Die verborgenen Stimmen – Geheimnisse, Götter und ein zerrissenes Erbe

Cover von Die Stimmen der Nacht von Tochi Eze

Ein Roman zwischen Tradition und Identität

In ihrem von Agnes Krup übersetzten Erstlingswerk Die Stimmen der Nacht* schreibt die aus Nigeria stammende Tochi Eze über Sitten und Gebräuche der Ndi Igbo, einer ethnischen Gruppe aus Nigeria. Dabei hebt sie die Suche der Menschen nach nationaler Identität hervor, die nach drei Jahrzehnten Militärdiktatur im Oktober 1960 endlich die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangten.

Ahnen, Geheimnisse und die Götter von Umumilo

In dieser Zeit verliebte sich Ben Fletcher in Margaret. Bereits im zweiten Kapitel und im weiteren Verlauf wechselt die Erzählung immer wieder zu ihren Ahnen des Jahres 1905: Im Dorf Umumilo kann man sich zunächst nicht erklären, wie die Jungfrauen Adaora, Nneka und Priscilla schwanger wurden.

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Der rätselhafte Sturz – Was geschah wirklich mit Zac Brettler?

Cover von Der Sohn des Oligarchen von Patrick Radden Keefe

Ein Todesfall, der Fragen aufwirft

Als der Investigativjournalist Patrick Radden Keefe während einer privaten Reise im Jahr 2023 vom Tod eines Neunzehnjährigen hörte und mit dessen nach Antworten suchenden Eltern Mathew und Rachelle Brettler sprach, informierte er nach ersten Recherchen die Presse, der die Eltern zuvor kein Wort gesagt hatten. Schließlich entstand daraus das Buch Der Sohn des Oligarchen*.

Ein hochbegabter Junge und ein gefährliches Umfeld

Zachary, genannt Zac, verfügte laut seinen Eltern bereits als Zehnjähriger über ein „enzyklopädisches Wissen“. Nachdem ihn die Schule seines älteren Bruders Joe zweimal abgewiesen hatte, wurde er auf einer anderen Privatschule aufgenommen.

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Ein Erbe, drei Geschwister – und ein Hotel voller Geheimnisse

Cover von Hotel Sardona von Martin Oesch und Ralph Weibel

Ein unerwartetes Erbe und drei ahnungslose Verwandte

Der unheilbar an einem Tumor erkrankte Benedikt Walser beschließt, das von seiner Mutter geerbte Hotel Sardona in St. Martin seinen Neffen Robert und Walter sowie seiner Nichte Franziska zu überlassen. Allen hat er einen Umschlag mit einer Einladung zum Nachtessen im Hotel zukommen lassen – wohl wissend, dass die drei nichts von seiner Existenz als Onkel wissen, da er als uneheliches Kind zur Welt kam und verheimlicht wurde.

Neugierig reisen Robert, Walter und Franziska nach St. Martin, nachdem sie sich seit dem Tod ihrer Eltern vor zehn Jahren nicht mehr gesehen haben. Während Franziska von dem Hotel begeistert ist, in dem einst Berühmtheiten ein- und ausgingen, kann sich der arrogante Robert einige herablassende Bemerkungen über das in die Jahre gekommene Gebäude, das zuletzt als Flüchtlingsheim genutzt wurde, nicht verkneifen.

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Verschwundene Bombe, alte Schuld – und ein Killer aus der Arktis

Cover von Schatten Eis von Anne Nordby

Ein brutaler Mord und ein Politiker mit dunkler Vergangenheit

Eine der vier Atombomben, die beim Flugzeugabsturz im Januar 1968 nahe der Thule Air Base in Grönland verloren gingen und bis heute nicht gefunden wurden, diente Anne Nørdby als Vorlage für ihren Thriller Schatten Eis*.

Kriminalkommissarin Kirsten Vinther und ihr Partner Jesper Jørn Bæk werden zu einem brutal zugerichteten Mordopfer gerufen. Von den Nachbarn erfahren sie, dass es sich um den früheren hochrangigen Politiker Svend Aage Vesterby handelt, der in den 1960er‑Jahren in Grönland als Lehrer tätig war.

Im Haus des Opfers stoßen die Ermittler auf unheimlich wirkende Kultobjekte. Eine besonders wertvolle Puppe fehlt: der böse Geister heraufbeschwörende Anngiaq. Aufgrund der Tragweite des Falls muss Chefin Ann Katrine Therkildsen vom Kopenhagener Morddezernat das Justizministerium einschalten.

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Ein Schattendieb, ein gestohlener Ring – und ein Wettlauf gegen die Zeit

Cover von Magicalia - Das Geheimnis des Schattendiebs von Jennifer Bell

Ausbildung an der Akademie und ein neuer Auftrag

Nachdem Elizabeth Wilder und Koshan Ranasinghe das Böse in der machtvollen Gestalt von Riddelflax vor drei Monaten besiegt und das magische Kreiselrad an sich gebracht haben, befinden sie sich im zweiten Teil Magicalia – Das Geheimnis des Schattendiebs* zur Ausbildung an der Europäischen Akademie für Heraufbeschwörung bei Professorin Doyle.

Da Kosh von seinen nicht kosmodynamischen Eltern keinen Pfennigstein erhalten konnte, sein Urgroßvater laut DNA jedoch die entsprechende Eigenschaft besaß, soll er nun von einem Heraufbeschwörer ohne Nachkommen einen solchen Stein bekommen.

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Magische Rätsel und gefährliche Kreaturen – Bitsys Reise ins Unbekannte beginnt

Cover von Magicalia von Jennifer Bell

Ein langweiliges Dorf und ein völlig verrückter Besuch

Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Bitsy Wilder mit ihrem Vater Eric, einem Astrophysiker, im verschlafenen Oddingham – einem Ort, an dem scheinbar nie etwas passiert. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Koshan aus Sri Lanka produziert sie gerade einen Nachrichten‑Podcast, als plötzlich ein riesiges violettes Hamstozeros die Treppe hinaufpoltert. Es verschlingt erst die gesamte Wäsche samt Weidenkorb, dann den Inhalt des Bücherschranks.

Auf der Suche nach Hilfe treffen die Kinder auf eine Frau mit rabenschwarzem Haar, die von Bitsys Vater ein bestimmtes Buch verlangt. Eric erklärt ihnen, dass das Hamstozeros die machtvolle Kreatur eines Magicore sei. Kurz darauf entweicht aus seinem Füllfederhalter eine Wolke, die sich zu einer Raupe formt – er nennt sie Quasar und bittet sie um Hilfe, bevor er bewusstlos zusammenbricht und gemeinsam mit der fremden Frau verschwindet.

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Zwischen Nähe, Lügen und verlorenen Fäden

Ein Beziehungsgeflecht voller Brüche und unerwarteter Wendungen

Cover von Danke, wir können nicht klagen von Ruth Wittig

Ein riskanter Nachbarschaftsabend

Der geschiedene Enzo Brüning‑Cattaneo ist Psychiater und lebt mit Lene, einer Psychologin, die aktuell an ihrem zweiten Roman arbeitet, in einer Mietwohnung. Beide haben sich darauf geeinigt, kein Eigentum zu erwerben, da ihrer Meinung nach „Besitz belastet“.

Eines Sonntagabends werden sie von ihren neuen Nachbarn gebeten, wegen eines vergessenen Wohnungsschlüssels über ihr Fenster Zugang zur darüber liegenden Wohnung zu verschaffen. Als Reto, der Nachbar, bereits gefährlich nah am Abgrund steht, muss die Aktion abgebrochen werden. Vom Onkel der Nachbarin Nicole wollen sie Kletterequipment besorgen, während Lene inzwischen den Tatort im Abendprogramm ansieht. Zu ihrer Verwunderung gehen die Nachbarn nach ihrer Rückkehr ohne Übergang zum Du über.

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Ein Traum im Adlon – und ein Geheimnis, das alles verändert

Cover von Das Zimmermädchen vom Adlon von Anett Diell

Ein Neubeginn im berühmtesten Hotel Berlins

Für Irabella Keller geht nach Beendigung des Ersten Weltkrieges ein lang gehegter Traum in Erfüllung, nachdem sie eine Zusage vom Hotel Adlon in Berlin auf ihre Bewerbung als Zimmermädchen erhalten hat. Ihre direkte Vorgesetzte Fräulein Meier macht sie mit den Regeln des Hauses vertraut und lässt alle Zimmermädchen täglich zum Appell erscheinen, wobei sie mit Argusaugen über alles wacht. Täglich verrichtet Ira ihre Aufgaben mit Freude, arbeitet sie doch am schönsten Ort der Welt, und mit Nellie, Irene und Lottchen gewinnt sie neue Freundinnen.

Zwischen Diskretion, Aufstiegschancen und neuen Begegnungen

Schnell macht sich Ira bei allen beliebt, und auch Concierge Julius schätzt ihre Unterstützung. Doch als Hedda Burger, die Verlobte von Louis Adlon, der das Hotel nach dem Tod seines Vaters Lorenz Adlon übernahm, ihr das Angebot einer Assistenz des Concierge macht, lehnt Ira ab.

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Wenn die Hitze zur Gefahr wird – ein Krimi im Schatten des Klimawandels

Cover von Schatten über dem Karwendel von Friederike Schmöe

Klimawandel, Dürre und eine neue Bedrohung

Die Auswirkungen des Klimawandels mit steigenden Temperaturen sind längst spürbar. Laut aktuellen Nachrichten hat in Deutschland nur noch jeder fünfte Baum eine gesunde Krone – eine Folge der Dürrejahre 2018 bis 2020. Und auch die ursprünglich in Süd- und Südostasien beheimatete Tigermücke breitet sich zunehmend im Mittelmeerraum aus.

Friederike Schmöe greift dieses Thema in ihrem Kriminalroman Schatten über dem Karwendel* auf. Der darin beschriebene See und die Ortschaften existieren zwar nicht, doch die geschilderten Entwicklungen wirken erschreckend real. Über fünf Tage hinweg begleitet die Autorin Mira Peters, die einen Campingplatz am Obersteinsee betreibt. Gewissenhaft führt Mira ein Logbuch und dokumentiert Wasserstand und Temperatur des zunehmend austrocknenden Sees. Die braune Brühe stinkt, die Hitze steigt, und die Waldbrandgefahr nimmt so stark zu, dass bereits Evakuierungsübungen angeordnet wurden.

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Ein Junge, ein Rollbrett – und der Mut, Neues zu wagen

Cover von Wieder da! von Julie Flett

Neugier am Fenster

Ein Junge hört draußen Geräusche, die näher kommen und nach kurzem Vorbeiziehen wieder verschwinden. Neugierig läuft er zum Fenster. Rasch zieht er sich an und beobachtet im Park andere Kinder beim Rollbrettfahren, wobei er sich in seiner Vorstellung selbst unter ihnen sieht. Zu seiner Überraschung erhält er eines Tages ein Rollbrett von seiner Mutter – jenes, mit dem sie selbst in seinem Alter gefahren ist.

Erste Versuche und kleine Rückschläge

Auf dem Gehweg, dem Spielplatz, dem Basketballplatz, dem Pausenhof und vor dem Haus seiner Tante übt der Junge das Rollbrettfahren. Dabei bleiben schmerzhafte Stürze nicht aus.

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