
Zwischen Fernsehturm und Alltagssackgasse
Wanda wohnt mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie in einer Zweizimmerwohnung im 18. Stock. Das einzig Schöne ist der Blick auf den Berliner Fernsehturm, denn im Lift stapelt sich regelmäßig Sperrmüll und im Innenhof der Müll. So hat sich Wanda ihr Leben nicht vorgestellt. Sie will Schauspielerin werden – und freut sich umso mehr über eine Einladung zum Casting. Als sie per Anruf erfährt, dass sie die Rolle tatsächlich bekommt, ist sie überwältigt, zumal sie wegen des Schweigens des Regisseurs nicht mehr damit gerechnet hatte.
Zwischen Chance des Lebens und Mutterpflicht
Während Wanda ihre neuen Kollegen kennenlernen soll, darunter auch Adam Ezra, der die Hauptrolle übernimmt, ruft Aylins Mutter an, die eigentlich auf Karlie aufpassen sollte. Wanda, die auf die Chance ihres Lebens hofft, bleibt nichts anderes übrig, als den Champagner stehen zu lassen und zu ihrer Tochter zu eilen, deren Mittelohrentzündung sich offenbar verschlimmert hat. In der Eile wird ihr zudem die Handtasche mit Schlüssel, Geld und Personalausweis gestohlen.
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