
Ein Rucksack und eine zerbrochene Freundschaft
Ksenia, die Protagonistin des Kriminalromans Ein Winter für Mörder von Friederike Schmöe, erinnert sich daran, wie sie vor fast zwanzig Jahren gemeinsam mit ihrer damaligen Freundin Heddy beim Spaziergang durch den verschneiten Wald einen Rucksack fand. Schon damals war ihr klar, dass sie ihn – und vor allem seinen Inhalt – nicht hätten an sich nehmen dürfen. Seit diesem Tag ist ihre Freundschaft nicht mehr wie zuvor, auch wenn der Kontakt nie vollständig abbrach.
Als Ksenia Heddy anrufen möchte, kommt keine Verbindung zustande. Ob das mit ihrem Kneipenbesuch vor dreizehn Tagen zusammenhängt, bei dem sie dem Gast Micha von ihrer finanziell schwierigen Lage erzählt hat, weil ihr Reisebüro kaum noch Gewinn abwirft?
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