Ein Todesfall mit Fragezeichen

Wie eine Putzfrau wider Willen zur Ermittlerin wird

Cover von Haja oder Hanoi? - Wehrles Detektivmobil von Lili Lemberg

Ein unerwartetes Erbe und ein noch unerwarteter Verdacht

Ilse Behring lebt in einer Senioren‑WG mit Helga Schuh, dem dementen Herbert Würfel sowie dem Ehepaar Lotte und Egon Laible. Vermieterin ist Anke Zähringer. Eines Tages erhält die geschiedene Nikola Wehrle von Anke einen Anruf: Ihre Tante Ilse sei in der Nacht an einem Schlaganfall verstorben.

Auf der Beerdigung überreicht Anke ihr einen Umschlag, in dem Ilse ihr einen nostalgischen VW‑Bus und eine kleine Geldsumme vermacht hat. Spontan kündigt Nikola ihre Stelle als Putzfrau bei der Polizei und plant eine Ausbildung zur Detektivin – frei, mobil und unabhängig.

Doch an ihrem letzten Arbeitstag klingelt das Telefon. Helga Schuh, die beste Freundin der Verstorbenen, hält Nikola für eine angehende Kriminalkommissarin und berichtet von Unstimmigkeiten rund um Ilses Tod. Nikola solle sofort nach Bad Dürrheim kommen – und mit niemandem darüber sprechen.

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Otto Leege – Der Pionier des Naturschutzes auf Memmert

Cover von Memmertsand von Hardy Pundt

Vom Schüler zum Lehrer: Otto Leege und sein früher Werdegang

Im Alter von rund sechzig Jahren erzählt der 1862 in Uelsen geborene Volksschullehrer Otto Leege, inzwischen in zweiter Ehe mit Engeline verheiratet und zum achten Mal Vater, seinen Schülern von seinem bewegten Leben. Seine botanisch versierte Mutter weckte früh seinen Wissensdurst. Als die Frage nach der beruflichen Zukunft aufkam, unterstützte ihn sein Lehrer mit dem Vorschlag, die Laufbahn eines Schulmeisters einzuschlagen.

Während seiner Ausbildung in Aurich erkundete Otto neugierig die Natur und lernte von seinen Weggefährten. Früh begann er, seine Beobachtungen in einem Tagebuch festzuhalten. Bei einem Ausflug nach Norderney faszinierte ihn die einzigartige Pflanzen- und Vogelwelt so sehr, dass er am liebsten dort geblieben wäre.

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Buchrezension: Letztes Kapitel Hannover von Claudia Rimkus

Ein Krimi voller Rätsel, Lokalkolorit und ungewöhnlicher Ermittler

Cover von Letztes Kapitel Hannover von Claudia Rimkus

Ein Mord beim Krimifestival in Hannover

Im Hotelzimmer wird die Leiche des erfolgreichen Krimiautors Erpo Tennstedt aus Hildesheim entdeckt. Tennstedt war bereits für das Krimifestival in Hannover angereist, als ihn sein Schicksal ereilte. Auf seinem Nachttisch liegt ein Zettel mit der mysteriösen Nachricht: „Tod dem König“. Dieser Fund stellt Hauptkommissar Hannes Bremer, seine Kollegin Pia Wagner und die ehemalige Kriminalarchivarin Charlotte Stern vor ein Rätsel.

Charlotte vermutet, dass der Täter – der seinem Opfer die Kehle durchschnitten hat – den Mord aus einem bekannten Tennstedt-Romane kopiert haben könnte. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem renommierten forensischen Psychologen Prof. Philipp Thaler, geht sie von weiteren Morden aus. Beide leben in einer ungewöhnlichen Senioren-WG, deren Mitglieder bald selbst ins Zentrum des Geschehens rücken.

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Flucht, Verrat und gefährliche Wahrheiten – ein Netz aus Lügen zieht sich zu

Cover von Wie du es willst! von Isabella Anders

Ein Anruf, der alles zerstört

Laura Lumatti erhält von ihrem ehemaligen Auftraggeber Sebastian Distler einen Anruf über Schwarzgeldgeschäfte und Schmuggel. Er weist sie an, in ihren Mülleimer zu schauen. Dort findet sie einen Revolver und eine große Menge Geld. Beides stamme angeblich aus der Firma, und sie solle sofort fliehen, da sie unter Mordverdacht stehe.

Als Laura sieht, wie die Polizei vor ihrem Haus vorfährt, verlässt sie panisch durch den Hintereingang ihre Wohnung. Ohne Papiere und nur mit etwas Bargeld flieht sie mit dem Zug von Nürnberg nach Stuttgart – zu ihrem Ex‑Freund Sven De Luca, den sie vor Jahren verlassen hat.

Sven, Anton und ein riskanter Plan

Sven ist überrascht, als Laura plötzlich vor ihm steht und um Hilfe bittet. Sie werde wegen Mordes gesucht, sei aber unschuldig.

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Ein Brand, ein Skandal – und ein düsteres Geheimnis im alten Darmstadt

Cover von Das Darmstädter Mörderliebchen von Ella Theiss

Eine Residenzstadt voller Intrigen

Nach der Verleihung der Stadtrechte wurde Darmstadt im Jahr 1330 zur Residenzstadt der Landgrafen und Großherzöge von Hessen und blieb bis 1945 hessische Hauptstadt.

Ella Theiss zeichnet in ihrem Kriminalroman Das Darmstädter Mörderliebchen einen wahren Fall nach: Gräfin Emilie von Görlitz kam bei einem Brand ums Leben. Während der Löscharbeiten begegnet der Jurastudent Alexander Büchner einem Mann, der sich Paul Mink nennt – jemand, den Alexander von früher zu kennen glaubt. Mink bestreitet dies jedoch. Vom Geheimdienst gezwungen, als Lockspitzel zu arbeiten, tritt er später unter dem Namen Peter Ennig auf – mit langem Haar und Vollbart kaum wiederzuerkennen.

Christina Born zwischen Angst, Liebe und gesellschaftlichem Druck

Vor den Flammen bangt die Magd Christina Born um ihren Verlobten Johann Stauf, Kammerdiener im Hause von Görlitz. Er könnte sich noch im brennenden Gebäude befinden.

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Ein Leichenfund am Neusiedlersee – und eine Journalistin zwischen Recherche und Gefahr

Cover von Neusiedler Tod von Bernadette Németh

Kündigung, Neuanfang und ein schrecklicher Fund

Laura Reiter, die als Journalistin für eine medizinische Fachzeitschrift in Wien arbeitet, erhält überraschend eine Kündigung und entschließt sich, einen Reiseführer über das Burgenland zu schreiben. Da ihre ehemalige Freundin Ariane Breyer in Fertőrákos ein Haus direkt am Neusiedlersee besitzt, kann Laura vorübergehend bei ihr wohnen.

Während sie einen Vogel im Schilf beobachtet, fällt ihr ein stinkender Geruch auf. Sie geht dem nach und entdeckt Teile einer Leiche. Laura benachrichtigt die ungarische Polizei, die wiederum die Kollegen aus Österreich alarmiert, da der Fundort direkt an der österreichisch‑ungarischen Grenze liegt. Die Kommissare Herbert Wasser und Robert Riedl nehmen Laura für ihre Aussage mit zur Polizeiinspektion in Apetlon.

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Drei Fälle, ein Rentner – und jede Menge Verwicklungen

Herbert Falke gerät in ein Netz aus Diebstahl, Drohungen und literarischen Spuren

Cover von Falkensturz von Bernd Köstering

Ein gestohlenes Fahrrad und eine unheimliche Todesanzeige

Rentner Herbert Falke, ein ehemaliger Journalist, liest mit seinem besten Freund Gianni Mussner im „Offenbach Kurier“ von einem Handtaschenraub an einer alten Dame, was augenblicklich sein detektivisches Interesse weckt. Bei seinen privaten Recherchen fällt auf, dass der Dieb mit genau dem Fahrrad unterwegs war, das seiner Enkelin Franziska gestohlen wurde. Um den Dieb zu stellen, verzichten Franziska und er trotz Freikarten auf ein wichtiges Spiel der Offenbacher Kickers.

Für Herbert gibt es jedoch noch einen weiteren Fall: Nachdem Alfred Sival wiederholt in seinem Briefkasten eine Todesanzeige mit seinem Namen vorgefunden hat, erhält er dieses Mal eine Anzeige mit einem genauen Todesdatum in zwei Wochen. Da er eine Abneigung gegenüber der Polizei hat, soll Herbert den unbekannten Absender ausfindig machen.

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Kornblumenzeit – Eine Familiengeschichte zwischen Glück, Krieg und Flucht

Cover von Kornblumenzeit von Simona Wernicke

Ein Leben in Ostpreußen vor dem Sturm

Nach den Erinnerungen ihres Vaters hat Simona Wernicke den Roman Kornblumenzeit geschrieben – eine ostpreußische Familiengeschichte nach wahren Begebenheiten. Käthe lebt 1928 mit ihren Geschwistern und den Eltern Hugo und Anna Weiß, Besitzern des Dorfkrugs in Koschainen, ein glückliches Leben. Als sie Carl Kühnapfel zum Pfingstfest nach fünf Jahren wiedersieht, verlieben sich beide sofort ineinander. Da Carl die Bäckerei seines Vaters in Locken übernehmen und zuvor die Meisterschule in Berlin abschließen will, sehen sie sich während der Verlobungszeit nur selten. Schließlich läuten die Hochzeitsglocken, und das junge Paar freut sich über die Geburt des ersten Sohnes Heinz.

Die Nationalsozialisten gewinnen an Einfluss, und Käthe sorgt sich um ihre jüdische Freundin Esther, deren Mann auswandern möchte – was sie jedoch ablehnt. Nach Doris wird im Januar 1935 Rudolf geboren. Der jungen Familie, die Land und Vieh besitzt, geht es gut; sie können sich sogar ein Auto leisten. 1936 kommt Werner zur Welt, gefolgt von Martin.

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Gefährliche Spuren im Schnee – ein Fund, der alles ins Rollen bringt

Cover von Ein Winter für Mörder von Friederike Schmöe

Ein Rucksack und eine zerbrochene Freundschaft

Ksenia, die Protagonistin des Kriminalromans Ein Winter für Mörder von Friederike Schmöe, erinnert sich daran, wie sie vor fast zwanzig Jahren gemeinsam mit ihrer damaligen Freundin Heddy beim Spaziergang durch den verschneiten Wald einen Rucksack fand. Schon damals war ihr klar, dass sie ihn – und vor allem seinen Inhalt – nicht hätten an sich nehmen dürfen. Seit diesem Tag ist ihre Freundschaft nicht mehr wie zuvor, auch wenn der Kontakt nie vollständig abbrach.

Als Ksenia Heddy anrufen möchte, kommt keine Verbindung zustande. Ob das mit ihrem Kneipenbesuch vor dreizehn Tagen zusammenhängt, bei dem sie dem Gast Micha von ihrer finanziell schwierigen Lage erzählt hat, weil ihr Reisebüro kaum noch Gewinn abwirft?

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Geheimoperation Gehlen – Ein packender Kriminalroman zwischen Geheimdiensten und dunkler Vergangenheit

Cover von Geheimoperation Gehlen von Mike Steinhausen

Ein Fremdenlegionär im Schatten der Nachkriegszeit

Im Jahr 1955 besitzt der ehemalige Fremdenlegionär Louis Richard zwei Wohnungen in Essen – eine davon dient konspirativen Zwecken. Als er eine junge Frau namens Monika aus den Fängen ihrer brutalen Zuhälter befreit, die er krankenhausreif schlägt, erwartet er Dankbarkeit. Doch Monika reagiert verärgert: Sie weiß, dass ihre Peiniger sich rächen werden.

Tatsächlich wird sie bald Opfer brutaler Übergriffe. Louis beschließt, sie in seiner Wohnung zu beschützen. Kurz darauf erhält er von seinem Mittelsmann einen neuen Auftrag: Er soll den berüchtigten Zuhälter Roland „Mucki“ Kahrmann davon überzeugen, dass der Kokainhandel in der Nordstadt bereits „besetzt“ ist.

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