Burgen, Mythen und harte Realitäten – Ein Blick in Tirols mittelalterliche Welt

Cover von Die schönsten Tiroler Burgen und Schlösser von Anton Prock

Vom Mittelalter zur Begriffsklärung

Anton Prock setzt in seinem Buch Die schönsten Tiroler Burgen und Schlösser* im Mittelalter an und erläutert zunächst die Unterschiede zwischen Burg, Schloss, Festung, Ansitz und Palais. Bedeutungsvoll weist er darauf hin, dass heute – nicht zuletzt durch Ritterromane – ein „teilweise romantisch verklärtes Bild des Rittertums“ vorherrscht.

Anschaulich beschreibt er den Bau einer Burg, bei dem die Planer bereits die Möglichkeit der Selbstversorgung im Falle einer Belagerung berücksichtigten. Er geht dabei auf die Vielzahl der beteiligten Handwerker, ihre Werkzeuge und die verwendeten Materialien ein. Eine schematische Darstellung veranschaulicht die wichtigsten Bauteile einer Burg.

Leben auf der Burg: hart, eng und unhygienisch

Unmissverständlich wird deutlich, dass der Alltag der Burgbewohner „hart und entbehrungsreich“ war. Die hygienischen Verhältnisse waren äußerst schlecht – menschliche wie tierische Exkremente gelangten schlicht über den Burggraben nach außen.

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3000er in Osttirol von Thomas Mariacher

3000er in OsttirolDie Hohen Tauern sind eine Gebirgsgruppe in den Ostalpen, die mit Nebengipfeln zweihundertsiebzig 3000er in Osttirol* zählen, wie Thomas Mariacher in seinem Tourenführer schreibt. Dazu stellt er zunächst in Tabellenform sechsundsechzig, zu Berggruppen zusammengefasste Hochgebirgstouren vor, die einen ersten Eindruck über die zu erkletternden Höhenmeter, kalkulierende Aufstiegszeit sowie die Schwierigkeitsgrade von I bis III vermitteln. In diesem Zusammenhang folgt eine Erklärung, wie die jeweiligen Angaben genau zu verstehen sind. Die durchnummerierten Bergtouren sind von West nach Ost gelistet, angefangen von der Rieserferner-, über Panargenkamm und Lasörling-, Venediger-, Granatspitz-, Glockner-, bis hin zur Schobergruppe, und werden alle in einer Karte auf dem rückwärtig aufklappbaren Buchdeckel geografisch zugeordnet.

Jeder Berggruppe hat der Autor allgemeine Informationen und Besonderheiten vorangestellt. Neben Tipps zur Anfahrt, verschieden möglichen Anstiegen und der jeweils detailliert beschriebenen Route weist er darauf hin, wo es besonders viel Armkraft benötigt, Ungeübte besser mit einem Seil gesichert werden sollten, wann es vom Bergsteiger unbedingt eine Trittsicherheit erfordert oder es besser ist, sich einem Bergführer anzuschließen und worauf noch zu achten ist, wenn beispielsweise bei feuchtem Wetter oder Steinschlag eine erhöhte Gefahr besteht.

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Das Osttiroler vier Jahreszeiten Wanderbuch von Walter Mair

Das Osttiroler vier Jahreszeiten WanderbuchEingebettet in den Nationalpark Hohe Tauern liegt Osttirol, ein aus ökologischer Sicht wertvoller Landstrich, da hier seltene Vogelarten und eine Vielzahl von Schmetterlingen beheimatet sind. Der aus der Landeshauptstadt Lienz stammende Walter Mair bietet in seinem neuesten Buch „Das Osttiroler vier Jahreszeiten Wanderbuch“ vierundsechzig Tourenvorschläge, die von leichten und beschaulichen Wanderungen mit kaum nennenswert zu überwindenden Höhenmetern bis zu Klettersteigen mit seilgesicherten Stellen führen, für die absolute Trittsicherheit erforderlich ist. Da es sich bei diesem Buch nicht um einen klassischen Wanderführer handelt, verzichtet der Autor auf die in Wanderführern übliche farbliche Kennzeichnung einer Tour nach Schwierigkeitsgraden.

Als Insider der Region Osttirol berichtet Walter Mair von alten Gewohnheiten der Dorfbewohner, von Handelsbeziehungen vergangener Jahrhunderte, von Tragödien und Unglücksfällen sowie überlieferten Sagen.

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