Aufgewachsen im Schatten der AfD – und der Mut, sich zu lösen

Cover von Meine Familie, die AfD und ich von Leonie Plaar

Eine Kindheit zwischen Ideologie und innerem Widerstand

Leonie Plaar, die in einer Familie aufwuchs, in der bereits ihre Großeltern und ihr Vater – den sie nur noch als ihren Erzeuger bezeichnet – seit Gründung der AfD Mitglieder wurden, fühlte sich in Diskussionen mit ihren Eltern oft in die Enge getrieben. Um besser gewappnet zu sein, nutzte sie den Corona‑Sommer, um sich intensiv mit Verschwörungstheorien auseinanderzusetzen.

Eine Auseinandersetzung führte zum Entzug der finanziellen Unterstützung während ihres Studiums; sie erinnert sich an „Scheißweihnachten!“. Als sie ihren Erzeuger fragte, warum er die AfD wähle, erhielt sie die Antwort, die Partei vertrete seine finanziellen Interessen – ein Moment, der ihren Entschluss bestärkte, sich von ihrer Familie zu distanzieren.

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Wenn die Demokratie ins Wanken gerät

Cover von Operation Machtergreifung von Jörg H. Trauboth

Ein Politthriller mit beunruhigender Nähe zur Gegenwart

Deutschland steht kurz vor der Bundestagswahl 2029. Immer mehr Schutzsuchende aus der Ukraine sowie Flüchtlinge und politisch Verfolgte aus Nord- und Zentralafrika strömen in die Bundesrepublik. Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer ist auf über zwanzig Millionen angestiegen. Die Partei für Deutschland (PfD) hat sich zu einer tonangebenden Kraft entwickelt, und ihre Chancen auf eine Regierungsübernahme stehen so gut wie nie zuvor. Ausdruck einer wachsenden Politikverdrossenheit ist eine dramatisch sinkende Wahlbeteiligung – viele Bürger haben den Glauben an die Politik verloren.

Deshalb plant Bundeskanzler Joachim Münster, an einem symbolträchtigen Ort eine Brandrede an die Nation zu halten, um eindringlich vor der drohenden braunen Gefahr zu warnen.

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