Im zweiten Band Café Hoffnung* der dreiteiligen Sylt-Saga können Brit und Olaf Rensing mit der Entwicklung von Café König Augustin zufrieden sein. Sorgen machen sie sich lediglich um ihre Tochter Kari, die kein Interesse an dem Unternehmen zeigt und stattdessen ein ausschweifendes Partyleben genießt. Als Mike Heiser, Deutschlands berühmtester Modedesigner, wieder zu einer Party in sein von Sicherheitsleuten bewachtes Anwesen auf Sylt einlädt, bringt sie Hans-Josef Keller mit, einen Schwarzen, der von einem deutschen Ehepaar adoptiert wurde. Hajo, wie er von allen genannt wird, ist Geschäftsführer des Cafés und in die Tochter seines Chefs Olaf Rensing verliebt.
Mike Heiser, der auf die Zusage einer geplanten Fernsehshow hofft, sieht seine diesbezüglichen Chancen schwinden, sollte seine Homosexualität bekannt werden. Kari, die von seiner Liebe zu seinem Geschäftsführer Julian Haarbeck weiß, unterbreitet ihm nach der Party ein Angebot: Zum Schein wird sie ihn heiraten, was die in der Öffentlichkeit kursierenden Gerüchte sicher zum Stillschweigen bringen wird, und im Gegenzug darf sie in seinem großzügigen Haus wohnen, womit sie die lästigen Bemerkungen ihrer Eltern bezüglich ihres zügellosen Lebens nicht mehr ertragen muss.

Der Poniente, oder Ponentá, wie ihn Daniel Izquierdo-Hänni in seinem Kriminalroman
An Weihnachten 1978 führte ein äußerst seltenes Wetterphänomen zu einem Ereignis, das besonders den Norden Deutschlands betraf und als die Schneekatastrophe in die Geschichte eingehen sollte: Massive Stromausfälle, abgeschnittene Dörfer, entgleiste Züge, Deichbrüche an der Ostsee und Menschen, die bei eingefrorenen Wasserleitungen in klirrender Kälte verharrten. Oftmals warteten Angehörige auf ein Lebenszeichen, da die Telefonleitungen nicht funktionierten und Handys erst Jahre später auf den Markt kamen. Vor dem Hintergrund dieser sich anbahnenden Katastrophe handelt der Roman
Im Jahr 1868 wurden von behördlicher Seite die ehemaligen Wald-, Wein-, Most- und Industrieviertel im nordwestlichen Teil von Niederösterreich durch politische Bezirke ersetzt, und obwohl sie heute keine administrative Bedeutung mehr haben, werden die historischen Regionalbezeichnungen von den Bewohnern bis heute so verwendet. Im Waldviertel will auch die aus Wien angereiste Protagonistin Walli Winzer, Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit, im Roman
Margit Kruse stellt in ihrem Buch
Die siebzehnjährige Alina Beinert wurde an ihrer alten Schule von ihren Mitschülern gemobbt, und nach einem Horrorjahr am Gymnasium wechselt sie für das Abschlussjahr an eine Freie Kreativschule. Das neue Schuljahr beginnt mit einem Klassenabend, an dem sich Lehrer, Schüler und Eltern kennenlernen können. Alina bittet ihre Mutter Ulli, die beruflich als Clown und gelegentlich als Putzfrau arbeitet, bei dem Treffen keine peinlichen Zaubetricks vorzuführen. Nachdem ein Nerd namens Corvin mangels weiterer Bewerber einstimmig zum Klassensprecher gewählt wurde, wird Alinas Mutter und Corvins Vater Urs Carstensen, der ein Auge auf die vollbusige Ulli geworfen hat, zum Festkomitee gewählt, das die Weihnachtsfeier organisieren soll. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, denn auch Ulli hat Gefallen an dem attraktiven Urs gefunden.
Während ihrer vielen Reisen, die Clare Pooley in Bussen, Bahnen und auch in der Londoner U-Bahn verbrachte, hat sie sich gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn sie mit dem einen oder anderen Fahrgast, dem sie immer wieder begegnet ist, eine Unterhaltung geführt hätte. Oft sieht man sich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit oder dem Heimweg, aber in der Anonymität weiß man nichts über seine Mitmenschen, kennt weder ihre Sorgen, noch teilt man mit ihnen ihre Freuden. Für ihren Roman 
Seit die Bücherei vor vier Jahren geschlossen wurde, in der Susanne als Bibliothekarin gearbeitet hat, füllt sie ihr Leben als Hausfrau an der Seite ihres Ehemannes Dieter nicht mehr aus. Zudem legt ihr Mann, mit dem sie fünfzehn Jahre verheiratet ist, keinen Wert auf die Art von Urlaub, die ihr gefallen könnte. Seit sie in einem Buch über das glamouröse Leben der Protagonistin in Venedig liest, träumt Susanne von einem Urlaub in der Toskana. Doch anstelle einer erhofften Wochenendreise nach Italien bekommt sie zu ihrem vierzigsten Geburtstag von Dieter eine vollautomatische Brotbackmaschine!