Zwischen Staunen und Zweifel – Eine Lebensreise voller Brüche und Botschaften

Cover von Nichts weiter - staunen, träumen, sterben von Lea L.

Kindheit, Krankheit und die erste „außerkörperliche Erfahrung“

Lea L. schildert in ihrem Buch Nichts weiter – staunen, träumen, sterben* eindrücklich ihre frühen Erinnerungen an die Großeltern und eine Operation am kranken Auge. Während der Narkose erlebt sie sich selbst wie von außen – eine Erfahrung, deren Bedeutung sie erst später einordnen konnte. Als „Anschauungsobjekt“ für interessierte Studenten eingesetzt, wandte sie sich zunehmend Astrologie und Horoskopen zu und kam zu dem Schluss, dass deren Anhänger „keine abgehobenen Spinner“ seien.

Verlust, Krankheit und der Weg zur Meditation

Ausführlich beschreibt die Autorin den Tod ihrer Großmutter und die Beerdigung. Eine geplante Flugreise mit ihrem Freund musste sie abbrechen, da sie wegen eines erhöhten Augeninnendrucks – verursacht durch ein Glaukom – stationär behandelt wurde.

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Mein Leben am Strand – Stefan Maiwalds Hommage an Grado

Eine autobiografische Reise durch Jahreszeiten, Tourismus und Persönliches

Cover von Mein Leben am Strand von Stefan Maiwald

Grado – Eine Insel mit Geschichte und Charakter

Stefan Maiwald lebt auf der 7.600 Einwohner zählenden Insel Grado, idyllisch gelegen zwischen Venedig und Triest in der Adria und über einen künstlich aufgeschütteten Autodamm erreichbar. Bereits 1954 zählte man dort zwei Millionen deutsche Urlauber – der Massentourismus hatte Einzug gehalten.

Während der „Alte Strand“ durch die Gezeiten stetig wächst, wird der Hauptstrand jährlich im November vom Hochwasser angegriffen. Um dem Sandverlust entgegenzuwirken, wird der fehlende Sand durch Abbaggerungen am Alten Strand ersetzt. Ein besonders eindrückliches Beispiel: Nach dem Hochwasser 2023 mussten 2.700 LKW-Ladungen Sand aufgebracht werden. Stolz sind die Gradeser außerdem auf die inzwischen 36-fache Auszeichnung mit der Blauen Flagge.

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Zwischen Himmel und Absturz – Ein Leben über den Wolken

Cover von Hoitage von Béatrice Thal

Anfänge einer außergewöhnlichen Laufbahn

Alexander und Béatrice Thal waren von 1969 bis 2001 für die Fluglinie Swissair tätig, was die Autorin in ihrem autobiografischen Roman Hoitage verarbeitet hat. So erinnert sich ihre dreiundzwanzigjährige Protagonistin Marlis an ihren vor über dreißig Jahren gestarteten ersten Flug als fliegende Krankenschwester, als „Flying Nurse“. Zu ihren Aufgaben zählten das Wickeln und Füttern von Babys – in einem Fall waren es sogar zwei Gorilla-Babys. Einmal musste ein nach einem Autounfall verletzter Mann versorgt werden, wobei zu allem Überfluss noch ein zweites Triebwerk auszufallen drohte. Bei einem anderen Flug sollten vier aus einem indischen Waisenhaus stammende Babys in Europa neuen Eltern übergeben werden. Doch für die offensichtlich unterernährten Kinder gab es keine Babymilch an Bord, und beim Baden im Handwaschbecken des Flugzeugs zeigten sich „offene Hautstellen am Gesäß“, was die mittlerweile routinierte Flying Nurse zum sofortigen Handeln zwang.

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