Wenn Vergangenheit, Verlust und erste Liebe zurückkehren

Cover von Just Friends von Haley Pham

Ein Neuanfang, der keiner sein sollte

Nach dem Abschluss ihres Studiums hat Blair Lang eine Zusage für eine Stelle als Unternehmensberaterin in New York. Doch dann erkrankt ihre Großtante Lottie an Lungenkrebs, und Blair nutzt die Möglichkeit, den Arbeitsantritt um einige Monate zu verschieben, um bei ihr zu sein. Schließlich haben Blair und ihre Mutter Lottie viel zu verdanken, die beide damals in ihrer Villa aufnahm, als sie vor dem Vater flohen.

Zurück nach Seabrook – und zurück in ein altes Leben

Während Blair mit dem Auto nach Seabrook in Kalifornien aufbricht, ahnt sie nicht, dass Lotties Erkrankung ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Im Gästehaus ihrer Großtante richtet sie sich für die nächsten Wochen ein.

weiterlesenWenn Vergangenheit, Verlust und erste Liebe zurückkehren

Zwischen Trödel, Erinnerungen und der Suche nach Liebe

Eine Romanbetrachtung zu „Eddie Winston sucht die Liebe“ von Marianne Cronin

Cover von Eddie Winston sucht die Liebe von Marianne Cronin

Ein ungewöhnlicher Rentner und sein Meerschweinchen

Der neunzigjährige Eddie lebt mit seinem Meerschweinchen Puschkin-Spiderman Winston zusammen und arbeitet als ehrenamtlicher Rentner im Trödelladen von Marjie. Diese nimmt Habseligkeiten von Verstorbenen aus städtischen Sozialwohnungen entgegen, die von einem Hausentrümpelungstrupp der Stadtverwaltung Birmingham übergeben werden, oder von Menschen, die sich von Dingen des täglichen Lebens trennen möchten. Eddie jedoch verwahrt heimlich Gegenstände in seiner Kommode, die für die Verstorbenen eine persönliche Bedeutung gehabt haben könnten und sich kaum verkaufen ließen.

Begegnung mit Bella und ein erster Kuss

Eines Tages spricht Eddie eine Frau im Laden an, die ihm bereits mehrfach durch ihre auffälligen pinkfarbenen Haare aufgefallen ist. Ihr Namensschild weist sie als Bella aus.

weiterlesenZwischen Trödel, Erinnerungen und der Suche nach Liebe

Tage wie Salzwasser – Ein bewegendes Mosaik aus Verlust, Freundschaft und Selbstfindung

Cover von Tage wie Salzwasser von Sita Maria Frey

Ein Schicksalsschlag am Bahnsteig

Die 34-jährige Mathematikerin Atlanta Langenbeck wartet am Bahnhof auf Malte, den Vater ihres ungeborenen Kindes, der in München lebt. Doch während der ICE einrollt, erhält sie einen Anruf von der Polizei: Malte wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Es soll sich eindeutig um Suizid handeln – ein Abschiedsbrief fehlt. Für Atlanta bricht die Welt zusammen. Ihre Gynäkologin teilt ihr mit, dass ein Schwangerschaftsabbruch in der 19. Woche nicht mehr möglich ist. Auf dem Heimweg kollidiert sie mit dem Fahrrad von Enza Salino, einer Fahrradhändlerin aus Bad Vilbel. Zwischen den beiden Frauen entsteht schnell eine unerwartete Freundschaft.

Spuren eines rätselhaften Lebens

Beim Ausmisten von Maltes Habseligkeiten entdeckt Atlanta ein Notizheft mit vier Namen und Adressen: Aki aus Freiburg, Sébastien aus Marseille, Antonio aus Barcelona sowie Isabella aus Noto, einer Stadt auf Sizilien nahe Catania.

weiterlesenTage wie Salzwasser – Ein bewegendes Mosaik aus Verlust, Freundschaft und Selbstfindung

Flucht, Verlust und ein Erbe aus Schmerz: Eine Familiengeschichte, die nachhallt

Cover von Bis ans Meer von Peggy Patzschke

Der jähe Aufbruch: Januar 1945 in Brieg

Während ihr Ehemann Karl Puchalla an der Front ist, hämmert eines Abends im Januar 1945 plötzlich der Blockwart im schlesischen Brieg an Friedas Haustür: Auf Befehl des Gauleiters haben sich am nächsten Morgen um fünf Uhr alle mit maximal zwei Gepäckstücken zur Evakuierung bereitzuhalten. In größter Eile vergräbt Frieda Wertsachen im Garten und lockt ihre kleine Tochter Erika mit dem Versprechen, nach Wünschelburg zu Onkel Walter und Tante Charlotte zu fahren.

Die erste Enttäuschung folgt sofort: Der letzte Bus zum Fliegerhorst ist ohne sie abgefahren. Gemeinsam mit Hunderten Vertriebenen marschieren Frieda, Erika und Sohn Horst bei minus 30 Grad über die Dörfer, immer auf der Flucht vor den Kanoneneinschlägen der Roten Armee. Ihnen bleiben die Anblicke erschöpft Zusammengebrochener, die nicht mehr aufstehen, von Toten, die bis auf die Unterwäsche entkleidet wurden, und die fürchterlichen Schreie Verletzter oder Niedergetrampelter nicht erspart.

weiterlesenFlucht, Verlust und ein Erbe aus Schmerz: Eine Familiengeschichte, die nachhallt

Verbotene Freundschaft, wachsender Hass – und ein Unglück, das niemand aufhalten kann

Cover von Wen liebst du, wenn ich tot bin? von C. J. Flood

Ein Sommer auf der Silverweed‑Farm und eine Begegnung, die alles verändert

C. J. Flood nimmt sich in ihrem Jugendroman Wen liebst du, wenn ich tot bin? einem heiklen Thema an, denn es geht um den Tod eines jungen Menschen. Schon im Prolog wird das spätere Geschehen vorweggenommen: Ein Fünfzehnjähriger liegt im Grab.

Die dreizehnjährige Iris lebt mit ihrem Vater und ihrem fünfzehnjährigen Bruder Sam auf der Silverweed‑Farm im englischen Ashbourne, nachdem ihre Mutter sich vor drei Monaten auf unbestimmte Zeit zur Selbstverwirklichung verabschiedet hat.

Während Iris’ Vater voller Abneigung zur Kenntnis nimmt, dass sich Zigeuner auf der Pferdekoppel niedergelassen haben, ist Iris neugierig. Sie beobachtet einen Jungen, der kaum älter ist als sie, folgt ihm und freundet sich mit Trick an, der irischer Abstammung ist und die Ansässigen „Gadschos“ nennt.

weiterlesenVerbotene Freundschaft, wachsender Hass – und ein Unglück, das niemand aufhalten kann