sich auf das dreißigjährige Klassentreffen nach dem Abitur in Köln, wo er auch seinen ehemaligen Schulfreund und heute bei der Kripo beschäftigten Herbert Sondermann wiedertrifft. Der bittet ihn, sich unbedingt bei Heinz Müller vom LKA in München zu melden. Schnell wird man sich einig und Sperber wird ein Spezialauftrag übertragen, nachdem ihm Fotos mit Verstümmelungen an einem Schwarzen vorgelegt wurden, die von einer Machete herrühren.