Endlich wieder Meer von Christiane Franke

Endlich wieder MeerKatharina Baumgartner erhält einen Anruf vom Klinikum Wilhelmshaven: Ihrem Vater Walter Hansen geht es sehr schlecht und man müsse mit dem Schlimmsten rechnen. Als sie ihrem Ehemann Hannes sagt, dass sie für den nächsten Tag einen Flug nach Deutschland buchen will, zeigt der wenig Verständnis für ihr Vorhaben. Schließlich, so entgegnet er, ließe sie ihn mitten in der Weinlese im Stich, und von ihrem nunmehr erkrankten Vater, der Eigentümer einer Werft ist, hätte sie seit ihrem Weggang von Hooksiel in die österreichische Steiermark vor über zwanzig Jahren nichts mehr gehört.

Entgegen der Bitte ihres Mannes zu bleiben reist Katharina ab und wird von Ingrid Brinkmann, der langjährigen Sekretärin von Walter Hansen, vom Flughafen abgeholt. Bei der Ankunft im Krankenhaus teilt man ihr mit, dass ihr Vater zwischenzeitlich auf der Intensivstation liegt und in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Eine Versöhnung, wie Katharina gehofft hat, ist damit zumindest nicht so schnell möglich.

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Fröhliches Morden überall von Margit Kruse

Fröhliches Morden überallDie Privatermittlerin Margareta Sommerfeld will mit ihrer Mutter Waltraud, ihrem Partner Thomas Scheffel, Hauptkommissar beim Polizeipräsidium Buer, und seiner Mutter Eleonore die Weihnachtstage in einem Ferienhaus im sauerländischen Bödefeld verbringen. Bereits auf der Fahrt, einen Tag vor Heilig Abend, stellt Margareta fest, dass die beiden Mütter, die sich erst im Auto kennengelernt haben, nicht gut miteinander auskommen. Zwischen Waltraud, die nach dem Ende einer Beziehung depressiv geworden ist und der Witwe Eleonore knistert es gewaltig.

Eine tot aufgefunden Frau, deren Hals von einem Eiszapfen durchstochen wurde, wird von Polizeihauptkommissar Ralf Radowski aus Bad Fredeburg sowie den hinzugezogenen Kollegen Rolf Grundmüller und Tanja Altmeier aus Dortmund rasch als Eleonore Scheffel identifiziert. Allerdings glaubt ein Nachbar, in der Toten Brigitte Voss-Grobe erkannt zu haben.

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Ein Licht im Wald von Raphaël Kolly

Ein Licht im WaldAuf einem Feld macht das Kaninchen Entdeckungen und beobachtet kleine Tiere. Dabei gelangt es immer tiefer in den Wald, den es in der Dunkelheit nicht kennt. Das Kaninchen fragt sich, wo die Sonne geblieben ist und fängt in der Nacht an zu weinen. Endlich sieht es ein Licht im Wald, das warm ist und das es sogar zu einem Ball formen kann. Das Licht vor sich hertragend, bahnt sich das Kaninchen den Weg. Plötzlich rumpelt der Boden und es kommt ein Maulwurf zum Vorschein, der um ein Stück des Lichts bittet, damit er in seinem Bau lesen kann. Das Kaninchen gibt dem Maulwurf die Hälfte seines Lichts ab.

Als nächstes möchte ein Greifvogel ein Stück von dem Licht, und wieder teilt das Kaninchen, damit der Vogel seiner Freundin nach Hause leuchten kann. Nachdem auch noch der Fuchs von dem Licht möchte, damit sein Kind besser einschlafen kann, ist nach der erneuten Teilung das Licht nur noch so klein, dass das verzweifelte Kaninchen nicht mehr den Weg aus dem Wald finden kann.

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Kleinstadtfarben von Martin Becker

KleinstadtfarbenPeter Pinscher ist Single und Todesursachenermittler bei der Kripo. Nach dem Tod seines Vaters lebt seine Mutter im Altersheim seines Heimatortes Mündendorf. Wegen der Heimkosten hat er das Haus verkauft, was er ihr gegenüber allerdings verschweigt. Stattdessen lässt er sie in dem Glauben, dass sie nach einer notwendigen Renovierung wieder nach Hause kann. Eines Tages benimmt er sich einem Passanten gegenüber unrühmlich und wird deshalb von seiner Vorgesetzten unverzüglich vom Rhein nach Mündendorf strafversetzt. Dort soll er, wie ihm sein neuer Chef und alter Schulkollege Paul Goranek mitteilt, als Bezirksdienstbeamter Vorträge in Kindergärten und Schulen halten.

Peter versucht sich damit zu trösten, dass er an seiner neuen Dienststelle endlich einen Hund halten und seine Mutter täglich besuchen kann. Als in der Oestertalsperre die Wasserleiche von Elisabeth Seifert, für ihn immer nur Glotzen-Elsbeth, aufgefunden wird, horcht er auf, denn der Käufer seines Hauses war ihr Sohn Kurt. Peter, der diesen wie so viele im Dorf aus Schulzeiten kennt, weiß, dass er gerne Apotheker geworden wäre, weshalb er den Obduktionsbericht anzweifelt und zum ersten Mal in seinem Leben ermittelt.

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Süßer der Punsch nie tötet von Friederike Schmöe

Süßer der Punsch nie tötetUm für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage etwas Besonderes auf den Tisch zaubern zu können, besucht die Privatdetektivin Katinka Palfy einen Kochkurs der italienischen Superköchin Caro Terento. Während des Kurses bricht unvermittelt eine Kursteilnehmerin zusammen und verstirbt. Von ihrem Lebensgefährten Hardo, einem Polizeihauptkommissar, erfährt Katinka, dass Mutterkorn die Ursache war. Wenig später ereignet sich im Kochkurs ein weiterer Todesfall, der dieses Mal auf eine Vergiftung mit Nikotin zurückzuführen ist. Unterdessen erfährt Katinka, dass Claudius Gefell, ein Konkurrent von Caro Terento, der sich auf fränkische Rezepte spezialisiert hat, von seinen Buchverkäufen nicht leben kann und seine Gewürze sowohl an Ständen, als auch im Internet verkauft. Ist er für die Morde verantwortlich? Oder gar Caro selbst, um mehr Publicity für ihre Kochkurse zu bekommen?

Der bitterböse Krimi zum Advent Süßer der Punsch nie tötet* von Friederike Schmöe ist in vierundzwanzig Kapitel unterteilt, beginnend mit dem 1. Dezember. Neben der Mordserie, die nicht abreißt, beschäftigen sich Hardo und Katinka auch noch mit einer über das Internet verbreiteten Ankündigung selbsternannter Anarchisten, die „24 Tote bis Weihnachten!“ prophezeien.

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Als die Flut kam von Kathrin Hanke

Als die Flut kamIn Hamburg wurde am 16. Februar 1962 seitens der Behörden zwar vor einer Sturmflut für die gesamte Nordseeküste gewarnt, doch niemand hatte es für möglich gehalten, dass die Katastrophe für die Hansestadt so ein verheerendes Ausmaß annahm, dass sich sogar der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt über bestehende Gesetze hinweggesetzt hat, um der Bevölkerung rasche Hilfe zuteilwerden zu lassen. Vor dem Hintergrund dieser Flutkatastrophe hat Kathrin Hanke den Kriminalroman Als die Flut kam* angesiedelt:

Johannes Becker hat sich bereits als Schulkind in das Mädchen Anne verliebt, als diese mit einem Flüchtlingstreck im Jahr 1945 nach Hamburg kam. Seinerzeit hat er ihr geschworen, immer für sie da zu sein und sie zu beschützen. Mit ihr und seinem Freund Peter Lüders, der inzwischen Kommissar ist und sich mit Gisela verlobt hat, hat Johannes in seiner Kindheit viele Stunden verbracht. Seine Schwester Magda ist mittlerweile mit Rainer verheiratet, was sie jedoch nicht davon abhält, Kommissar Peter Lüders schöne Augen zu machen.

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Zwischen Wall Street und Maya-Dschungel: Die doppelte Identität des Jake Friedman

Buchcover des Romans Der Schatten von Tulum

Erfolgreicher Banker mit familiärem Rückhalt

Mit fünfundfünfzig Jahren hat es Jake Friedman als Investmentbanker an der Wall Street weit gebracht. Gemeinsam mit seiner Frau Sharon führt er ein angenehmes Leben. Sein Sohn Alex arbeitet mit ihm zusammen, und Tochter Meredith hat ihm bereits zwei Enkelkinder geschenkt. Aktuell betreut Jake, der auf Geschäfte mit Mexiko spezialisiert ist, den Verkauf der größten mexikanischen Privatbank Bancogran. Um das Projekt abzuschließen, muss er nach Mexico City fliegen, wo ein Treffen mit Arturo Diego Sanchez geplant ist.

Doch seit seiner Ankunft in Mexiko wird Jake hingehalten, und seine Unzufriedenheit wächst. Als es schließlich zum Treffen mit Sanchez kommt, eskaliert das Gespräch, und Jake beschuldigt den Mexikaner des Betrugs.

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Deutschland Cities – Städtetrips für jede Jahreszeit von Jens Bey

Deutschland Cities - Städtetrips für jede JahreszeitFür den Monat Januar empfiehlt der Reiseführer Deutschland Cities – Städtetrips für jede Jahreszeit von Jens Bey nach Potsdam zu fahren, wo den Besucher im Volkspark eine Biosphäre mit einem riesigen tropischen Regenwald sowie „das stündliche Gewitter über dem Urwaldsee“ erwarten. Im Februar lässt es sich in der Claudius Therme entspannen, und ab dem Jahr 2023 führen den Gast neue Schaugartenhäuser in tropische Wüstenhitze. Wetterunabhängig lässt es sich in Frankfurt im März in einem riesigen Einkaufszentrum shoppen, wohingegen sich bei gutem Wetter ein Blick von der Aussichtsplattform vom Main Tower lohnt.

In Düsseldorf, einer Stadt, die sich rühmt, die „längste Theke der Welt“ zu haben, gibt es im April blühende Kirschbäume in zarten Rosatönen zu bestaunen. Der eine legt Anfang Mai Wert auf den Besuch des Hafengeburtstags in Hamburg, ein anderer blickt lieber verträumt auf die Kirsch- und Apfelbäume, die um diese Jahreszeit in voller Blüte stehen.

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Nie mehr Oma-Lina-Tag? von Hermien Stellmacher

Nie mehr Oma-Lina-TagWie kann einem Kind eine Ewigkeit erklärt werden, wenn es sich schon nichts unter einer Stunde, einem Tag oder gar einem Monat vorstellen kann? Genau darum geht es aber, wenn jemand verstorben ist, denn dieser Abschied ist endgültig, für immer. Welche Worte können einem Kind begreiflich machen, dass es einen geliebten Menschen nie mehr sehen kann? Hermien Stellmacher nimmt Eltern und Erziehern mit ihrer Bilderbuchgeschichte Nie mehr Oma-Lina-Tag?* diese Last von den Schultern, indem sie schon für die Kleinsten eine tröstende Geschichte geschrieben hat:

Jeden Mittwoch wird Jasper von seiner Nachbarin, die für ihn Oma Lina ist, von der Schule abgeholt und gemeinsam backen sie Pfannkuchen. Deshalb ist der Mittwoch auch Jaspers Lieblingstag. Doch eines Tages holt ihn seine Mutter von der Schule ab, weil Oma Lina am Nachmittag ins Krankenhaus muss.

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Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnte von Tanja Langer

Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnteSeit fast zehn Jahren ist die neununddreißigjährige Eva mit Stefan, einem Klarinettisten, verheiratet, mit dem sie drei Kinder hat. Ihrem Mann kann sie nicht treu sein und schläft mit anderen, woraus sie kein Geheimnis macht. Mit Sibylle und Ludwig, sie hat eine eigene Praxis, er ist Onkologe, und deren beiden Kindern, verbringen sie die Osterferien auf Sizilien. Eines Tages soll Eva, die Kunstgeschichte studiert hat und für ein Auktionshaus in Berlin arbeitet, für den Opernsänger Wilhelm von Herzberg einen Holzschnitt von Edvard Munch in Bergen ersteigern. Doch als sie eines seiner Bilder, „Die Frau in drei Stadien“, erblickt, erschrickt sie und nichts ist in ihrem Leben mehr so wie es war.

Tanja Langer hat ihren Roman Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnte* zeitlich im Jahr 2002 angesiedelt, worauf der im Plot erwähnte und auf Schwanenwerder wütende Orkan sowie die wenig später eintreffende Jahrhundertflut der Elbe hindeuten.

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