Schweben im Moor der Erinnerungen – Kur, Internat und Geschichte im Wechselspiel

Cover von Schweben im Moor der Erinnerungen von Franz-Josef Schulte

Ein Kuraufenthalt mit unerwarteten Begegnungen

Für Franz-Josef Schulte machten seine Rückenprobleme eine Kur erforderlich. Bevor es für drei Wochen nach Bad Doberan in eine für ihre Moorbäder berühmte Kurklinik gehen sollte, musste er zunächst zum PCR-Test in eine Corona-Teststation in Berlin. Sein Zimmer erinnerte ihn sofort an seinen Aufenthalt als Schüler in einem streng katholischen Internat in Kleve. Wenn er keine Moorbäder nahm, wanderte er durch die mecklenburgischen Wälder. Eines Tages gesellte sich zu seinem Tischnachbarn Norbert, einem afghanischen Veteran im Rollstuhl, noch der Geigenvirtuose Lothar. Die Überlegung, Ella den Abbruch der Kur zu eröffnen, geriet dadurch in den Hintergrund.

Die Idee eines gemeinsamen Buches

Wie Schulte im Epilog seines autobiografischen Romans Schweben im Moor der Erinnerungen* erklärt, entwickelte er mit Lothar die Idee, ihre gemeinsame Geschichte aufzuschreiben.

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Mein Leben am Strand – Stefan Maiwalds Hommage an Grado

Eine autobiografische Reise durch Jahreszeiten, Tourismus und Persönliches

Cover von Mein Leben am Strand von Stefan Maiwald

Grado – Eine Insel mit Geschichte und Charakter

Stefan Maiwald lebt auf der 7.600 Einwohner zählenden Insel Grado, idyllisch gelegen zwischen Venedig und Triest in der Adria und über einen künstlich aufgeschütteten Autodamm erreichbar. Bereits 1954 zählte man dort zwei Millionen deutsche Urlauber – der Massentourismus hatte Einzug gehalten.

Während der „Alte Strand“ durch die Gezeiten stetig wächst, wird der Hauptstrand jährlich im November vom Hochwasser angegriffen. Um dem Sandverlust entgegenzuwirken, wird der fehlende Sand durch Abbaggerungen am Alten Strand ersetzt. Ein besonders eindrückliches Beispiel: Nach dem Hochwasser 2023 mussten 2.700 LKW-Ladungen Sand aufgebracht werden. Stolz sind die Gradeser außerdem auf die inzwischen 36-fache Auszeichnung mit der Blauen Flagge.

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Zwischen Himmel und Absturz – Ein Leben über den Wolken

Cover von Hoitage von Béatrice Thal

Anfänge einer außergewöhnlichen Laufbahn

Alexander und Béatrice Thal waren von 1969 bis 2001 für die Fluglinie Swissair tätig, was die Autorin in ihrem autobiografischen Roman Hoitage* verarbeitet hat. So erinnert sich ihre dreiundzwanzigjährige Protagonistin Marlis an ihren vor über dreißig Jahren gestarteten ersten Flug als fliegende Krankenschwester, als „Flying Nurse“. Zu ihren Aufgaben zählten das Wickeln und Füttern von Babys – in einem Fall waren es sogar zwei Gorilla-Babys. Einmal musste ein nach einem Autounfall verletzter Mann versorgt werden, wobei zu allem Überfluss noch ein zweites Triebwerk auszufallen drohte. Bei einem anderen Flug sollten vier aus einem indischen Waisenhaus stammende Babys in Europa neuen Eltern übergeben werden. Doch für die offensichtlich unterernährten Kinder gab es keine Babymilch an Bord, und beim Baden im Handwaschbecken des Flugzeugs zeigten sich „offene Hautstellen am Gesäß“, was die mittlerweile routinierte Flying Nurse zum sofortigen Handeln zwang.

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Vom Gletscherabsturz bis zum Mount Everest: Ein Leben ohne Grenzen

Buchcover: Abenteuer Unlimited von Helmut LinzbichlerHelmut Linzbichler schildert in seinem autobiografischen Buch Abenteuer Unlimited* die Stationen seiner sportlichen Laufbahn. Ein Unfall beendet seine Karriere als Leichtathlet abrupt, doch schon bald begeistert er sich für das Bergsteigen und Klettern. Jahrelang führt ihn sein Freiheitsdrang kreuz und quer durch Europa. Er wagt sich an den Nanga Parbat und nach einer gescheiterten Expedition packt ihn das Lauffieber.

Bei einem Lauf von Los Angeles bis New York durchquert er vier Zeitzonen und übertrifft das noch mit dem nur 530 Kilometer langen Nord-Süd-Weitwanderweg von Niederösterreich bis in die Steiermark, bei dem allerdings 16.000 Höhenmeter überwunden werden müssen. Vor ihm hat das noch niemand gewagt!

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Zwischen Terror und Frieden: Die bewegende Lebensgeschichte von Zak Ebrahim

Buchcover: Der Sohn des Terroristen von Zak Ebrahim und Jeff Giles

Herkunft und familiärer Hintergrund

Zak Ebrahim wurde 1983 in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Er ist der Sohn eines ägyptischen Ingenieurs und einer amerikanischen Lehrerin, die zum Islam konvertierte. Sein Vater, El-Sayyid Nosair, verübte am 5. November 1990 ein Attentat auf den Rabbi Meir Kahane und war später aus dem Gefängnis heraus an der Planung des ersten Bombenanschlags auf das World Trade Center beteiligt. Die Autobiografie Der Sohn des Terroristen* entstand unter Mitwirkung des Journalisten Jeff Giles und basiert auf einem Vortrag, den Zak Ebrahim 2014 auf einer TED-Konferenz hielt.

Die Nacht des Attentats

Als Zak sieben Jahre alt ist, wird er um elf Uhr abends von seiner Mutter geweckt – angeblich habe es einen Unfall gegeben. In letzter Zeit bleibt sein Vater oft bis spät in die Nacht in der Moschee in Jersey City.

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