
Eine Begegnung, die Geschichte schreibt
Wahrscheinlich ist es unmöglich, die Anzahl der heute weltweit fahrenden Autos auch nur annähernd zu beziffern. Umso erstaunlicher ist es, sich vorzustellen, dass noch vor rund eineinhalb Jahrhunderten kaum jemand an ein Fahrzeug glaubte, das sich ohne Pferde fortbewegen könnte.
Bis auf den Ingenieur Carl Benz, der in Alexander Schwarz’ Roman Bertha Benz und die Straße der Träume der vierzehnjährigen Bertha Ringer im Jahr 1863 erstmals in Pforzheim begegnet. Sie staunt über den jungen Mann, der zwischen zwei Rädern auf einem „hölzernen Apparat“ strampelt. Sechs Jahre später treffen sie sich bei einem Familienausflug wieder – und Bertha weiß beim Blick in seine Augen sofort, dass sie ihn heiraten möchte. Geduldig erzählt Carl von seinem Veloziped und seinem Traum, einen selbstfahrenden Apparat zu bauen, der ohne Pferde auskommt.
