Strom aus der Salzach – Das Kraftwerk Gries

Strom aus der SalzachDie Salzach ist ein über zweihundert Kilometer langer Fluss, der in den Kitzbüheler Alpen entspringt und bei Haiming in Oberbayern in den Inn mündet. Nach dem Atomenergieausstieg setzt auch Österreich vermehrt auf erneuerbare Energien und hat unter Einbeziehung des Salzburger Instituts für Ökologie das Kraftwerk Gries im Nationalpark Hohe Tauern gebaut. Nicht weniger als vierundfünfzig Autoren haben mit Einzelbeiträgen an der Entstehung des Buches Strom aus der Salzach* mitgewirkt und geben einen umfassenden Überblick von den ersten Planungen im Jahr 2009 bis zur Fertigstellung 2018.

Der Leser erfährt, mit welchen Behörden der Betreiber Verhandlungen zur Realisierung des Projektes führen musste und was es mit Grundbesitzern zu klären galt. Weiter wird deutlich, weshalb Fischwanderhilfen für neue Laichplätze notwendig wurden und warum der Hochwasserschutz weiter ausgebaut werden musste.

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Venus AD von Gabriele Borgmann

Venus ADDer Renaissance-Experte Dr. Alexander Seltig trifft mit Peter Neumann, dem Bürgermeister von Berlin, und der Kulturstaatsministerin Dr. Ricarda Bauer letzte Absprachen für die Ausstellungseröffnung zur Ehrung des Künstlers Lucas Cranach und seines Venus-Gemäldes. Die drei kommen überein, dass die kunstgeschichtliche Doktorandin Nele Rosenbach eine kurze Rede halten soll, in der sie den interessierten Zuhörern das Bild erklären soll. Seltig verfolgt darüber hinaus den Plan, während der Ausstellung für einen neu zu gründenden Berlin-Art-Club zu werben, mit dem er beim Bürgermeister jedoch keine Zustimmung findet. Anstelle eines Reichen-Clubs für die Kunst, sind diesem die oftmals am Hungertuch nagenden Alleinerziehenden wichtiger.

Was niemand ahnt: Nele hat sich mit dem Restaurator Dr. Valentin Schwarzkopf getroffen, der ihr verbotenerweise einen ungestörten Zugang zum berühmten Gemälde verschafft hat. Vorsichtig hat sie sich mit einem Skalpell an das Werk begeben und Unstimmigkeiten entdeckt.

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Zwischen Hexen, Ruhrgebiet und Realität: Lucie Flebbe über ihre Krimis und das Leben dahinter“

Autorin Lucie Flebbe
Bildquelle: Lucie Flebbe

Biografischer Einstieg

Lucie Flebbe wurde 1977 in Hameln geboren. Bereits im Alter von vierzehn Jahren schrieb sie unter ihrem Mädchennamen Lucie Ringe „Die Geschichte eines Rennpferdes“, die auch veröffentlicht wurde. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und zur Rai-Reitlehrerin. Für den ersten Band Der 13. Brief* der Krimireihe um die Privatdetektiv-Azubi Lila Ziegler, den sie nach der Eheschließung unter dem Namen Lucie Klassen veröffentlichte, wurde sie im Jahr 2009 in der Kategorie „Krimidebüt“ mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

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Jenseits von schwarz von Lucie Flebbe

Jenseits von schwarzDer Securitymann Jo Rheinhart, von allen nur Zombie genannt, will während seines Kontrollrundganges in der Entzugsklinik für Suchtkranke in Eppendorf beobachtet haben, wie ein Mann von einem anderen gewürgt wurde, und als er eingreifen wollte, wurde er selber niedergeschlagen. Da der Erkennungsdienst weder Kampfspuren, noch ein Opfer finden konnte, erhält die von ihrem Ehemann getrenntlebende Kommissarin Eddie Beelitz von Adrian, dem Leiter des Ermittlungsdienstes Bochum, den Auftrag, sich in der Klinik umzusehen. Der Haken an der Sache ist, dass Eddie den diensthabenden Securitymann von früher kennt und Adrian ihn für einen „bekifften Zeugen“ hält.

Am nächsten Abend sieht sich Zombie selbst noch einmal auf dem Gelände um und wird dabei von zwei Männern mit einer Eisenstange attackiert. Dank seines Box- und Reflextrainings kann er sich befreien. Wie es der Zufall will, ist Mütze die Babysitterin sowohl seiner beiden Kinder Jaz und Jo, als auch die von Eddies Tochter Lotti.

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Ich und meine Mutter von Vivian Gornick

Ich und meine MutterIn ihrem autobiografischen Roman Ich und meine Mutter* schreibt Vivian Gornick von einigen Stationen ihres Lebens. Aufgewachsen ist sie in dem New Yorker Stadtteil Bronx, wohin es einst ihre aus Russland stammende Großmutter verschlagen hat. Mit dreizehn Jahren verlor sie ihren Vater und lebte fortan nur noch mit ihrem neun Jahre älteren Bruder und ihrer Mutter zusammen, der die Liebe ihres Mannes fehlte und sie depressiv werden ließ. Bis zu ihrem einundzwanzigsten Lebensjahr wohnte die als Journalistin arbeitende Vivian Gornick in einem Mietshaus, mit dem sie zahlreiche Erinnerungen verbindet.

Die Handlung wird von Gesprächen der fünfundvierzigjährigen Autorin mit ihrer siebenundsiebzigjährigen Mutter dominiert, die beide durch Manhatten führen. Wechselweise erinnern sie sich an die schwere Zeit des Kriegs und der Inflation, an die ehemalige Wohnung und die Nachbarn, insbesondere die früh zur Witwe gewordene Nettie.

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Goethespur von Bernd Köstering

GoethespurHendrik Wilmut ist Dozent mit dem Spezialgebiet Goethe an der Universität in Frankfurt. Im Café seiner Ehefrau Hanna trifft er seinen ehemaligen Studienkollegen und Freund Eddie wieder, den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Edmund Fahrnholtz, wie dieser mit bürgerlichem Namen heißt, will den Beweis antreten, dass Goethes Italien Reise* nie stattgefunden hat. Er bietet Hendrik eine Begleitung an, doch weil er nicht an die Theorie von Eddie glaubt, Goethe hätte die Reise lediglich vorgetäuscht, lehnt er ab.

Als Hendrik mit dem ehemaligen Kriminalhauptkommissar Siegfried Dorst im Gespräch ist, erreicht ihn ein Anruf von Eddie, der ihm aufgeregt mitteilt, dass auf ihn geschossen wurde. Obwohl Hendrik seine Frau Hanna nur schwer davon überzeugen kann, seinem alten Freund Eddie nach diesem Vorfall beistehen zu müssen, will er ihn unbedingt auf dem restlichen Weg der Reise begleiten. Er fühlt sich Eddie gegenüber verpflichtet, da er offensichtlich in Gefahr ist.

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Zwischen Glatze, Gedächtnislücken und Gassi-Gängen: Hubertus Humpff im Ruhestand

Buchcover Liebling, hast du meine Zähne gesehen?

Alterserscheinungen und Alltagskomik

Der ehemalige Gymnasiallehrer Hubertus Humpff ist sechsundsiebzig Jahre alt und in zweiter Ehe mit der ehemaligen Schulsekretärin Hulda verheiratet. Langsam machen sich bei ihm erste Alterserscheinungen bemerkbar: Den Mittelstreifen auf der Straße sieht er doppelt und hätte „fast einen Radler über den Haufen gefahren“. Als er beim Putzen seiner Prothese von einem Telefonat überrascht wird, weiß er danach nicht mehr, wo er sie abgelegt hat, und fragt Hulda: „Liebling, hast du meine Zähne gesehen?“

Er lässt nichts unversucht, um seiner Glatze wieder zu alter Haarpracht zu verhelfen. Wegen seiner „Wampe“ uriniert er nur noch im Sitzen, und um sein Übergewicht zu bekämpfen, zieht er sowohl eine Umstellung der Ernährung als auch mehr Bewegung in Betracht.

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Interview mit der Ameisenumsiedlerin und Autorin Christina Grätz

Christina Grätz
Foto © Andreas Grasser
Christina Grätz wurde 1974 geboren und ist in einem kleinen Dorf in der Lausitz aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie an der Humboldt-Universität in Berlin Biologie und arbeitete nach Abschluss des Studiums als Gutachterin im Umweltbereich. 2011 gründete sie das Unternehmen Nagola Re, dessen Geschäftsführerin sie ist. Für ihr Engagement um den Erhalt der Umwelt wurde sie 2016 als Unternehmerin des Landes Brandenburg ausgezeichnet. 2018 erhielt sie den Sustainability Award 2018 in Berlin, auch stellvertretend für ihr vierzehnköpfiges Team und das gemeinsame Engagement für nachhaltiges Handeln in unserer Umwelt. Die dreifache Mutter hat bereits über 1300 Ameisennester umgesiedelt und lebt in einem kleinen Dorf in der Niederlausitz.

Hallo Christina! Mit deinem Buch Die fabelhafte Welt der Ameisen hast du als Autorin Neuland betreten. Wie du darin schon ausgeführt und in einem Vorgespräch auch mir gegenüber deutlich gemacht hast, ist das Schreiben nicht wirklich dein Ding. Was hat den Ausschlag gegeben oder dich letztendlich dazu bewogen, ein Buch über Ameisen zu schreiben, die dir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind?

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Proseccolügen von Gudrun Grägel

ProseccolügenDoro Ritter ist die Tochter des berühmten Sterne- und Fernsehkochs Sascha Ritter. Um als ausgebildete Köchin auch die italienische Küche zu lernen, reist sie mit ihrem Freund Vincent nach Montebelluna. Maria, die Hotelchefin vom La Quercia, benötigt für ein Galadiner am nächsten Tag auch sofort ihre Hilfe, da es zwölf Personen zu beköstigen gilt. Schon bei Tisch belauscht Doro die Gäste: Emilio und seine Ehefrau Eve, die mit Hannah und ihrer Tochter Margaret extra aus Australien angereist sind. Ferner Emilios Bruder Salvatore und seine Ehefrau Antonietta sowie deren Enkelin Rebecca mit ihrem Verlobten Tommaso. Außerdem sitzen noch Tommasos Bruder Mario und Maria Favelli mit ihrem Sohn Andrea neben der Hotelchefin Maria mit am Tisch.

Für Doro kristallisiert sich schnell heraus, dass zwischen den Brüdern Salvatore und Emilio ein gespanntes Verhältnis besteht, da Emilio als junger Mann in Antonietta verliebt war. Doch Salvatore hatte seinen Bruder beim Vater schlecht gemacht und so erreicht, dass dieser enterbt wurde.

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111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss von Antje Allroggen

111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben mussMauritius gilt heutzutage als ein Traumziel vieler Urlauber. Doch einst war die Insel eine britische Strafkolonie, weshalb Antje Allroggen, die zwei Jahre auf der Insel gelebt hat, in ihrem Buch immer wieder einen geschichtlichen Rückblick gibt. An einem Ort, an dem Persönlichkeiten wie François Mitterrand, Nelson Mandela oder Mitglieder des britischen Königshauses gespeist haben, kann sich wohl nicht jeder ein Essen leisten. Aber in dem Buch 111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss* ist ja auch nur von Orten die Rede, die man GESEHEN haben muss. Die Autorin hat Überraschendes über die Insel zusammengetragen. Wer denkt schon bei Mauritius ans Party machen? Da werden wohl eher Mallorca oder Ibiza genannt. Tatsächlich lässt man DJs aus Paris und London nach Mauritius einfliegen! Voll auf ihre Kosten, wenn auch in anderer Hinsicht, kommen Surfer in einer Bucht, und die Herzen von Liebhabern ausgefallener Instrumente dürften beim Anblick des Ur-Instrumentes Ravanne höherschlagen.

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