Der Weihnachtsmann höchstpersönlich betätigt sich in dem Kinderbuch Drei Freunde warten auf Weihnachten* von Henrike Wilson als Frau Holle. Um in seinem Häuschen, in dem er mit dem kleinen Fuchs wohnt, einen Tannenbaum aufstellen zu können, begibt er sich in den Wald, in dem er sich allerdings verläuft. Zum Glück kennt das um Hilfe gebetene Eichhörnchen den Weg! Zu Hause wollen der kleine Fuchs und das Eichhörnchen einen Adventskranz binden, verlieren jedoch schnell die Lust an der Fertigstellung. Schließlich muss für den neuen Gast, der schwer zufriedenzustellen ist, auch noch ein Schlafplatz gefunden werden.
Während fleißig Lebkuchen gebacken werden, klingelt der Nikolaus an der Tür und hält den Weihnachtmann auf, was zur Folge hat, dass alle Lebkuchen verbrennen. Zur Freude aller sind Äpfel im Haus, aus denen der Nikolaus leckere Bratäpfel bereitet.
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Madina, die mit ihrer Mutter, Großmutter, Tante Amina und ihrem Bruder Rami zusammenlebt, vermisst ihren Vater Eli, den wie sein Bruder Miro ein unbestimmtes Schicksal ereilte. Sie erinnert sich, dass sie ihm assistierte, während er heimlich im Keller auf dem Küchentisch operiert hat, bevor die Familie eines nachts nur mit Rucksäcken ausgerüstet überstürzt zur Flucht aufbrechen musste. Damals, als sie ihr wochenlanger Weg zu Fuß „durch Wälder, Schluchten, Bäche“, ohne Socken und mit Blasen an den Füßen führte. Die Großmutter verlor alles, ihr Haus, den Garten, ihre Hühner und jetzt auch noch die Söhne Eli und Miro. Bevor Madina an der Seite ihrer neuen Freundin Laura ein glückliches Leben führen und mit ihr eine Reise nach Italien machen konnte, kam sie in einer Flüchtlingsunterkunft unter.
Der siebenjährige Theo, sein sechsjähriger Bruder Tom und seine erst dreijährige Schwester Lotti sind in dem Spiel mal Desperados, Ritter, Superhelden oder Detektive, wobei Theo der beste Spurensucher ist. Den drei Kindern war es noch nie so langweilig wie dieser Tage bei der unerträglichen Hitze. Endlich hören sie ein Auto in ihrer kleinen Gasse, das sie durch den Zaun mit der kleinen roten Wasserspritze von Lasso-Lotte, wie sie im Spiel heißt, bespritzen. Dem Besitzer, einem Mann mit glänzenden schwarzen Schuhen, gefällt das gar nicht, und er beschwert sich wütend bei der Mutter der Kinder. Auf seine Forderung, ihm Geld für eine Waschanlage zu geben, geht sie nicht ein und bittet nach seinem Weggang die Kinder lediglich darum, nicht mehr auf Autos oder Menschen zu zielen.
Nach der Geburt von October zog es ihre Mutter immer häufiger wegen der dortigen Annehmlichkeiten in die Stadt, bis sie nach vier Jahren gar nicht mehr zurück kam, wofür ihre Tochter sie hasst. Mit ihrem Vater lebt sie seitdem allein im Wald. Das Holzhaus hat er selbst gebaut, bei dem weit entfernten Nachbarn Bill tauschen sie das geerntete Gemüse gegen Milchprodukte und nur für dringend benötigte Dinge fahren sie mit dem Land Rover in den nächsten Ort. October liebt das Leben unter dem Sternenhimmel an der Seite ihres Vaters, mit dem sie in eiskaltem Wasser badet und sich anschließend am Lagerfeuer wärmt. 
Die elfjährige Merle und ihr drei Jahre jüngerer Bruder Moritz wohnen mit ihrer alleinerziehenden Mutter im Hasenweg. Als ihr Vater noch bei ihnen lebte, hat er ihnen
In dem Kinderbuch „Ida, Paul und die Dödeldetektive“ von Mikael Engström sind die Eltern von Ida beide berufstätig und haben es morgens immer sehr eilig. Deshalb muss Ida häufig ihren kleineren Bruder Leonardo, den sie allerdings nur Zappel nennt, auf den Weg zur Schule zum Kindergarten bringen. Mit ihrem besten Freund Paul besucht sie die erste Klasse. Die Zwillinge Tim und Tom halten sich für die Klassenbesten, doch für Ida sind sie die letzten Dödel der Schule.
Sowohl das Verfassen, als auch das Lesen dieser Buchbesprechung setzt das Vorhandensein eines vernetzten Nervensystems voraus, mit dessen Entwicklung die Stammzellen bereits während der embryonalen Phase beginnen: Mit unserem Gehirn. Der promovierte Neurobiologe Henning Beck räumt in seinem Buch „Hirnrissig“ mit einer Vielzahl von Mythen auf und will verständlich machen, was die Wissenschaft bisher über dieses spannende Organ in Erfahrung gebracht hat. Erst das Zusammenspiel von Groß-, Zwischen- und Kleinhirn ergibt ein perfektes Ganzes und natürlich geht der Autor auf die einzelnen Hirnzentren ausführlich ein. Sehr anschaulich erklärt er, was bei einer Elektroenzephalographie (EEG) gemessen wird oder was bei der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) geschieht. Der Leser erfährt, dass der Mensch seiner Amygdala, einem Teil des limbischen Systems, bestimmte Abneigungen oder Vorlieben zu verdanken hat, warum das Hirngewebe gefaltet ist und ob ein großes Hirn mehr zu leisten vermag als ein kleines. 
