
Märchenhafte Inspiration trifft auf Historie
Jane Nickersons Jugendroman So wie Kupfer und Gold* ist inspiriert vom düsteren Märchen Blaubart*, das ursprünglich 1697 von Charles Perrault verfasst und später von den Brüdern Grimm adaptiert wurde. Nickerson verlegt ihre Version in die Zeit kurz vor dem amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865), eine Epoche, die durch die Abschaffung der Sklaverei geprägt wurde.
Ein Umzug in eine andere Welt: Sophias Reise nach Mississippi
Nach dem Tod ihres Vaters wird die 17-jährige Sophia unter die Vormundschaft ihres Patenonkels Monsieur Bernard de Cressac gestellt. Im Frühjahr 1855 zieht sie von Boston in das prächtige Anwesen Wyndriven Abbey in Mississippi.
Das Detektivbüro „LasseMaja“ hat einen neuen Auftrag: Sie müssen das Rätsel um „Das Cafégeheimnis“ lösen, bei dem es um einen Ladendiebstahl geht. In dem kleinen schwedischen Ort Valleby ist das Café Marsaan von Besitzer Steve in diesem Jahr bereits zwei Mal überfallen worden. Auffällig daran ist, dass die Überfälle immer nur dann passiert sind, wenn viel Geld in der Kasse war. Schnell kommen der Polizeiinspektor sowie auch Lasse und Maja zu dem Ergebnis, dass ein Mitarbeiter des Cafés dem Räuber einen Hinweis geben muss. Bei ihren Recherchen stellen sie fest, dass jeder der Beschäftigten ein Motiv hätte, mit dem Räuber gemeinsame Sache zu machen: Ulla möchte sich selbstständig machen, ihre Tochter Sara will auf eigenen Füßen stehen und Dino braucht Geld für seine kranke Mutter. Sie stellen dem Räuber eine Falle um ihn auf frischer Tat zu ertappen.
In Deutschland herrscht Krieg, weil unser Land nicht mehr der Europäischen Union angehören will. Demokratie ist zum Fremdwort geworden. An ihre Stelle ist eine Diktatur getreten. Hunger und Kälte setzen den Menschen zu und wenn sie Trinkwasser in Eimern heranschaffen, müssen sie sich vor Heckenschützen in Acht nehmen. Die Gleichschaltungspolizei verhaftet Freunde und Nachbarn.

Ella besucht in Finnland eine zweite Schulklasse. Da von der Gemeinde einige Schulen geschlossen werden sollen, müssen alle Lehrer eine Erklärung ans Schulamt schreiben. Dummerweise verwechselt ihr Lehrer seinen Brief mit einem Aufsatz von Ella, der vom letzten Schulausflug zum Zoo handelt. In der Konsequenz führt das zu ungeahnten Verwicklungen und die Verantwortlichen im Schulamt glauben, dass sie die Schüler vor ihrem Lehrer schützen müssen. So muss Ella mit ihren Mitschülern Hanna, Tiina, Timo, Rambo, Mika und Pekka von nun an eine „Monsterschule“ besuchen, die viel zu groß und unübersichtlich ist.
Die Sommerferien ziehen sich hin, es ist heiß und dem elfjährigen Felix sowie den beiden zehnjährigen Mädchen Mia und Corinna ist langweilig. Am Bahndamm zündeln sie mit Feuer und plötzlich greifen die Flammen um sich. Vergeblich versuchen sie, das Feuer mit den Füßen auszutreten und unter Kontrolle zu bringen, was Fräulein Fontana beobachtet und so werden sie zwei Tage später in der Zeitung als die Helden gefeiert.
Für die Buchreihe „Erst ich ein Stück, dann du“ hat Bettina Obrecht ein Kinderbuch über „Delfine“ geschrieben. Darin fährt Marvin mit seinen Eltern auf eine italienische Insel im Mittelmeer und ist ganz unglücklich, weil sein älterer Bruder Till nicht mit ihnen fahren wollte. Das ändert sich schlagartig, als er Pauline trifft, die ihre Ferien immer in dem Küstenort bei ihren Großeltern verbringt. Pauline kennt nämlich eine Bucht, in der ein Delfin einen Hund zum Spielkameraden hat. Marvin will das erst gar nicht glauben, doch kann er sich bei einem Besuch an einer traumhaft schönen Bucht davon überzeugen, wie der Hund zu dem Delfin ins Wasser stürmt und sie gemeinsam schwimmen.
Edeet Ravel hat in dem Jugendroman „Du liebst mich nicht“ einen Entführungsfall beschrieben, der sich über vier lange Monate hinzog: Die 17-jährige Chloe Mills fliegt mit ihrer Freundin Angie von Washington nach Athen. Als sie alleine den Nemesis-Tempel besichtigen will, wird sie plötzlich in ein Auto gezerrt. Ein Mann erklärt ihr, dass sie als Geisel für einen Häftling dienen soll. Ein Flugzeug bringt sie in ein unbekanntes Land und Chloe macht sich Gedanken darüber, ob man sie verkaufen oder einem perversen Milliardär als Sexsklavin überlassen will. Nach einer Weiterfahrt in einem Auto wird sie in eine Lagerhalle zu Kakerlaken gesperrt, doch zu ihrer Überraschung erstaunlich gut mit Lebensmitteln und Getränken versorgt. Chloe schreibt vergeblich Hilferufe auf Blätter, die sie unter die Tür nach draußen schiebt und vergeht vor Heimweh nach ihrer Mutter.