Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger, stellvertretende Leiterin der Traunsteiner Mordkommission, wird zum Haus von Lothar Brinkmeier gerufen. Seine Putzfrau Fatima Huber hat ihn mit seiner Geliebten Anne Bauer tot im Pool gefunden. Als Hanna dort eintrifft, hat die Spurensicherung das unbekleidete Paar bereits neben den Pool gelegt. Wie sich herausstellt, ist Anne mit Florian Bauer verheiratet, dem besten Freund und Geschäftspartner von Lothar. Mit ihrem Kollegen Rainer Talgruber fährt Hanna zu Florian Bauer, um ihm die Nachricht vom Tod seiner Frau zu überbringen. Wie er den Beamten gegenüber gesteht, trifft ihn der Tod seiner Frau nicht so sehr, da er sie unlängst mit Lothar Brinkmeier im Bett überrascht hat.
Der Pathologe Dr. Breier stellt fest, dass starkes Herzflimmern zum Tod des Paares geführt hat, was durch Starkstrom herbeigeführt worden sein könnte. Seine Vermutung wird durch die Spurensicherung bestätigt, so dass die Ermittler tatsächlich von Mord ausgehen müssen.
Viele Ameisenarten sind vom Aussterben bedroht und eine Umsiedlung ist für die meisten sogar gesetzlich vorgeschrieben. Wird beispielsweise eine Autobahn auf einem Gelände erweitert, auf dem Ameisennester aufgespürt werden, kommt Christina Grätz als Ameisenumsiedlerin zum Einsatz. In ihrem Sachbuch
Dem fünfzehnjährige Ben und seinem ein Jahr älteren Bruder Rikki bleiben nur noch die Erinnerungen an eine glückliche Kindheit: Als sie noch nicht wegen Kleinigkeiten von ihrem Vater Frank Martin Digervold mit einem Ledergürtel verprügelt wurden und ihre Mutter Melissa noch gesund war. Um sich gedanklich abzulenken, schnüffeln die Brüder Benzin. Ben, der intelligentere, hat eines Tages die Idee, einen Jahrmarkt zu überfallen. Tatsächlich gelingt es ihm, von Budenbesitzer Tødden die Tageseinnahmen zu erpressen. Als er mit Rikki nach einem Versteck für das Geld sucht, entdeckt er in der Garage seines Vaters Bündel von Geldscheinen, die der Geizkragen offensichtlich gehortet hat. Nach diesem Coup geht Ben davon aus, dass sein krimineller Onkel Rudi ihn als gleichwertig akzeptiert, denn immerhin hat er es mit Tødden aufgenommen. Mit Rikki will er zu ihm, obwohl sein Vater jeglichen Kontakt verboten hat. Die beiden Ausreißer machen sich auf den Weg von Sandnes nach Stavanger in Westnorwegen.
Was sich aus einer Zusammenstellung von „Fundstücken aus den ersten hundert Jahren der Baedeker-Reiseführer“, wie es im Vorwort zum „Handbuch für Schnellreisende“ heißt, bis heute geändert hat, wird kaum deutlicher als an den Ausführungen in einem Band zu Spanien, in dem wegen vorherrschender Hitze von Reisen in den Sommermonaten abgeraten wurde. Die Vorstellung, dass eines Tages zehn- und hunderttausende von Sonnenhungrigen die iberische Halbinsel zu genau jener als unwirtlich geltenden Reisezeit aufsuchen, war für Karl Baedeker offenbar fern jeder Realität.
Für die Erstellung des Bildbandes
Der ehemalige Kripobeamte Nik Pohl wird durch seinen Freund Jon von einer Entführung in Kenntnis gesetzt. Es handelt sich um die vierzehnjährige Greta Grohnert, deren Eltern sehr vermögend sind. Da es für Jon kein Problem darstellt, sich in die polizeilichen Ermittlungen einzuhacken, wissen die beiden, dass es bisher keine Lösegeldforderung gab, was eher ungewöhnlich ist. Zu einer Erpressung passt auch nicht, dass der Fahrer erschossen wurde. 
Flugbegleiterin Francesca Adler ist seit über fünfundzwanzig Jahren mit dem Onkologieprofessor Tim verheiratet. Da sie für jeglichen Luxus wie teure Autos, Kleidung und Kosmetik ein Faible hat, musste sie ihr Konto überziehen und sieht sich genötigt, die von ihren Eltern gegründete „Gelateria Paradiso“ aufzulösen. Die als Tischlerin arbeitende Susanne Werner hört von dieser Ladenauflösung. Als Francesca sie erblickt, kommt ihr die Frau irgendwie bekannt vor. Aber erst, als der fünfunddreißigjährige, minderbegabte Lennart, den Susanne mitgebracht hat, zufällig ein Foto entdeckt, das den Vater von Francesca zeigt, wird dieser bewusst, wem Susanne ähnlich sieht und was das bedeutet: Sollte ihr Vater eine Geliebte gehabt und mit ihr eine Tochter gezeugt haben, müsste sie mit einer Schwester teilen.
Heinrich Theodor Karthaus arbeitet im elterlichen Betrieb. Sein Vater, ein Kunstschmied, ist ein Patriarch und unterstützt im Gegensatz zur Mutter nicht die Vorliebe Heinrichs zum Malen. Nach dem Tod der Eltern unterbreitet ihm Else Römer, eine Freundin seines Vaters, das Angebot, zu ihr nach Cöln an den Rhein zu ziehen. Nach anfänglichem Zögern entschließt sich Heinrich zum Verkauf der Schmiede und des Fachwerkhauses und begibt sich im Jahr 1908 mit einem Koffer, einem Rucksack und seinem Hammer von Engelskirchen im Bergischen Land nach Cöln, wobei er die Strecke aus Angst vor der Eisenbahn zu Fuß bewältigt. Bei Else Römer, die ihn wie eine Mutter umsorgt, wohnt er in der vierten Etage zur Untermiete und legt sich den Künstlernamen Henri Cartouse zu, da er endlich seiner Leidenschaft frönen kann.