Die schwarze Dame von Andreas Gruber

Die schwarze DameSein erster Auftrag führt den Versicherungsdetektiv Peter Hogart von Wien nach Prag, wo eine Ausstellung anlässlich des 365. Todestages eines Malers in der Prager Nationalgalerie stattfand. Doch bei einem Brand sind dreizehn seiner Ölporträts vernichtet worden. Die Kunstexpertin und Brandsachverständige Alexandra Schelling ist von der Versicherung vor vier Wochen beauftragt worden, den Fall in Prag zu untersuchen. Ihr Gutachten hat ergeben, dass es sich bei den durch den Brand verloren gegangenen Gemälden um Fälschungen gehandelt hat. Doch bevor sie wieder nach Wien zurückkehren kann, ist sie spurlos verschwunden. Der Auftrag für Hogart lautet sie zu finden, wofür er aber nur vier Tage Zeit hat. Dann muss die Versicherung zahlen.

Anhand einer von Alexandra Schelling erstellten Liste sucht Hogart die Orte auf, an denen sie Recherchen betrieben hat. Er zeigt überall ihr Bild und lockt mit Schmiergeldern, doch niemand kann sich an sie erinnern. Eine Spur führt den Detektiv zu Vladimir Greco, dem „König von Prag“, der allerdings seine Leibwächter auf ihn hetzt. Trotz ihrer Warnung, sich von Ivona Markovic fernzuhalten, macht er ihre Bekanntschaft und ist erstaunt, dass sie ebenfalls als Detektivin arbeitet.

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Die Engelsmühle von Andreas Gruber

Die EngelsmühleWährend der Versicherungsdetektiv Peter Hogart mit Inspektor Wolfgang Eichinger und dessen Kollege Rolf Garek von der Kriminalpolizei Wien auf einem Flohmarkt zusammentrifft, werden die beiden zu einem Mordfall gerufen. Wenig später erzählt ihm sein Bruder Kurt, dass er Doktor Abel Ostrovsky weder auf seinem Handy erreichen kann, noch ihn in seiner Villa antrifft. Das würde ihn deshalb beunruhigen, weil der pensionierte Arzt ihm eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen hat: Er habe ein Videoband in seinem Haus versteckt und könnte niemandem mehr trauen. Als Hogart bei der Villa von Ostrovsky eintrifft, sieht er sofort den Zusammenhang zwischen dem Arzt, der sich nicht mehr meldet und dem Mordfall, zu dem Eichinger und Garek gerufen wurden. Die finden Ostrovsky an einen Stuhl gefesselt und durch Folter grausam zu Tode gekommenen vor.

Obwohl Hogart die Ursache eines im Archiv der Krankenkasse ausgebrochenen Brandes aufklären müsste, verschafft er sich illegal Zugang in die Villa und findet dort tatsächlich ein Videoband, auf dem allerdings lediglich Übungen von Linda Bohmann, einer querschnittsgelähmten Patientin, zu sehen sind.

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Die Expansion von Christoph Martin

Die ExpansionDer Panamakanal verbindet seit seiner Eröffnung im Jahr 1914 den Atlantik mit dem Pazifik in Mittelamerika. Laut Wikipedia erkrankten und verstarben allein von 1881 bis 1889 zweiundzwanzigtausend Arbeiter in der Sumpflandschaft, was die Arbeiten vorübergehend ruhen ließ. Von 1906 bis 1914 verstarben nochmals über fünftausendsechshundert durch Unfälle und Krankheiten. Die panamaischen Behörden mussten sich verpflichten, allen Schiffen die Passage gegen eine Transitgebühr zu gewähren, wobei für die rund siebenhundert Kilometer durchschnittlich eine Fahrzeit von über fünfzehn Stunden benötigt wird. Die Erweiterung des Kanals wurde im Jahr 2016 fertiggestellt und genau darum geht es in einer fiktiven Geschichte des Romans „Die Expansion“ von Christoph Martin.

Max Bruns, der als Ingenieur eine Doktorarbeit über den Suezkanal geschrieben und erst vor zwei Monaten einen neuen Vertrag bei seinem zukünftigen Schwiegervater unterschrieben hat, erhält ein überraschendes Angebot von seinem früheren Freund Godfredo. Mit ihm war Max vor sechzehn Jahren auf einem exklusiven Internat in den Alpen. Doch nachdem seine Eltern bei einem Hubschrauberabsturz, den Max Vater selbst herbeigeführt hat, ums Leben kamen, trennten sich die Wege der einstigen Freunde.

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Schwarzes Watt von Hendrik Berg

Schwarzes WattIna Maurer macht mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern in St. Peter-Ording Urlaub. Plötzlich sieht sie den Mann, der vor fast zwanzig Jahren ihre erst sechzehn Jahre alte Schwester Nelly umgebracht hat. Sie verfolgt den Mann, doch verliert sie seine Spur und geht daraufhin zur Polizei. Kriminalhauptkommissar Theo Krumme kann mit Hilfe seiner Kollegen Holger Mannsen und Patrizia Reichel sowie der Auswertung von Überwachungskameras die Identität des Mannes feststellen. Die Beamten statten ihm einen Besuch ab und stellen erstaunt fest, dass es sich bei dem Gesuchten um einen von allen Gemeindemitgliedern respektierten Pastor handelt. Auch Krummes Vorgesetzter kennt den Pastor und glaubt an seine Unschuld. Doch Ina besteht darauf, dass er der Mörder ihrer Schwester ist, den sie an seiner Narbe auf der Stirn erkannt haben will. Auf der anderen Seite sagt Inas Ehemann, dass sie sich in den vergangenen Jahren schon mehrmals sicher war und es sogar Verleumdungsklagen der zu Unrecht Beschuldigten gegeben hat. Während die DNA-Probe noch ausgewertet werden muss, besucht Krumme einen Kollegen, der seinerzeit die Ermittlungen an dem Mord an Nelly leitete.

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Im Licht der Erinnerung von Silke Ziegler

Im Licht der ErinnerungAm Strand von Espiguette werden zwei angeschossene und blutüberströmte Jugendliche, sowie eine Frau mit einer Kopfverletzung aufgefunden. Außer einer Waffe finden Officier Bernadette Lascallet und ihr Kollege Thibaut Daubry einen Ehering mit einer Gravur. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei den Jugendlichen um Sophie und ihren Freund Yann, den Capitaine Émile Foncelle von der Police Nationale in Montpellier als den Sohn des Chefs Directeur Jacques Labachard identifiziert. Die beiden jungen Leuten sind vorerst nicht vernehmungsfähig, denn Yann kämpft um sein Leben und Sophie liegt im Koma. Als die Frau im Krankenhaus erwacht, kann sie sich an nichts erinnern und weiß weder ihren Namen, noch ihre Herkunft. Leider meldet sich auch niemand, der sie kennt, nachdem ein Foto von ihr veröffentlicht wurde.

An der am Strand aufgefundenen Waffe werden die Fingerabdrücke der unbekannten Frau nachgewiesen und an ihren Händen sind Schmauchspuren. Für die Ermittler steht daher fest, dass sie auf die Jugendlichen geschossen haben muss, doch fürchten sie bei einem Verfahren einen Freispruch wegen Schuldunfähigkeit, so lange sie sich an nichts erinnern kann.

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Zwischen Krimi und Groteske – Eine kritische Betrachtung von Wolfgang A. Gogolins „Das Vermächtnis der verlorenen Zeit“

Buchcover des Romans Das Vermächtnis der verlorenen Zeit

Ermittlungen mit Hindernissen

Zum Dank dafür, dass die Inspecteurs Emil Legard und Mathis Durand einen Vergewaltiger und Mörder gefasst haben, erhalten sie von ihrem Chef, Capitaine Luc Morel, dem Leiter der Mordkommission von Paris, einen freien Tag. Doch es gilt, zwei weitere Fälle aufzuklären: eine Wasserleiche und die Ermordung der erst elf Jahre alten Natalie Cassell. Als Legard und Durand die Eltern von Natalie aufsuchen, geraten die beiden Ermittler in einen Streit, der dazu führt, dass Luc Morel ihnen den Fall entzieht und an die Kollegen Magda und Arno übergibt.

Persönliche Abgründe der Ermittler

Während Emil Legard unentwegt von der Bäckereiverkäuferin Marie schwärmt, die er jedoch wegen seiner Schüchternheit nicht anzusprechen wagt, quälen Mathis Durand die Erinnerungen an seine verstorbene Tochter.

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Blutmöwen von H. Dieter Neumann

BlutmöwenOberkommissarin Helene Christ von der Kriminalpolizei Flensburg wird von ihrem Kollegen Nuri Önal ein Leichenfund in der Feldmark bei Estoft gemeldet. Als beide am Fundort eintreffen, erfahren sie vom Dorfpolizist Mommsen, dass es sich bei dem Toten um den bei allen Dorfbewohnern unbeliebten Bauern und Jäger Enno Brodersen handelt. Der Gerichtsmediziner stellt fest, dass dieser bereits vor drei Tagen mit einem Schuss in die Brust getötet wurde, was auch den von ihm ausgehenden starken Geruch und die „Blutmöwen“ erklärt, die sich bereits über die Leiche hergemacht haben. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass es sich bei der Tatwaffe um das Gewehr von Enno Brodersen handelt, das neben ihm gefunden wurde. Wie Kay Nissen von der Spurensicherung feststellt, wurden Latexhandschuhe beim Abfeuern der Waffe benutzt, weshalb die Ermittler einen Unfall ausschließen und von Mord ausgehen.

Helene Christ ist erstaunt, dass Karsten die Nachricht vom Tod seines Vaters so gefasst aufnimmt. Er macht keinen Hehl daraus, dass sein Vater häufig angetrunken war und er den Tyrann nicht mochte.

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Eiskalter Hund von Oliver Kern

Eiskalter HundJunggeselle Fellinger bekommt in seiner Eigenschaft als Hygienekontrolleur eines Tages einen anonymen Anruf: Beim Chinesen Peking würde etwas mit einer schwarzen Soße nicht stimmen. Fellinger stattet dem Peking einen Besuch ab und nimmt eine Probe der Soße. Bei der Gelegenheit schaut er in den Kühlraum und entdeckt zu seinem Entsetzen einen am Haken hängenden Hund. Sein kriminalistischer Spürsinn ist geweckt und er fährt zu Helga Poschinger, weil er vermutet, dass sie die Besitzerin des toten Tieres ist. Als er die Frau nicht antrifft und in ihrem Garten überfallen wird, ruft er die Polizei.

Da Polizeihauptkommissar Lechner verhindert ist, muss er mit dessen Kollege Kronawitter vorliebnehmen. Von Helga Poschingers Tochter Veronika, die zufällig zum Haus kommt, erfahren sie, dass ihre Mutter in Indien Urlaub macht und den Hund in eine Tierpension gegeben hat. Natürlich sucht Fellinger die Tierpension auf und er wird den Verdacht nicht los, dass es nicht nur den toten Hund gibt. Er kann Lechner überreden, im Haus von Helga Poschinger nach dem Rechten zu sehen, wo sie ihren Reisepass samt Flugticket finden. Doch da Lechner keinen Grund sieht, der Sache weiter nachzugehen, ermittelt Fellinger auf eigene Faust. Er fährt bis nach Krumau in die Tschechei und muss nicht nur einmal um sein Leben bangen. Denn außer einer niedergeschlagenen Putzfrau gibt es zwei Tote zu beklagen.

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Giftflut von Christian v. Ditfurth

GiftflutHauptkommissar Eugen de Bodt und seine Mitarbeiter Silvia Salinger und Ali Yussuf ermitteln in einem Mordfall an dem Leiter des größten Berliner Wasserwerks und seiner Ehefrau, die in ihrer Badewanne ertränkt wurden. Kurz darauf erschüttert ein Sprengstoffanschlag die Oberbaumbrücke in Berlin, bei dem es zahlreiche Tote und Verletzte gibt. In Paris wird eine Brücke über der Seine mitsamt einem Zug, einigen Autos und Radfahrern in die Luft gejagt, und in London liegt die London Bridge, die über die Themse führt, in Trümmern. Wie bereits in Berlin und Paris schlagen auch hier die Täter zum richtigen Zeitpunkt zu, als viele Passanten, Autos und zwei Touristenbusse auf der Brücke sind. Die Zahl der Opfer steigt stündlich. Und auch in Paris und London werden Leiter von Wasserwerken und ihre Ehefrauen tot in ihren Badewannen aufgefunden.

Es folgen weitere Anschläge, doch die Ermittlungen der Sonderkommissionen in Berlin, Paris und London kommen nicht voran, denn die Täter hinterlassen keine Spuren, und es gibt auch kein Bekennerschreiben. Die Stimmung in der Bevölkerung wird durch Angst geprägt und es kommt zu Prügeleien und Angriffen auf Flüchtlingsheime. Überall in Europa bricht die Zustimmung zur Regierung ein und die Rechten gewinnen immer mehr Zuspruch. Die Wirtschaft und die Aktienmärkte befinden sich auf Talfahrt.

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Operation Bird Dog von Jan-Christoph Nüse

Operation Bird DogNach dem Tod seiner Eltern kann Carl Wrede in einem Internat das Abitur sowie eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker machen und wird nach seiner Verabschiedung von dem Journalist Gerd Jennings im Jahr 1958 abgeholt, der zu seinem Vormund bestellt wurde. Der junge Mann kann nicht glauben, dass seine Eltern Selbstmord begangen haben und will den Abschiedsbrief seines Vaters sehen, den dieser seinerzeit an Jennings verschickt hatte. Doch nach der Einstellung der Ermittlungen wurde der Brief von Oberstaatsanwalt Kosterlitz beschlagnahmt.

Die Recherchen von Carl Wrede und Gerd Jennings ergeben, dass Dr. Victor Wrede, der Vater von Carl, als Leitender Mitarbeiter der Bank deutscher Länder mit weiteren Finanzexperten in einem Konklave mit der Umsetzung der Währungsreform 1948 beauftragt war. Mit Katharina, die seinerzeit der Gruppe als Sekretärin angehörte, fliegt Carl nach New York, wo sie sich mit Edward Tenenbaum treffen, dem als junger Offizier die Organisation der Währungsreform oblag.

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